Fernsehen

TV-Receiver: Diese Features sollte die Set-Top-Box haben

Bei einem TV-Receiver handelt es sich um einen Empfänger, der neben Fern­sehin­halten noch zusätz­liche Funk­tion wie zeit­versetztes Fern­sehen oder das Program­mieren von Aufnahmen sowie die Nutzung eines elek­troni­schen Programm­führers (EPG) bietet.
Von Marleen Frontzeck-Hornke
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Bei heutigen TV-Recei­vern handelt es sich um Empfänger, die oft neben Fernseh­inhalten noch zusätz­liche Funk­tion wie zeit­versetztes Fern­sehen oder das Program­mieren von Auf­nahmen sowie die Nutzung eines elek­troni­schen Programm­führers (EPG) bieten. Gerne wird für die Hard­ware-Box auch die Bezeich­nung Set-Top-Box verwendet. Es exis­tieren Receiver für die verschie­denen Tech­nolo­gien Satellit, Kabel-Internet, DVB-T2 und terres­trisches Fern­sehen. Zudem bieten gerade die Kabel-Internet- und DSL-Anbieter Receiver im Bündel mit ihren Tarifen an, um dem Kunden einen Zugriff auf Video-on-Demand- oder IPTV-Dienste zu ermög­lichen. Einen Über­blick zu den TV-Recei­vern bei den verschie­denen Breit­band-Anbie­tern erhalten Sie auf unserer Über­sichts-Seite.

Über diese Features kann/sollte ein Receiver verfügen

TV-Receiver: Diese Features sollte die Set-Top-Box habenTV-Receiver: Diese Features sollte die Set-Top-Box haben Eines der wich­tigsten Ausstattungs­merkmale bei Recei­vern ist die Fest­platte, denn es gibt Geräte mit und ohne internem Spei­cher. Dieser wird speziell für die Funk­tion "Program­mieren von Aufnahmen" benö­tigt, damit beispiels­weise die gewünschten Serien und Filme abge­spei­chert werden können. In fast allen Fällen ist es eher schwierig und umständ­lich eine solche Receiver-Fest­platte auszu­tauschen oder die Kapa­zität zu erhöhen. Dabei kann auch unter Umständen gar die Hersteller­garantie verloren gehen. Daher sollte ein Receiver über einen akti­vierten USB-Port verfügen, über den ein weiteres Speicher­medium zum Aufzeichnen von Inhalten ange­schlossen werden kann - dies gilt natür­lich auch für Receiver ohne Fest­platte. Einige der USB-Ports werden zwar im TV-Receiver inte­griert, sind aber eigent­lich nur für das Auf­spielen eines Soft­ware-Updates und für das Abspielen von auf der Fest­platte liegenden Dateien konzi­piert. Dementspre­chend sollte auch darauf geachtet werden, welche Video- und Audio-Formate der Receiver unter­stützt.

Ferner sollte der Receiver auch HDTV-kompa­tibel sein und gege­benen­falls 3D-Inhalte wieder­geben können. Zu den weiteren Anschlüssen sollte eine HDMI-Schnitt­stelle für den Anschluss eines Fernseh­gerätes, ein Scart- und LAN-Anschluss sowie even­tuell gerade bei neueren Recei­vern ein Karten­leser gehören. Um mit dem TV-Receiver auch Pay-TV-Ange­bote nutzen zu können, bedarf es eines einge­bauten Smart­card-Slots.

Wer über­haupt keinen zusätz­lichen Receiver möchte, kann alter­nativ auch ein CI+-Plus-Modul (Verschlüsselungs­system) verwenden, das in einen entspre­chenden Fern­seher mit inte­griertem Receiver gesteckt werden kann.

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