Web.de & Google Mail

Personalisieren des Spamschutzes bei Web.de und Google Mail

Der Spam­schutz der Free­mail-Anbieter ist mitt­lerweile recht ausge­reift, doch immer wieder werden Mails falsch einsor­tiert. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den Spam­schutz bei Web.de und Google Mail anpassen können.
Von Hans-Georg Kluge / Ralf Trautmann

Falls Google Mail eine Nachricht falsch einsortiert hat, können Sie einen Filter erstellen, der Googles Spamschutz korrigiert. Falls Google Mail eine Nachricht falsch einsortiert hat, können Sie einen Filter erstellen, der Googles Spamschutz korrigiert.
Screenshot/Montage: teltarif.de
Die Spam­filter von Google Mail arbeiten ohne spezi­elle White- oder Black­list. Wenn Sie den Eindruck haben, dass E-Mails bestimmter Absender dennoch stets falsch einsor­tiert werden, können Sie einen eigenen Filter einrichten. Dafür suchen Sie einfach nach der entspre­chenden E-Mail-Adresse oder einem Begriff und erstellen dann mit einem Klick auf den kleinen Pfeil der Suchbox einen neuen Filter. Markieren Sie als Aktion "Nie als Spam einstufen".

Falls Google Mail eine Nachricht falsch einsortiert hat, können Sie einen Filter erstellen, der Googles Spamschutz korrigiert. Falls Google Mail eine Nachricht falsch einsortiert hat, können Sie einen Filter erstellen, der Googles Spamschutz korrigiert.
Screenshot/Montage: teltarif.de
Auf ähnliche Weise können Sie auch Mails stets als Spam einstufen. In den meisten Fällen genügt aber, die vorhan­denen Methoden in der E-Mail-Liste zu nutzen. Im Post­ein­gang können Sie einfach "Spam melden" klicken, während Sie in der Spam­über­sicht "Kein Spam" ankli­cken können. Nutzen Sie einen E-Mail-Client? Schalten Sie even­tu­elle Spam­filter Ihrer Client-Soft­ware aus und verschieben Sie eine Spam-Nach­richt in den IMAP-Ordner "[Google Mail]/Spam" um die Aktion "Spam melden" auszu­führen. Ist eine E-Mail fälsch­lich als Spam erkannt worden, verschieben Sie die E-Mail einfach aus dem genannten Ordner. Google Mail behan­delt diese Aktion so, als hätten Sie auf die "Kein Spam"-Schalt­fläche der Webober­fläche geklickt.

Die White­list bei web.de: "Freunde und Bekannte"

Die Web.de Freunde und Bekannte-Einstellungen: Hier personalisieren Sie Ihre Whitelist. Die Web.de "Freunde und Bekannte"-Einstellungen: Hier personalisieren Sie Ihre Whitelist.
Screenshot/Montage: teltarif.de
web.de versucht der Spam-Flut mit einem so genannten "Drei-Wege-Spam­schutz" entgegen zu treten. Angeb­lich werden 99 Prozent aller Spam-Mails abge­fangen. Web.de-Club-Nutzer können sogar ein speziell einge­rich­tetes Anti-Spam-Team von web.de über einge­gan­gene Spam-Mails infor­mieren, was andere Anbieter jedoch auch anbieten.

Als Vorein­stel­lung sortiert Web.de E-Mails in drei Ordner. "Freunde und Bekannte" enthält nur E-Mails von Absen­dern aus Ihrem Adress­buch. Außerdem gibt es eine zusätz­liche Liste, die Sie pflegen können. Sie finden die Einstel­lung unter "Einstel­lungen" in der Rubrik Sicher­heit bei "Freunde und Bekannte". Hier können Sie E-Mail-Adressen und sogar ganze Domain-Namen angeben, die Sie immer im Ordner "Freunde und Bekannte" erhalten möchten.

Im Ordner "Unbe­kannt" finden Sie alle anderen E-Mails und solche, die nicht sicher als Spam erkannt wurden. Diese bewährte Filter­technik entspricht dem "exklu­siven" Spam­schutz von Hotmail. Viele andere Anbieter setzen jedoch auf andere Tech­niken. Die beiden letzten Ordner sollten von Zeit zu Zeit nach E-Mails durch­forstet werden, die even­tuell vom Filter falsch einge­ordnet wurden. Beson­ders im Unbe­kannt-Ordner finden sich oft auch erwünschte E-Mail-Nach­richten.

So konfi­gu­rieren Sie die White­list bei verschie­denen Anbie­tern