DSL

DSL - Tarife, Technik, Anbieter

Wir zeigen Ihnen alles Wissens­werte rund um den Internet-Zugang via DSL - bei uns finden Sie aktu­elle Tarif-Ange­bote, Infor­mationen zur Technik hinter DSL und mehr.
Von Ralf Trautmann / Susanne Kirchhoff /
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In Deutsch­land ist DSL quasi ein Synonym für schnelles Internet, das beinahe flächen­deckend verfügbar ist. Wer sich über einen solchen Anschluss mit dem Internet verbindet, kann zurzeit per klas­sischem ADSL mit bis zu 16 MBit/s ins Netz gehen, per VDSL-Vecto­ring sind aktuell bis zu 100 MBit/s möglich.

Gleich­zeitig sind DSL-Anschlüsse aufgrund des anhal­tenden Preis­kampfs auf dem Markt meist preis­günstig ab rund 20 Euro monat­lich zu bekommen. Zumin­dest die Anbieter von Internet über TV-Kabel locken inzwi­schen aber mit ver­gleich­baren Preisen bei einer deut­lich höheren theo­retisch erziel­baren Daten­rate.

Den rich­tigen Tarif finden

In unseren DSL-Ratgeber-Seiten erhalten Sie wich­tige und nütz­liche Infor­ma­tionen zur Technik, zur Anbieter­wahl und zu den Preisen für DSL-Tarife. Heut­zutage werden vor allem DSL-Flat­rate-Komplett-Pakete ange­boten - ent­sprechende Offerten haben wir für Sie in unserer Über­sicht von DSL-Ange­boten und unserer VDSL-Tarif­übersicht zusam­menge­stellt. Einen umfas­senden Vergleich aller Breit­band-Tarife können Sie auch mit unserem Internet-Tarif­vergleich durch­führen.

In puncto DSL (und VDSL) bieten sowohl die Telekom als auch die alter­na­ti­ven Anschluss­anbieter ent­sprechende Tarife-Pakete. Manchmal kommt es vor, dass ein DSL-Netz­betreiber aufhört (wie zum Beispiel Telefónica mit seiner DSL-Infra­struktur), das DSL-Netz abbaut und für sein eigenes Produkt o2-DSL die Leitungen dann bei Wett­bewer­bern mietet.

Manchmal sind die regu­lierten Miet­preise, zu denen die neue VDSL-(Vecto­ring-)Infra­struktur an die Mitbe­werber weiter­vermietet wird, aller­dings so hoch, dass diese sich nicht mit den güns­tigen Endkun­denpreisen der Reseller reali­sieren lassen. Diese güns­tigen Provider verzichten darum manchmal darauf, in derar­tigen Anschluss­berei­chen die schnellste verfüg­bare Leitung anzu­mieten, auch wenn es ein Miet­angebot gibt. Das hat zur Folge, dass der Inter­essent bei einer Verfüg­barkeits­abfrage für dieselbe Adresse bei den Telekom-Wett­bewer­bern manchmal nur eine lang­samere Maxi­malge­schwin­digkeit geboten bekommt als direkt bei der Telekom.

In einem sepa­raten Ratgeber zeigen wir auf, wie Sie vorgehen können, wenn der Provider Ihnen nicht die verspro­chene DSL-Geschwin­digkeit liefert.

Analoge und ISDN-Anschlüsse fürs Telefon immer seltener

Schnelles DSLSchnelles DSL Bei den aktu­ellen DSL-Offerten gibt es nur noch wenige echte analoge Telefon-Anschlüs­se bezie­hungs­weise ISDN-Anschlüsse, auch die Telekom ist fleißig dabei, alle Anschlüsse auf All-IP-Technik umstellen. Statt über den analogen oder ISDN-Anschluss wird die Tele­fonie dann per NGN-Tech­nologie reali­siert.

Doch auch wenn via DSL bzw. VDSL-Vecto­ring Maximal-Daten­raten von bis zu 100 MBit/s im Down­stream erreicht werden können, stehen solche schnellen Anschlüsse noch längst nicht überall zur Verfü­gung. Einer­seits muss der Kunde in dem rich­tigen Anschluss­gebiet und anderer­seits nicht zu weit entfernt von der Vermitt­lungs­stelle wohnen: Je länger die zu über­brückende Ent­fernung ist, desto mehr nimmt die Band­breite - und damit die Daten­rate - ab. Wer in einer Gegend lebt, in der DSL nicht verfügbar ist oder nur Daten­raten von 6 MBit/s und weniger bietet, für den gibt es verschie­dene Alter­nativen zu DSL.

Klas­sische DSL-Ange­bote sind schon mit 16 MBit/s im Down­stream für ein­fache Nutzungs­szenarien aus­reichend - Surfen, Mailen und der Abruf von vielen Multi­media-Inhalten sind problem­los möglich. Wer Video­streams in Full-HD- oder 4K-Qualität schätzt, wird damit aller­dings an Grenzen stoßen. Dann ist eine höhere Daten­rate notwendig. Ebenso wenn der Nutzer oft große Dateien herunter­laden oder Fern­sehen über das Internet (IPTV) buchen möchte. Auch wer mit mehreren Personen in einem Haus­halt lebt, sodass häufig mehrere Strea­ming-Dienste parallel genutzt werden, sollte auf einen schnel­leren Anschluss setzen. Einige DSL-Provider bieten über ADSL2+- oder VDSL-Anschlüsse auch Triple-Play-Pakete an: Internet, Tele­fonie und Fern­sehen über einen Anschluss.

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