Tipps und Tricks

10 DSL-Tipps: Speed, Hardware, Tarife, Vertrag & mehr

Wir erklären Ihnen, worauf Sie bei Auswahl von DSL-Tarif und Hard­ware achten sollten und wie Sie späteren Ärger früh­zeitig ausschließen. Außerdem erfahren Sie, wie Sie sich bei Streit mit dem Provider um Rech­nung oder Kündi­gung am besten verhalten.
Von Björn Brodersen
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Surfen am heimi­schen DSL-Anschluss macht Spaß, zumal die Band­breite an Diensten stetig zunimmt - das gilt jeden­falls, solange Auftrag und Schal­tung des Anschlusses sowie Internet­zugang und Abrech­nungen reibungslos funk­tionieren. Schlechter Kunden­service des Anbie­ters, lang­same Daten­übertragungs­raten oder zu hohe Rechnungs­beträge durch eine voreilig getrof­fene Tarif­wahl können schnell dafür sorgen, dass die Freude über den DSL-Zugang dem Unmut über Anschluss und Anbieter weicht.

DSL-Tipps: Speed, Hardware, Tarife, Vertrag und mehrDSL-Tipps: Speed, Hardware, Tarife, Vertrag und mehr Wir erklären Ihnen auf den folgenden Seiten, worauf Sie bei der DSL-Tarif­wahl achten sollten und wie Sie späteren Ärger früh­zeitig ausschließen. Außerdem erfahren Sie, wie Sie sich bei anhal­tenden Strei­tigkeiten mit dem Provider am besten verhalten. In einem sepa­raten Ratgeber zeigen wir auf, wie Sie vorgehen können, wenn der Provider Ihnen nicht die verspro­chene Geschwin­digkeit liefert.

Surf-Verhalten und Band­breiten-Bedarf realis­tisch einschätzen

Bevor Sie einen DSL-Vertrag mit bis zu 24 Monaten Mindest­vertrags­lauf­zeit abschließen, sollten Sie Ihr voraus­sicht­liches Surf-Verhalten möglichst realis­tisch einschätzen und sich über die tatsäch­liche erreich­bare Band­breite am Anschluss in ihrer Wohnung bzw. in ihrem Haus infor­mieren. So mini­mieren Sie das Risiko, ein zu üppig ausge­stat­tetes DSL-Anschluss­paket zu buchen und jeden Monat zu viel Geld für den schnellen Inter­netzu­gang zu bezahlen.

Themenfoto von Vodafone: Surfen und telefonieren per DSLSurfen und telefonieren per DSL Flat­rates sind bei DSL-Anschlüssen mitt­lerweile zum Stan­dard geworden. Zeit- und Volu­menta­rife werden dagegen so gut wie gar nicht mehr ange­boten und bieten auch selten wirk­lich eine Spar­möglich­keit. Sinn­voll ist es hingegen, den Tarif nur mit einer Über­tragungs­geschwin­digkeit zu buchen, die am eigenen Wohnort auch wirk­lich reali­sierbar ist. Wer bereits zu Hause über die DSL-Leitung ins Netz geht und nach einem neuen Anbieter sucht, kann die vorhan­dene Kapa­zität seines Anschlusses selbst vom Inter­face seines DSL-Modems ablesen. Wer seinen Wohnort wech­selt oder vor dem DSL-Einstieg steht, kann mit den Verfüg­barkeits­abfragen auf den Websites der DSL-Anbieter versu­chen, die mögliche Band­breite abzu­schätzen. Teil­weise garan­tieren die DSL-Anbieter auch gewisse Mindest-Band­breiten oder verzichten ansonsten auf einen Vertrags­abschluss.

Welche Band­breite für Sie sinn­voll ist, hängt auch von den Internet-Diensten ab, für die Sie sich inter­essieren. Für Surfen im Web, E-Mail, Instant Messa­ging und Internet-Tele­fonie (VoIP) reicht im Grunde genommen ein DSL-2000-Anschluss aus, wenn nur ein Nutzer vor dem Rechner sitzt. Der Bedarf an Band­breite steigt aber, wenn Sie mehrere Anwen­dungen gleich­zeitig laufen lassen, Video­tele­fonate führen oder Video- bzw. Fern­sehin­halte in höherer Auflö­sung empfangen möchten.

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