Verlegetechniken

Trenching & Co.: Alter­na­tiv­en zur Glas­faser-Ver­legung

Warum dauert der Breit­band­aus­bau in vielen Regionen so lange? Aufwändige Genehmig­ungen für Grabungen und hohe Kosten schrecken Unter­nehmen vom Ausbau ab. Ein Ausweg sind alter­native Ver­lege­techniken - wir zeigen einige Beispiele aus der Praxis.
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Das sind die Vorteile des Trenching-Verfahrens

Die rechtlichen Vorgaben sind im Paragraf 68 des TKG geregelt. Ein wichtiger Vorteil des Trenching-Verfahrens ist, dass es deutlich schneller und kostengünstiger zu bewerkstelligen ist als das reguläre Aufgraben der Straße oder des Gehwegs. In einem Dokument des Branchenverbandes VATM ist zu lesen, dass die Tagesleistung beim Trenching inklusive Hausanschlusseinbindung und Oberflächeninstandsetzung circa 150 Meter beträgt, wohingegen eine Firma beim Graben auf Regeltiefe am Tag nur 40 Meter schafft.

Die Belastung für die Anwohner soll dadurch deutlich geringer sein, weil die Bauzeit kürzer ist. Insgesamt fällt weniger Aushub an, der gegebenenfalls auf einer Deponie entsorgt werden muss - nach der Verlegung wird der Schlitz wieder mit Pflastersteinen oder Bitumen verfüllt. Trenching ist ein schnelles Verfahren, dessen Ergebnis allerdings nicht für die Ewigkeit halten muss: Wird die Straße später regulär aufgegraben, kann oder muss die Glasfaser auf die reguläre Tiefe verlegt werden.

Auf dem folgenden Bild sehen wir ein (fast) grabungsfreies Verfahren, das für den Breitbandausbau bei unüberwindbaren Hindernissen verwendet wird.

Microtrenching Verlegung von Leerrohren
2/11 – Bild: Deutsche Glasfaser Holding GmbH
  • Microtrenching Maschine offene Straße
  • Microtrenching Verlegung von Leerrohren
  • Spül-Bohr-Verlegeverfahren
  • FAST-Opticom-Verfahren Maschine eingesetzt
  • FAST-Opticom-Verfahren Verlegung Wasserleitung
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