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iOS7 für iPhone und iPad: Aus für "illegale" Lightning-Kabel

Außerdem mobile App-Downloads mit bis zu 100 MB Umfang

Eine weitere Neuerung ist die erweiterte Möglichkeit von App-Downloads und -Updates über das Mobilfunknetz. Mit Einführung des AppStore vor fünf Jahren ließen sich zunächst nur bis zu 10 MB große Anwendungen über GPRS bzw. UMTS laden. Alle größeren Applikationen mussten über einen WLAN-Zugang oder über eine iTunes-Synchronisierung am PC bzw. Mac auf den Handheld übertragen werden.

Später hatte Apple die Download-Größe auf 20 MB erhöht und zuletzt lag das Limit bei 50 MB. Mit Einführung von iOS7 lassen sich nun bis zu 100 MB große Apps über GPRS, UMTS und LTE laden. Allerdings empfiehlt sich dies nur für Nutzer eines Datentarifs mit hohem Inklusivvolumen. Bei vielen Discounter-Angeboten sowie auch bei den kleineren Smartphone-Tarifen der Mobilfunk-Netzbetreiber sind nur 200 bis 300 MB monatliches Highspeed-Volumen inklusive. In vielen Allnet-Flatrate-Tarifen liegt das Limit bei 500 MB.

iCloud für Windows unterstützt weitere Internet-Browser

Wer seine Browser-Daten mit dem PC bzw. Mac synchronisieren möchte, hatte bislang den Nachteil, dass Apple nur wenige Anwendungen unterstützt hatte. So stand - und steht noch immer - den Mac-Besitzern für die iCloud-Synchronisierung nur der Apple-eigene Safari-Browser zur Verfügung. Für Nutzer eines Windows-PCs hat der Hersteller die Browser-Unterstützung dagegen erweitert.

Neben dem Microsoft Internet Explorer lassen sich die Daten über die Windows-App für iCloud nun auch mit Mozilla Firefox und mit Google Chrome abgleichen. Schade, dass der Hersteller diese Möglichkeit nicht auch für Mac-User einräumt. Allerdings dürfte der Grund für das neue Windows-Feature die Tatsache sein, dass Apple seinen Safari-Browser für Nutzer des Microsoft-Betriebssystems nicht mehr anbietet.

iTunes Radio bleibt nach zwei Stunden automatisch stehen

In Deutschland offiziell noch nicht verfügbar ist die neue Musik-Streaming-Flatrate iTunes Radio, die Apple mit iOS7 gestartet hat. Wer eine amerikanische Apple-ID verwendet, kann den Service allerdings bereits nutzen. Hier fällt im Regelbetrieb nun auf, dass die Musik-Wiedergabe nach zwei Stunden Dauerbetrieb automatisch gestoppt wird. Das gilt allerdings nur für den Fall, dass man mit der App nicht interagiert. Wer zwischendurch Musiktitel überspringt, als Favoriten markiert oder pausiert, verlängert damit das Zeitfenster.

Bis zu sechs Titel pro Stunde lassen sich überspringen. Ist dieses Limit erreicht, so wird die Schaltfläche für die Weiterschaltung zum nächsten Song automatisch deaktiviert. Nach Ablauf des 60-Minuten-Zeitfensters steht die Funktion wieder zur Verfügung. iTunes Radio finanziert sich durch Werbeeinblendungen. Für iTunes-Match-Kunden ist der Service werbefrei.

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