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Apple stellt neue Versionen von iPad Air und iPad mini vor

Apple hat neben einer Neuauflage des iPad mini auch eine neue Version des iPad Air vorgestellt. Die Tablets können ab sofort zu Preisen ab 449 Euro vorbestellt werden.
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Apple hat schon eine Woche vor seinem für den 25. März geplanten Special Event neue Tablets veröffentlicht. Dabei sind zwei alte Bekannte zurück auf dem Markt: das iPad Air und das iPad mini - beides Geräte, die in den vergangenen Jahren nicht aktualisiert wurden. Während mit einem Update für das iPad mini im Vorfeld bereits gerechnet wurde, ist die Neuauflage des iPad Air eine echte Überraschung. Das Tablet ist von der Ausstattung und vom Preis her zwischen dem iPad 2018 und der iPad-Pro-Reihe angesiedelt.

Beide neuen Tablet-Modelle bieten Unterstützung für den Apple Pencil und sind ab sofort vorbestellbar. Ab der kommenden Woche sollen die Geräte ausgeliefert werden. Bei beiden Modellen kommt nun der A12-Bionic-Chip von Apple zum Einsatz. Der Prozessor wurde mit der aktuellen iPhone-Generation auf dem Markt eingeführt. Er soll gegenüber den früheren Varianten von iPad Air und iPad mini für eine deutlich verbesserte Performance sorgen. Das neue iPad mini sei dreimal so schnell als sein Vorgänger, für das iPad Air gibt Apple einen 70-prozentigen Performance-Schub an.

Das neue iPad Air kommt mit einem 10,5 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 2224 mal 1668 Bildpunkten. Für das iPad mini behält Apple den 7,9 Zoll großen Bildschirm bei. Bei beiden Geräten kommt die True-Tone-Technik zum Einsatz, die bei der die Darstellung auf dem Display an das Umgebungslicht angepasst wird. Dieses Feature gab es bislang bereits beim iPad Pro, nicht aber beim günstigeren iPad.

Home-Button, Touch-ID und Kopfhörerbuchse

Apple stellt neue Tablets vorApple stellt neue Tablets vor Wie erwartet hat Apple am Design des iPad mini gegenüber dem Vorgänger nichts geändert. Auch das neue iPad Air kommt im "alten" Design. Das heißt, die Nutzer haben weiterhin einen Home-Button mit Fingerabdrucksensor zur Verfügung, müssen dafür aber auf Face-ID verzichten. Anders bei anderen aktuellen Apple-Geräten ist nach wie vor auch eine Klinkenbuchse verfügbar, über die sich kabelgebundene Kopfhörer anschließen lassen.

Wie für die iPad-Pro-Modelle bietet Apple auch für die Neuauflage des iPad Air ein Smart Keyboard, also eine Tastatur an. Dieses Zubehör ist mit 179 Euro allerdings kein Schnäppchen. Für das iPad mini gibt es die Tastatur allerdings ebenso wenig wie für das günstigere iPad 2018, das offenbar vorerst noch keinen Nachfolger bekommt.

Apple kündigte zudem ein Update von iWork für iOS an, das den Angaben zufolge ab kommender Woche verfügbar sein wird. Die neue Version des Office-Programmpakets von Apple enthält unter anderem eine erweiterte Integration des Apple Pencil mit neuen Animationsoptionen in Keynote, mit denen Nutzer einen Animationspfad für jedes Objekt zeichnen können. Dazu kommt eine neue Benutzeroberfläche, die eine einfache Implementierung von Effekten wie Verschieben, Drehen und Skalieren ermöglichen soll.

Gigabit-LTE bei der Cellular-Version

Beide neuen Apple-Tablets gibt es wahlweise in einer Version, bei der sich der Internet-Zugang nur über WLAN oder auch über GPRS, UMTS und LTE herstellen lässt. Die Cellular-Varianten verfügen über eine eSIM und einen Schacht für physische SIM-Karten. Dabei verspricht Apple "Gigabit-LTE-Konnektivität", wobei dafür naturgemäß auch die Unterstützung in den jeweiligen Mobilfunknetzen vorhanden sein muss.

Beide neuen iPads sind wahlweise in Silber, Spacegrau und Gold sowie mit 64 oder 256 GB Speicherplatz erhältlich. Die 64-GB-Version des iPad Air mit WLAN kostet 549 Euro, die Cellular-Variante schlägt mit 689 Euro zu Buche. Das Modell mit 256 GB Speicher ist für 719 bzw. 859 Euro erhältlich. Das iPad mini mit 64 GB Speicher schlägt mit 449 bzw. 589 Euro zu Buche, die Versionen mit 256 GB Speicher kosten 619 bzw. 759 Euro.

Preislich ordnet Apple die neuen Tablets demnach zwischen dem iPad 2018 und der iPad-Pro-Reihe ein. In einer weiteren Meldung finden Sie unseren Testbericht zum iPad 2018.

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