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iOS 16.3 kommt: Mehr Datenschutz für iPhone-Nutzer

Apple hat die Release Candi­dates von iOS 16.3, macOS 13.2 und weiteren Soft­ware-Updates veröf­fent­licht. Die finalen Versionen werden nächste Woche veröf­fent­licht.

Apple hat am Mitt­woch­abend den Release Candi­date für iOS 16.3 veröf­fent­licht. Auch die früher als Golden Master bezeich­neten Soft­ware-Versionen von iPadOS 16.3, macOS 13.2, watchOS 9.3 und tvOS 16.3 können instal­liert werden. Die Release Candi­dates entspre­chen in der Regel den Firm­ware-Versionen, die Apple wenige Tage später an alle Kunden verteilt. Nur wenn sich noch grobe Fehler finden, werden vor der Frei­gabe der finalen Updates noch Ände­rungen vorge­nommen.

Kommende Woche wird Apple die offi­ziellen Versionen von iOS, iPadOS und tvOS 16.3, macOS 13.2 und watchOS 9.3 verteilen. So hat Apple ein neues Armband für die Apple Watch vorge­stellt, das für die Nutzung in Verbin­dung mit einem eben­falls neuen Ziffern­blatt vorge­sehen ist. Das Gadget wird kommende Woche ausge­lie­fert und erfor­dert watchOS 9.3. Die neue Smart­watch-Soft­ware benö­tigt wiederum iOS 16.3, sodass die Veröf­fent­lichung dieser Updates für die nächste Woche gesetzt ist.

So funk­tio­niert der "erwei­terte Daten­schutz"

iOS 16.3 RC 1 verfügbar iOS 16.3 RC 1 verfügbar
Foto: teltarif.de
iOS 16.3 und macOS 13.2 bringen unter anderem den "erwei­terten Daten­schutz" für die iCloud mit sich. Wer eine Beta-Version der neuen Betriebs­system-Vari­anten instal­liert hat, kann das Feature in den iCloud-Einstel­lungen bereits akti­vieren. Erst­mals kommt für die Daten­siche­rungen im Online-Spei­cher von Apple damit eine Ende-zu-Ende-Verschlüs­selung zum Einsatz.

Der erwei­terte Daten­schutz greift für Geräte-Backups, Nach­richten-Daten­siche­rungen, iCloud Drive, Notizen, Fotos, Erin­nerungen, Safari-Lese­zei­chen, Siri-Kurz­befehle, Sprach­memos und Wallet-Karten. Apple weist vor der Akti­vie­rung im Menü darauf hin, dass der Nutzer für die Wieder­her­stel­lung seiner Daten selbst verant­wort­lich ist. "Da Apple nicht über die erfor­der­lichen Schlüssel zum Wieder­her­stellen Deiner Daten verfügt, musst Du eine alter­native Wieder­her­stel­lungs­methode einrichten, zum Beispiel einen Wieder­her­stel­lungs­kon­takt oder einen Wieder­her­stel­lungs­schlüssel, falls Du jemals den Zugriff auf Deinen Account verlierst", heißt es wört­lich.

Beim Wieder­her­stel­lungs­schlüssel handelt es sich um einen Code aus 28 Zeichen, den der Nutzer an einem sicheren Ort aufbe­wahren soll. Dieser kann zur Daten-Wieder­her­stel­lung genutzt werden, wenn der Anwender den Zugriff auf seinen Account verlieren sollte.

Weitere Neue­rungen bei iOS 16.3

Erweiterter Datenschutz für die iCloud Erweiterter Datenschutz für die iCloud
Screenshot: teltarif.de
iOS 16.3 bringt darüber hinaus die Möglich­keit mit, physi­sche Sicher­heits­schlüssel zu verwenden, um den Apple Account besser abzu­sichern. Notfall-SOS-Anrufe erfor­dern nach der Instal­lation des Updates, dass die Seiten­taste mit einer Laut­stär­ketaste gedrückt gehalten und dann frei­gegeben wird, um verse­hent­liche Notrufe zu verhin­dern.

Nicht zuletzt bringt das Soft­ware-Update Unter­stüt­zung für den HomePod der zweiten Gene­ration mit sich, den Apple am Mitt­woch vorge­stellt hat.

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