Opera

Opera - Funktionsvielfalt aus Norwegen

Der Browser Opera hat den Anspruch, in puncto Geschwin­dig­keit ganz vorne mit dabei zu sein - aber auch in anderen Details kann der Opera seit jeher über­zeugen. Wir zeigen Ihnen, was die Surf-Soft­ware bietet.
Von Ralf Trautmann / Julian Ruecker
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Opera: Browser aus Norwegen Opera: Browser aus Norwegen
Logo: Opera
Der aus Norwegen stam­mende Opera-Browser war einer der ersten unter den großen Brow­sern, der Tabbed Brow­sing beherrschte. Mitt­ler­weile bieten jedoch so gut wie alle grafi­schen Browser dieses Feature.

Opera versucht, das Beste aus zwei Ansätzen zu vereinen und setzt daher zum einen auf große Funktions­vielfalt und viele Erweiterungs­möglichkeiten, versucht aber gleich­zeitig, mit eher schlanken, schnellen Brow­sern zu konkur­rieren, die oftmals mit wenigen Features zur Individua­lisierung daher­kommen.

Opera setzt auf Geschwin­dig­keit und Funk­tion

Opera: Browser aus Norwegen Opera: Browser aus Norwegen Opera: Browser aus Norwegen
In der Praxis gelingt Opera der Spagat ziem­lich gut: Der Browser ist seit jeher ziem­lich schnell, besitzt aber auch eine ganze Reihe von Zusatz­funktionen. Bei Opera sind viele Features standard­mäßig an Bord, die zum Beispiel Nutzer beim Mozilla Firefox durch Erwei­terungen hinzu­fügen müssen. So bietet der norwe­gische Browser von Haus aus Maus­gesten und die Defi­nition von Tastatur­kürzeln durch den Nutzer.

Seit der Version 15 hat sich sowohl die Ober­fläche als auch das Innen­leben des Opera-Brow­sers jedoch deut­lich verän­dert: Die norwe­gischen Entwickler setzen seitdem auf das Chro­mium-Projekt als Soft­ware-Basis und haben sich von ihrer selbst entwi­ckelten Rende­ring Engine "Presto" verab­schiedet. Dieser Wechsel gilt sowohl für die Desktop-Vari­ante von Opera als auch für die mobilen Browser Opera Mini, Opera Mobile Classic und Opera für Android.

Opera: Immer vorne mit dabei

Opera 20 unter Windows 8 Opera 20 unter Windows 8
Screenshot: teltarif.de

Öffnet der Nutzer ein neues Tab, so erscheinen als "Opera Schnell­wahl" bis zu 25 Webseiten in der Vorschau. Eine Beson­der­heit ist daneben auch der Turbo-Modus, welcher seit Opera 10 inte­griert ist. Dabei werden die aus dem Netz ange­for­derten Daten zuerst über einen Proxy-Server gesendet und kompri­miert, was flüs­siges Surfen auch bei geringer Band­breite ermög­lichen soll. Smart­phone-Besitzer kennen die verwen­dete Tech­nologie bereits vom Handy-Browser Opera Mini. Fotos und Grafiken ist die Kompres­sion aller­dings manchmal deut­lich anzu­sehen.

Auch ohne Turbo-Modus bezeich­neten die Opera-Entwickler ihren Browser gerne einmal als den schnellsten der Welt - und in der Tat liefert sich der Opera mit manchem Konkur­renten ein Kopf-an-Kopf-Rennen um diesen Titel. Auch was die Einhal­tung von Web­standards angeht, schneidet Opera gut ab. So besteht er seit geraumer Zeit den Acid3-Test mit 100 von 100 mögli­chen Punkten.

Opera: Lange Tradi­tion - kleiner Markt­anteil

Der Opera-Browser hat eine lange Tradi­tion: Schon seit 1996 ist die Vari­ante für PCs verfügbar, dabei war Opera immer wieder Vorreiter bei Neue­rungen in der Browser-Welt. Im Markt­anteil schlägt sich dies aller­dings nicht nieder, dieser liegt im nied­rigen einstel­ligen Prozent­bereich. In den Anfängen war der Opera übri­gens kosten­pflichtig, doch seit mitt­ler­weile vielen Jahren ist der Browser gratis erhält­lich.

Weitere Infor­mationen zum Thema "Web-Browser" und Detail­vorstellungen anderer Programme zum Surfen im Internet haben wir auf den folgenden Seiten für Sie bereit­gestellt:

Ratgeber zum Thema Web-Browser