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iOS5: Neue Software auf iPhone 4 und iPad 2 im ersten Test

Beta-Version des neuen Betriebssystems hinterlässt bereits guten Eindruck

Vor eineinhalb Wochen hat Apple im Rahmen der Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco das neue Betriebssystem iOS5 für iPhone, iPad und iPod touch vorgestellt. Für Endverbraucher will Apple die neue Software im Herbst freigeben, während Entwickler schon jetzt eine erste Beta-Version zur Verfügung haben. Damit sollen die Programmierer die Möglichkeit bekommen, ihre über den AppStore angebotenen Anwendungen an die neue Firmware anzupassen.

Datenblätter

Aktivierung ohne Umweg über iTunes Aktivierung ohne Umweg über iTunes
Foto: teltarif
In den letzten Tagen kursierten bereits zahlreiche Details aus iOS5 Beta 1 im Internet. Wir hatten jetzt Gelegenheit, die neue Software einem ersten Test zu unterziehen. Dazu dienten ein iPhone 4 mit 32 GB Speicherplatz und ein iPad 2 WiFi+3G mit 16 GB Speicherplatz, die offiziell über einen Entwickler-Account zur Installation der Beta-Software freigeschaltet wurden.

Im Internet kursieren auch Anleitungen, die den normalerweise für die Installation und Aktivierung der Software erforderlichen Entwickler-Account umgehen. Dabei gilt es zu bedenken, dass das iPhone, das iPad oder der iPod touch durch unsachgemäße Behandlung Schaden nehmen kann, der in diesem Fall nicht durch die Hersteller-Garantie gedeckt ist. Wer sein Gerät dennoch - auf welchem Weg auch immer - mit iOS5 ausstattet, sollte nicht nur dies bedenken, sondern auch berücksichtigen, dass es sich noch immer um eine Software in der Beta-Phase handelt, die noch nicht fehlerfrei ist.

iTunes 10.5 Beta 1 Voraussetzung zur Installation

Oft geht eine neue iPhone-Firmware auch einher mit einer neuen Variante der Medienverwaltungssoftware iTunes. Zur Nutzung mit iOS5 hat Apple iTunes 10.5 - ebenfalls in einer Beta-Version und ausschließlich für Entwickler - bereitgestellt. Diese Vorab-Version ist zunächst nur für den Mac und nicht für den Windows-PC erhältlich. Zudem steht die Software nur mit englischer Menüführung zur Verfügung und die Beta-Version lässt sich auf Wunsch auch parallel zur aktuellen offiziellen iTunes-Version 10.3.1 installieren. iCloud kann direkt bei der Ersteinrichtung aktiviert werden iCloud kann direkt bei der Ersteinrichtung aktiviert werden
Foto: teltarif

Die manuelle Installation von iOS5 Beta 1 wird über iTunes vorgenommen. Dabei darf allerdings nicht die Update-Funktion verwendet werden. Dies führt zu einer Fehlermeldung. Stattdessen muss das iPhone bzw. iPad wiederhergestellt werden. Auf diesem Weg klappt die Installation des neuen Betriebssystems ohne Probleme.

Anschließend lässt sich auch die letzte unter iOS 4.3.3 durchgeführte Datensicherung wieder einspielen, so dass alle Apps, Daten und Einstellungen erhalten bleiben. Nachteil gegenüber einem direkt durchgeführten Update: Der Vorgang dauert wesentlich länger, vor allem dann, wenn viele Apps installiert wurden und eine große Anzahl an Musik- und Videodateien wieder zurückgespielt werden muss.

Konfiguration nach iOS5-Installation

Nach der Installation der Software müssen Einstellungen wie die Menüsprache, Region und die Konfiguration eines WLAN-Netzes vorgenommen werden. Die Aktivierung des iPhone oder iPad ist dann direkt am Handheld und ohne Umweg über iTunes möglich. Zur Wiederherstellung wird neben einer iTunes-Datensicherung auch eine Sicherung in iCloud angeboten, die in Falle unseres Tests naturgemäß noch nicht zur Verfügung stand.

Auf Seite 2 erfahren Sie mehr zur Inbetriebnahme von iPhone 4 und iPad 2 nach dem Software-Update und dazu, welche Features iOS5 in der Praxis bietet.

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