DSL

DSL-Tarife für Privatkunden

Für Privat­kunden gibt es eine Viel­zahl von DSL-Tarifen. Wir geben Ihnen einen Über­blick zu den verschie­denen Ange­boten und mit Hilfe unseres Internet-Tarif­vergleichs finden Sie den passenden DSL-Tarif.
Von Björn Brodersen / Ralf Trautmann
Kommentare (1431)
AAA
Teilen (5)

Mit immer neuen Ange­boten ringen die DSL-Provider um Kunden, die sich über erlas­sene Einrich­tungs­entgelte, geringe monat­liche Grund­kosten und kosten­lose Hard­ware freuen können. Wir stellen Ihnen die inter­essan­testen und wich­tigsten DSL-Zugänge für Privat­kunden vor und erklären, was man für einen DSL-Zugang braucht. Mit dem DSL-Tarif­vergleich können Sie dann den passenden Tarif finden.

Komplett-Paket heute meist Stan­dard

DSL-Tarife für PrivatkundenDSL-Tarife für Privatkunden Der Inter­netzu­gang per DSL setzt sich aus zwei Bestand­teilen zusammen, die heut­zutage fast selbst­verständ­lich zu einem Paket zusam­menge­schnürt werden: DSL-Anschluss und DSL-Zugang. Der Anschluss macht zunächst einmal DSL in einem Haus­halt verfügbar. Der Zugang ist heut­zutage nahezu immer eine Flat­rate - volumen- und zeit­basierte Tarife haben ausge­dient.

Nur noch von wenigen Bestands­kunden genutzt wird die Möglich­keit, einen Telefon-Anschluss der Telekom mit DSL-Ange­boten anderer Provider zu kombi­nieren. Dabei ist es nach wie vor möglich, nur den Telefon-Anschluss bei der Telekom zu buchen und DSL-Anschluss sowie -Flat­rate bei einem anderen Anbieter.

Doch die Viel­zahl an kosten­güns­tigen Komplett-Ange­boten für Tele­fonie und Internet hat diese Tarif-Vari­ante zur abso­luten Nischen­lösung gemacht. Auch bei der Telekom ist das Paket güns­tiger als die Einzel­buchung von analogem Tele­fonan­schluss sowie Internet-Flat­rate - den meisten poten­ziellen Neukunden wird daher letz­tere Möglich­keit gar nicht mehr bekannt sein.

DSL-Anschluss bei einem alter­nativen Anbieter bestellen

Einen DSL-Anschluss bekommt man aller­dings schon seit längerem nicht mehr nur bei der Telekom, sondern auch bei alter­nativen Anschluss­anbie­tern mit eigenem Netz (die zum Teil als reine Regional-Anbieter auftreten). Wer DSL bei einem solchen Anbieter in Auftrag gibt, erhält einen kompletten Voll­anschluss, das heißt in aller Regel ein Paket aus Internet- und Tele­fonan­schluss. Mitunter werden auch reine DSL-Anschlüsse als Komplett­pakete inklu­sive Tele­fonan­schluss beworben. Dabei handelt es sich aber nicht um echte analoge oder ISDN-Tele­fonan­schlüsse, sondern um VoIP-Tele­fonie, die über den DSL-Anschluss läuft. Wem ein echter Tele­fonan­schluss wichtig ist, sollte beim Wunsch­anbieter die Verfüg­barkeit erfragen.

Spezi­alfälle: Auf den Back­bone achten

Anspruchs­volle Nutzer können bei der Wahl des DSL-Anbie­ters auch noch einen Aspekt berück­sich­tigen, der in der öffent­lichen Wahr­nehmung in der Regel keine große Bedeu­tung hat: den genutzten Back­bone. Die Quali­täts­unter­schiede zwischen den Back­bones spielen für die meisten Nutzer zwar keine Rolle, doch wer beispiels­weise Wert auf kurze Ping-Zeiten legt, kann hier durchaus etwas heraus­holen - dies ist zum Beispiel für Online-Spieler inter­essant, bei denen es auf jeden Sekun­denbruch­teil ankommt. Infor­mationen über den genutzten Back­bone können inter­essierte DSL-Kunden bei ihrem Provider erfragen.
Teilen (5)