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iPhone 6 mit iOS 9: Verbesserungen für Apple Music

iOS 9 Beta 4 bietet bessere Steuerungsmöglichkeiten für die mobile Nutzung von Apple Music. Im Test mit dem iPhone 6 sind aber auch Fehler aufgefallen, die die Vorab-Version der Firmware mit sich bringt,
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Software-Tests mit dem iPhone 6Software-Tests mit dem iPhone 6 Knapp zwei Wochen ist die vierte Beta-Version von iOS 9 jetzt alt. Ich verwende die Software seitdem auf dem iPhone 6. Erste Eindrücke zur aktuellen Vorab-Version für Entwickler, die inhaltlich mit der zweiten öffentlichen Beta-Variante der neuen Firmware für iPhone, iPad und iPod touch identisch ist, habe ich bereits in einem Artikel unmittelbar nach der Installation des Betriebssystems geschildert.

Inzwischen ist mir als weitere Neuerung eine deutliche Verbesserung hinsichtlich der mobilen Nutzung von Apple Music aufgefallen. Hatte ich im Monats-Rückblick auf den neuen Streaming-Dienst von Apple noch kritisiert, dass sich die mobile Daten-Nutzung nicht separat für die Apple-Music-Nutzung steuern lässt, so hat der amerikanische Technologiekonzern genau dieses Feature jetzt in die Firmware integriert.

So steuert man künftig die mobile Nutzung von Apple Music

Die Nutzung von UMTS und LTE für Apple Music wird jetzt nicht mehr im Menü Einstellungen - iTunes & AppStore, sondern im Konfigurationsmenü für die Musik-App gesteuert. Hier findet sich das zurzeit noch englischsprachige Untermenü "Playback & Downloads", wo sich die Verwendung einer mobilfunkbasierten Datenverbindung ein- und ausschalten lässt.

Darüber hinaus können die Nutzer an dieser Stelle einstellen, ob die Datenübertragung im Mobilfunknetz in hoher Qualität erfolgen soll. Hier besteht demnach die Möglichkeit, von den mobil standardmäßig genutzten 128 kBit/s auf die auch bei einer WLAN-Internet-Verbindung üblichen 256 kBit/s umzuschalten. Es fehlt jedoch die Möglichkeit, eine kleinere Übertragungsrate als 128 kBit/s einzustellen.

Diese Fehler fielen im Dauertest auf

Bessere Steuerungsmöglichkeiten für den Internet-Zugang bei Apple MusicBessere Steuerungsmöglichkeiten für den Internet-Zugang bei Apple Music iOS 9 Beta 4 brachte in den vergangenen Tagen aber auch negative Effekte zu Tage. So forderte der AppStore teilweise die Eingabe des Passworts der Apple-ID, auch wenn testweise eine kostenlose App heruntergeladen oder lediglich ein Update durchgeführt wurde. Diesen Fehler gab es bereits bei den ersten Beta-Versionen von iOS 9, wobei er zuletzt nicht mehr aufgetreten ist.

Neu war das Problem, dass sich einige Benachrichtigungen in der Mitteilungszentrale nicht löschen ließen. Erst nach einem Neustart des iPhone waren diese verschwunden. Zudem blieb in einem Fall bei einer Aufladung des Akkus an einem Original-Apple-Ladegerät die Anzeige bei 96 Prozent stehen. Nach einem Reboot des Telefons wurden 100 Prozent angezeigt.

Größere Probleme traten aber auch bei intensiverer Nutzung nicht auf. Nun bleibt es abzuwarten, welche Änderungen Apple mit der fünften Beta-Version von iOS 9 einführen wird. Wenn der Hersteller dabei bleibt, alle zwei Wochen ein Update zu veröffentlichen, könnte schon in den nächsten Tagen die neue Software zur Verfügung stehen.

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