Gerüchteküche

Kreise: So leistungsfähig wird das iPhone 12

Das iPhone 12 soll einen beson­ders schnellen Prozessor und eine deut­lich verbes­serte Kamera erhalten. Beim Markt­start könnte es zu Verzö­gerungen kommen.
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Im Herbst wird von Apple das iPhone 12 erwartet. Dabei handelt es sich um das erste Smart­phone des ameri­kani­schen Tech­nolo­giekon­zerns, das auch den neuen Mobil­funk­stan­dard 5G unter­stützt. Auch ein neues Design soll die dies­jährige iPhone-Genera­tion erhalten. Doch welche weiteren Features wird das Smart­phone-Flagg­schiff von Apple bieten?

Wie das Online­magazin RS News berichtet, soll der A14-Prozessor, der Herz­stück des iPhone 12 sein wird, deut­lich schneller sein als sein Vorgänger. Dem Bericht zufolge sei eine Takt­frequenz von 3,1 GHz geplant. Der A13-Prozessor wird noch mit 2,7 GHz getaktet. Im Geek­bench-5-Single-Core-Test werden den Angaben zufolge mit der neuen Apple-CPU 1658 Punkte erreicht. Im Multi-Core-Test sind es 4612 Punkte.

iPhone 12 mit schnellem ProzessoriPhone 12 mit schnellem Prozessor Dem Bericht zufolge werden beim A13-Prozessor im Single-Core-Test 1329 Punkte erreicht, im Multi-Core-Test sind es 3468 Punkte. Das heißt, der neue Prozessor wird eine um 25 Prozent höhere Single-Core-Leis­tung als sein Vorgänger errei­chen. Die Multi-Core-Leis­tung erhöht sich um 33 Prozent.

Sollten sich die Gerüchte bestä­tigen, so würde Apple den ersten ARM-Prozessor für mobile Endge­räte produ­zieren, der mit mehr als 3 GHz getaktet wird. Der Prozessor soll im 5-Nano­meter-Verfahren herge­stellt werden, während für die Vorgänger-Modelle noch die 7-Nano­meter-Technik zum Einsatz kam. Im April soll die Massen­produk­tion anlaufen.

3D-Tiefen­kamera auf der Rück­seite

Einem Bericht von Fast Company zufolge soll zumin­dest das Spit­zenmo­dell der neuen iPhone-Genera­tion mit einer 3D-Tiefen­kamera auf der Rück­seite ausge­stattet sein. Damit könne der Hersteller unter anderem die Qualität von Portrait-Fotos verbes­sern. Neu ist die Technik bei Smart­phones indes nicht. So kommt diese unter anderem auch bei der Galaxy-S20-Reihe von Samsung zum Einsatz.

Abzu­warten bleibt, inwie­weit die Situa­tion um das Corona-Virus den Markt­start des iPhone 12 verzö­gern könnte. Zwar hat Apples Auftrags­fertiger Foxconn die Arbeit wieder aufge­nommen. Es kommt aber zu Liefer­engpässen bei Kompo­nenten, die für die Smart­phone-Produk­tion benö­tigt werden. Für andere Bausteine - etwa Spei­cher­medien - seien die Preise explo­diert.

Schon Ende März sollte eigent­lich das iPhone 9 vorge­stellt werden. Das Special Event von Apple wird aber nicht statt­finden.

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