Gerüchteküche

Bericht: So will Apple beim iPhone 12 Kosten sparen

Die 5G-Technik lässt die Produk­ti­ons­kosten für das iPhone 12 in die Höhe schnellen. Doch Apple will im Gegenzug an anderer Stelle sparen.

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Foto: teltarif.de
Im Herbst wird mit der neuen iPhone-Genera­tion gerechnet. Erst­mals bekommen die Smart­phones von Apple Unter­stüt­zung für den neuen Mobil­funk­stan­dard 5G. Doch genau dieses Feature sorgt für deut­lich höhere Produk­ti­ons­kosten, wie der Analyst Ming-Chi Kuo, der in der Vergan­gen­heit recht treff­si­cher neue Apple-Produkte vorher­ge­sagt hat, einem MacRumors-Bericht zufolge anmerkt. Rund 125 bis 135 US-Dollar zusätz­liche Kosten veran­schlagt Kuo, wenn sich die 5G-Unter­stüt­zung auch auf den mmWave-Bereich bezieht.

Der Analyst rechnet damit, dass Apple diese Kosten an anderer Stelle einsparen will. So soll das Akku­board für das iPhone 12 rund 40 bis 50 Prozent güns­tiger als bei früheren Apple-Smart­phones sein. Schon früher gab es Hinweise darauf, dass der Hersteller Akkus mit nied­ri­gerer Kapa­zität als bei der zurzeit noch aktu­ellen iPhone-Genera­tion verbaut. So werden für das iPhone 12 nur 2227 mAh ange­nommen, beim iPhone 12 Max sollen es 2775 mAh sein, beim iPhone 12 Pro 2815 mAh und beim iPhone 12 Pro Max 3687 mAh.

Inwie­weit Apple die klei­neren Akkus durch Kompo­nenten ausglei­chen kann, die strom­spa­render als bei früheren iPhones sind, bleibt abzu­warten. Bei bishe­rigen 5G-Smart­phones hatte sich aber gezeigt, dass der neue Netz­stan­dard ein regel­rechter Akku­killer ist. So gesehen bleibt es mindes­tens span­nend, inwie­weit klei­nere und mögli­cher­weise nicht mehr ganz so hoch­wer­tige Akkus für gerin­gere sorgen.

Kein Lade­gerät und keine EarPods

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Weitere Kosten könnte Apple einsparen, wenn die neuen iPhones ohne Netz­teil und ohne die EarPods, also die kabel­ge­bun­denen Apple-Head­sets, ausge­lie­fert werden. Ein Lade­kabel soll weiterhin beiliegen und sogar hoch­wer­tiger verar­beitet sein als bisher gewohnt. Aller­dings gibt es Hinweise darauf, dass Apple auch durch Design-Ände­rungen Kosten einsparen will. So sollen die OLED-Display-Panels rund 15 Prozent güns­tiger als bei früheren iPhones sein. Gerüchte gibt es aber auch zu einer verbes­serten Auto­fokus-Technik für die Kamera.

Apple iPhone 12

Auch mögliche Preise für die neuen Apple-Smart­phones wurden bereits vor einigen Wochen veröf­fent­licht. Der Twitter-Account Komiya nannte Ende Juli 699 US-Dollar als Einstiegs­preis für das iPhone 12 mit 64 GB Spei­cher­platz. Die 128-GB-Version würde 749 Dollar kosten und die 256-GB-Vari­ante wäre für 849 Dollar zu bekommen. Das iPhone 12 Max wäre jeweils 100 Dollar teurer.

Das iPhone 12 Pro soll den Angaben zufolge ab 1049 Dollar den Besitzer wech­seln. Das Gerät kommt dann mit 128 GB Spei­cher­platz. Für 1149 Dollar verdop­pelt sich der Spei­cher. 512 GB gibt es für 1349 Dollar. Inter­es­senten, die sich für die Max-Vari­ante entscheiden, zahlen jeweils 100 Dollar mehr.

In einer weiteren Meldung haben wir darüber berichtet, dass Apple voraus­sicht­lich schon in Kürze eine Neuauf­lage des iPad Pro auf den Markt bringt.

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