als DSL-Alternative

Internet via Kabel: Eine echte DSL-Alternative

Bei Breitband denken die meisten Nutzer in erster Linie an DSL. Mit dem klassischen Kabel-Anschluss steht allerdings eine höchst konkurrenzfähige Alternative für Internet und Telefon bereit. Wir erklären Ihnen, wie Breitband via Fernseh-Kabel funktioniert.
Von Björn Brodersen / Sebastian Wessels / Ralf Trautmann

Die Preise der Kabelanbieter können es problemlos mit denen der DSL-Provider aufnehmen - was sie ja auch müssen, um weiter in den umkämpften Telekommunikations­markt einzudringen. In aller Regel ist die Freischal­tung des TV-Angebotes bei Kabel-Anschlüssen keine Voraussetzung für die Nutzung von Internet und Telefonie. Es werden also lediglich Kosten für das Internet- bzw. Telefonie-Paket fällig, wenn kein Kabelfernseh­anschluss gewünscht ist.

Die Technik für den schnellen Internetzugang per TV-Kabel ist ausgereift, das zeigt ihr höherer Marktanteil in anderen Ländern - nur sind eben längst nicht alle Haushalte verkabelt. Kabel-Internet-Anschlüsse gibt es vor allem dort, wo auch DSL-Anschlüsse vorhanden sind - die ländliche Bevölkerung geht oft leer aus. Mit dem Ausbau ihrer Netze holen die Kabelbetreiber jedoch den Vorsprung der DSL-Technik allmählich auf. Die Kabelnetze mausern sich damit zur echten Konkurrenz für das Breitband-Internet via DSL-Leitung.

Experten prognostizieren, dass in den kommenden Jahren Internet via Kabel­anschluss einen Anteil am Breitband-Markt im unteren, zweistelligen Prozent­bereich halten wird. Auf unserer gesonderten Infoseite erfahren Sie mehr über die Technik und Geschichte des TV-Kabelnetzes in Deutschland. Aktuelle Kabel-Internet-Angebote im Vergleich können Sie unserer Preisübersicht entnehmen.

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