Kurz-Test

iPad mini 4 im kurzen Hands-On

Wir berichten über unsere ersten Eindrücke vom iPad mini 4, das anders als das iPad Pro bereits erhältlich ist. Vor allem das geringe Gewicht, das schnelle System und das Display haben im Hands-On-Test gefallen.
AAA
Teilen (2)

Im Rahmen seines September-Events hat Apple neben dem iPad Pro noch ein weiteres Tablet vorgestellt. Das iPad mini 4, wie sich der neue Handheld nennt, ist anders als das Pro-Modell nicht erst im November, sondern bereits ab sofort erhältlich. Ein Blick in den Online Store von Apple zeigt: Auch die Verfügbarkeit des iPad mini 4 ist gut. Das Gerät ist sofort lieferbar.

Apple iPad Mini 4

Auch in den Retail Stores des amerikanischen Technologiekonzerns ist das Tablet mit dem 7,9 Zoll großen Touchscreen bereits angekommen. Wir haben die Gelegenheit genutzt und uns das "neue kleine" Apple-Tablet im Store einmal anzusehen. Dabei ist es auf den ersten Blick nicht von seinem Vorgänger zu unterscheiden.

Stummschalter auf der rechten Seite fehlt

iPad mini 4 im Hands-oniPad mini 4 im Hands-on Bei genauerer Betrachtung sieht man dann doch eine Änderung: Die Taste für die Stummschaltung des Tablets, die sich bei früheren iPad-Generationen an der rechten Außenseite befand, ist nach dem iPad Air 2 auch beim iPad mini 4 weggefallen. Die Stummschaltung erfolgt jetzt auf Wunsch über das Kontrollzentrum, das über eine Wisch-Geste vom unteren Display-Rand nach oben zu erreichen ist.

Wie schon das iPad mini 3 verfügt auch das neue Modell über den Touch-ID genannten Fingerabdrucksensor im Home-Button. War diese Schaltfläche die einzige Neuerung, die das kleine iPad der dritten Generation mit sich gebracht hat, so hat Apple nun auch an anderer Stelle umfangreich nachgelegt.

Schneller Prozessor und 2 GB RAM

Das neue iPad-mini-Modell von hintenDas neue iPad-mini-Modell von hinten Schon beim kurzen Test ist aufgefallen, dass die Navigation durch die Menüs und der Start von Apps schneller und flüssiger erfolgen als beim iPad mini 2, das wir zum Vergleich ebenfalls unter iOS 9 getestet haben. Dafür zeichnet der modifizierte A8-Prozessor verantwortlich, der zusammen mit 2 GB Arbeitsspeicher das Herzstück des iPad mini 4 darstellt.

Apple hat beim neuen Mini-Tablet demnach auf den Prozessor gesetzt, der auch beim iPhone 6 bzw. iPhone 6 Plus zum Einsatz kommt. Im ersten Test war die Performance mit dieser Konfiguration sehr gut. Allerdings konnten wir im Store keine aufwändigen Spiele ausprobieren und schon gar nicht in die Zukunft blicken, denn die Erfahrung zeigt, dass die Anforderungen an die Hardware von Smartphones und Tablets eher zunehmen. So gesehen ist es unverständlich, dass Apple nicht gleich den vom iPad Air 2 bekannten A8X-Prozessor oder den A9-Prozessor der neuen iPhone-Generation verbaut hat.

Auf Seite 2 lesen Sie unter anderem, welche Verbesserungen das Display des iPad mini 4 mit sich bringt, wie sich das neue Tablet anfühlt und welches Fazit wir zum "neuen kleinen" Apple-Tablet ziehen.

1 2 letzte Seite
Teilen (2)

Mehr zum Thema Apple iPad