E-Mail-Whitelist

Einrichten von Spam-Whitelists bei Freemail-Anbietern

Der Spam­schutz der Free­mail-Anbieter ist mitt­lerweile recht ausge­reift - doch immer wieder werden Mails falsch einsor­tiert. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Erken­nungs­rate mit Hilfe einer White­list verbes­sern können.
Von Hans-Georg Kluge / Ralf Trautmann
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So komfor­tabel und preis­günstig die Kommu­nika­tion via E-Mail auch ist, jeder Internet-Nutzer sieht sich hier inner­halb kürzester Zeit mit einem Problem konfron­tiert: Spam. Die digi­talen Post­wurf­sendungen über­fluten Mail­boxen blitz­schnell und haben schon manche E-Mail-Adresse unbrauchbar gemacht. Oft lässt die Spam-Flut dem Nutzer kaum noch eine Chance, zwischen den Müll-Mails die eigent­lich an ihn adres­sierte Post auszu­machen. Die Free­mail-Anbieter haben dieses Problem mitt­lerweile erkannt und bieten bei Ihren kosten­losen E-Mail-Post­fächern einen mehr oder weniger umfang­reichen Spam-Schutz.

Eines der größten Probleme bei diesen Spam-Filtern wurde dabei aber leider noch nicht zufrie­denstel­lend gelöst: Oft wird nicht nur der Werbe­müll als Spam klas­sifi­ziert und dementspre­chend von der Filter-Soft­ware behan­delt - sondern auch E-Mails, die der Empfänger eigent­lich erhalten sollte und wollte. Dies ist ein soge­nannter "False Posi­tive"-Fehler, also die falsche Einord­nung einer gewünschten E-Mail als Spam.

White­lists trennen Spam und gewünschte Mails

Einrichten von Spam-Whitelists bei Freemail-AnbieternEinrichten von Spam-Whitelists bei Freemail-Anbietern Bei den meisten Free­mail-Anbie­tern kann dieses Manko der Anti-Spam-Filter aber behoben werden: Wer verhin­dern will, dass ein bestimmter E-Mail-Absender von den Anti-Spam-Filtern als Müll-Mail behan­delt wird, muss diesen quasi als "berech­tigter E-Mail-Absender" markieren und in eine so genannte White­list verschieben. Diese beinhaltet E-Mail-Adressen oder ganze Domains, die als vertrau­enswürdig gelten und dann zukünftig von der Kontrolle durch den Spam-Filter ausge­schlossen werden. Als sinn­voll kann sich dies zum Beispiel bei erwünschten News­lettern erweisen.

Black­lists beinhalten im Gegen­satz dazu die "unbe­rech­tigten E-Mail-Absender" - eben die Spammer - die oft von den Anbie­tern oder externen Dienst­leis­tern in riesig großen Dateien gesam­melt sind. Auf solche Black­lists greifen die meisten Anti-Spam-Filter beim Aussor­tieren der Spam-Mails zu.

Damit an Sie gerich­tete E-Mails immer im rich­tigen Post­ordner landen und nicht verse­hent­lich in den "Spam-Ordner" verschoben oder gelöscht werden, zeigen wir Ihnen hier, wie Sie diese White­lists bezie­hungs­weise die Anti-Spam-Filter bei verschie­denen Free­mail-Anbie­tern einrichten können.

So konfi­gurieren Sie die White­list bei verschie­denen Anbie­tern

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