Sicherheit

Tipps für mehr Sicherheit bei E-Mails

Auch wenn Instant- und Handy-Messa­ging-Dienste immer beliebter werden, ist die E-Mail immer noch das wich­tigste Kommu­nika­tions­mittel im Internet. Es gibt aber zahl­reiche Gründe, in puncto E-Mail einige Vorsichts­maßnahmen zu ergreifen. Wir stellen Sie Ihnen vor.
Von Susanne Kirchhoff /
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Tipps für mehr Sicherheit bei E-MailsTipps für mehr Sicherheit bei E-Mails Auch wenn Instant- und Handy-Messa­ging-Dienste immer beliebter werden, ist die E-Mail immer noch das wich­tigste Kommu­nika­tions­mittel im Internet. Ob in Online-Shops, Foren oder zur Nutzung weiterer Services - in der Regel benö­tigt der Nutzer für die Anmel­dung eine E-Mail-Adresse. Somit sind E-Mail-Adressen aber auch für Angreifer ein nütz­liches Gut, beispiels­weise um Spam zu verteilen oder persön­liche Daten aus Online-Konten abzu­greifen. Auch Versuche, den Online-Banking-Zugang von Bank­kunden zu kapern, nehmen ihren Anfang meis­tens mit Phis­hing-E-Mails. Gründe genug also, in puncto E-Mail einige Vorsichts­maßnahmen zu ergreifen. Wir stellen Sie Ihnen vor.

E-Mail-Adresse nicht an jeden weiter­geben

Geben Sie Ihre eigene E-Mail-Adresse nur dann weiter, wenn es wirk­lich not­wendig ist. Gelegent­lich benö­tigt man eine E-Mail-Adresse zwar auch für Web­seiten, denen man nicht unbe­dingt blind vertraut, doch für solche Fälle können Sie sich eine Zweit­adresse bei einem Free­mailer zulegen. Bei diversen Diensten bekommt man für solche Zwecke sogar kostenlos Einweg-Mail-Adressen.

Spammer benutzen speziel­le Program­me, um im Netz nach E-Mail-Adressen zu suchen und massen­weise Werbe­müll zu versenden. Um sich nicht zu viel unge­betene Post und damit möglicher­weise Schäd­linge ein­zufangen, sollten Sie Ihre E-Mail-Adresse so selten wie möglich auf öffent­lich zugäng­lichen Web­seiten veröffent­lichen. Über­legen Sie ins­besondere auch bei sozialen Netz­werken, welche persön­liche Daten Sie preis­geben möchten.

Betreibt man selbst eine Web­site, gehört die Angabe einer E-Mail-Adresse zur Kontakt­aufnahme selbst­verständlich dazu. Es kann aber Zeit und Nerven schonen, hierfür nicht dieselbe Adresse wie für private und wich­tige Korres­pondenz zu verwenden. Beim Abrufen der Mails von einer solchen öffent­lichen Adres­se sollte in jedem Fall ein guter Spam- und Viren­schutz zum Einsatz kommen.

Sorgsam mit empfan­genen E-Mails umgehen

Alarm­signale bei ein­gehenden E-Mails sind vor allem unbe­kannte Absender-Adressen und Datei­anhänge, bei denen man nicht weiß, worum es sich handelt. Natür­lich kann auch eine legi­time E-Mail von einer unbe­kannten Absender­adresse kommen. In diesem Fall sollte aber klar und trans­parent sein, wie der Abs­ender auf Sie gekommen ist und warum er Ihnen schreibt. Viren­mails verwenden gelegent­lich Betreff­zeilen wie "Mahnung" oder auch "Ihre Rech­nung", die zum Öffnen provo­zieren sollen. Wenn aber aus dem Absender und Mail­inhalt nicht deut­lich wird, wer Ihnen da eine Mahnung, Fotos oder was auch immer schickt und warum, öffnen Sie keines­falls den - höchst­wahr­scheinlich viren­verseuchten - Anhang.

Doch auch bei einem bekannten Absender kann nicht unbe­dingt Ent­warnung gegeben werden - manche Viren verbreiten sich, indem sie sich selbst per E-Mail an die im Adress­buch geführten Empfänger verschi­cken. Dies ist tückisch, denn der bekannte Ab­sender erweckt Vertrauen - der beste Freund würde einem doch keinen Virus schi­cken. Der aber weiß gar nichts von der verschickten E-Mail. Auch hier gilt: Wenn der Anhang sich nicht aus dem Mail­inhalt heraus plau­sibel erklären lässt, fragen Sie im Zweifel besser nach. Wenn Sie sich eine E-Mail-Adresse anschaffen, achten Sie darauf, dass der Anbieter einen Spam- und Viren­schutz verwendet.

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