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DSL, Kabel, LTE & Co.: Schnelles Surfen im Internet per Breitband

Neben DSL und TV-Kabel gibt es zahl­reiche weitere Wege, zuhause einen schnellen Zugang ins Internet einzu­richten.
Von Björn Brodersen / Ralf Trautmann
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Das schnelle Internet boomt, beson­ders DSL-Anschlüsse sind inzwi­schen weit verbreitet. Über 20 Millionen Haus­halte in Deutsch­land verfügen über einen DSL-Anschluss. Der DSL-Boom der vergan­genen Jahre wurde vor allem durch den starken Wett­bewerb zwischen der Deut­schen Telekom, alter­nativen Voll­anschluss-Anbie­tern und DSL-Wieder­verkäu­fern ermög­licht, durch den die Preise konti­nuier­lich sanken. Konkur­renz erwächst den DSL-Anbie­tern auch seit geraumer Zeit durch die Kabel-Provider, die schon mehrere Millionen Anschlüsse auf sich vereinen können.

Aller­dings ist DSL bzw. Kabel nicht überall verfügbar, eine Alter­native ist die Nutzung von Mobil­funk-Stan­dards - hier vor allem LTE, das Daten­raten von mehreren hundert MBit/s ermög­licht. Dabei kommen nicht nur Groß­städte und Ballungs­räume in den Genuss von LTE-Zugängen - die Frequenz­vergabe war an eine Ausbau­verpflich­tung für den länd­lichen Raum gekop­pelt, so dass auch hier weiße Flecken mit Breit­band-Geschwin­digkeit versorgt werden.

Wenn LTE nicht verfügbar ist, kann auch auf lang­samere Tech­nolo­gien gesetzt werden - immer noch besser als nichts, wenn die Abde­ckung denn vorhanden ist: Hierzu zählen dann EDGE, UMTS und HSPA.

Gerade in länd­lichen Gebieten ist aber im Zweifel keine dieser Vari­anten verfügbar. Dann hilft noch die Nutzung von Internet via Satellit.

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Der DSL-Markt wächst nicht mehr so schnell wie in den ersten Jahren. Die Zahl der Kunden, die sich zum ersten Mal für einen DSL-Anschluss entscheiden, ist mitt­lerweile rück­läufig, was nicht zuletzt am Erstarken der Konkur­renz durch alter­native Zugangs­arten liegt. So haben die Kabel-TV-Netze durch einen massiven Netz­ausbau echte Konkur­renz­fähig­keit erreicht. Zudem treiben die Kabel-Anbieter die Band­breiten immer weiter nach oben, mitt­lerweile stehen Endkunden in einigen Regionen mehrere hundert MBit/s im Down­stream zur Verfü­gung. Die Akzep­tanz der Kabel-Internet-Anschlüsse steigt also, wenn auch nur langsam. Ein Haupt­problem der Anbieter ist nämlich: Wo Kabel-Internet-Anschlüsse verfügbar sind, ist meist auch der DSL-Wett­bewerb intensiv.

Triple-Play setzt sich durch

Breitband Internet ZugangViele Wege führen ins Internet.

DSL-und Kabel-Anbieter forcieren das soge­nannte Triple Play: Telefon, Internet und Fern­sehen gebün­delt über eine Leitung. Der Verbrau­cher bezieht die Dienste über einen Anbieter und erhält für die Nutzung auch nur eine Rech­nung. Gerade die Kabel-Internet-Anbieter setzen den Marke­ting­begriff des Triple Play ein, um sich von den Ange­boten der DSL-Anbieter abzu­grenzen. Ihr Vorteil: TV ist für die Kabel­netz­betreiber das origi­näre Geschäft - das Angebot an Fernseh-Inhalten steht also. DSL-Anbieter, die tradi­tionell nicht mit TV-Ange­boten in Verbin­dung gebracht werden, müssen nach­legen.

VDSL ermög­licht hohe Daten­raten auf Basis von Glas­faser, gehört also zur FTTX-Familie. Lösungen aus dieser Sparte gibt es auch von regio­nalen Anbie­tern, die bestimmte Gebiete dann mit beson­ders schnellem Internet versorgen.

In einem sepa­raten Ratgeber zeigen wir auf, wie Sie vorgehen können, wenn der Provider Ihnen nicht die verspro­chene Geschwin­digkeit liefert.

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