Warnung

Verbraucherschützer warnen vor gefälschten GEZ-Mahnschreiben

Betrag von 73,20 Euro wird im Namen der "intrum justitia" eingefordert
Von ddp / Thorsten Neuhetzki
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Die Verbraucherzentrale NRW warnt vor Mahnschreiben, die Gauner angeblich im Auftrag der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) verschicken. Mit den Schreiben werde versucht, "eine überfällige Forderung zum sofortigen Einzug" einzutreiben, teilten die Verbraucherschützer mit.

Um an den Betrag von 73,20 Euro zu kommen, verschickten die Abzocker ihre Schreiben unter dem Namen des tatsächlich existierenden Inkassounternehmens "intrum justitia". Wer nicht zahle, müsse mit "straf- und zivilrechtlichen Schritten" rechnen, unter anderem mit einer "Anzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft" oder "Zwangsverfügung und Zwangsvollstreckung".

Die Verbraucherzentrale NRW rät, sich nicht einschüchtern zu lassen und auf keinen Fall zu zahlen. Vielmehr prüft die GEZ, ihrerseits gegen die Gauner strafrechtlich vorzugehen. Bei Fragen rund ums Thema Rundfunkgebühren bietet die Verbraucherzentrale Informationen im Internet unter beratungsstelle-rundfunkgebuehren.de [Link entfernt] an.

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