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VDSL, Kabel, LTE, 5G & Co.: Surfen im Internet per Breitband

Neben (V)DSL und TV-Kabel gibt es zahl­reiche weitere Wege, zuhause einen schnellen Zugang ins Internet einzu­richten.
Von Ralf Trautmann /

Surfen im Internet per Breitband Surfen im Internet per Breitband
Bild: cristimatei - Fotolia.com
Das schnelle Internet boomt, beson­ders DSL- und VDSL-Anschlüsse sind inzwi­schen weit verbreitet. Der (V)DSL-Boom der vergan­genen Jahre wurde vor allem durch den starken Wett­bewerb zwischen der Deut­schen Telekom, alter­nativen Voll­anschluss-Anbie­tern und DSL-Wieder­verkäu­fern ermög­licht, durch den die Preise konti­nuier­lich sanken. Konkur­renz erwächst den DSL-Anbie­tern auch seit geraumer Zeit durch die Kabel-Provider, die schon Millionen von Anschlüsse auf sich vereinen können.

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Bild: cristimatei - Fotolia.com
Aller­dings ist (V)DSL bzw. Kabel nach wie vor nicht überall verfügbar, eine Alter­native ist die Nutzung von Mobil­funk-Stan­dards - hier vor allem LTE, das Daten­raten von mehreren hundert MBit/s ermög­licht. Dabei kommen nicht nur Groß­städte und Ballungs­räume in den Genuss von LTE-Zugängen - die Frequenz­vergabe war an eine Ausbau­verpflich­tung für den länd­lichen Raum gekop­pelt, sodass auch hier weiße Flecken mit Breit­band-Geschwin­digkeit versorgt werden.

Inzwi­schen ist auch der LTE-Nach­folger 5G gestartet, mit dem über Mobil­funk­netze Geschwin­digkeiten von bis zu 1 GBit/s möglich sind. Zum Erfolg mobiler Daten­tarife tragen auch Mobil­funk-Tarife mit echter Internet-Flat­rate bei.

Gerade in länd­lichen Gebieten ist aber mögli­cher­weise keine dieser Vari­anten verfügbar. Dann hilft noch die Nutzung von Internet via Satellit.

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Der DSL-Markt wächst nicht mehr so schnell wie in den ersten Jahren. Die Zahl der Kunden, die sich zum ersten Mal für einen DSL-Anschluss entscheiden, ist mitt­lerweile rück­läufig, was nicht zuletzt am Erstarken der Konkur­renz durch alter­native Zugangs­arten liegt. So haben die Kabel-TV-Netze durch einen massiven Netz­ausbau echte Konkur­renz­fähig­keit erreicht.

Zudem treiben die Kabel-Anbieter die Band­breiten immer weiter nach oben, mitt­lerweile stehen Endkunden in einigen Regionen 1 GBit/s im Down­stream zur Verfü­gung. Die Akzep­tanz der Kabel-Internet-Anschlüsse steigt also. Wer gar keine Anschluss­möglich­keit in der Wohnung hat oder bei wem LTE/5G besser ausge­baut ist als kabel­gebun­dene Tech­niken, wählt mögli­cher­weise lieber einen LTE-Zuhause-Tarif.

Triple Play setzt sich durch

(V)DSL- und Kabel-Anbieter forcieren das Triple Play: Telefon, Internet und Fern­sehen gebün­delt über eine Leitung. Der Verbrau­cher bezieht die Dienste über einen Anbieter und erhält für die Nutzung auch nur eine Rech­nung. Gerade die Kabel-Internet-Anbieter setzen den Marke­ting­begriff Triple Play ein, um sich von den Ange­boten der (V)DSL-Anbieter abzu­grenzen. Ihr Vorteil: TV ist für die Kabel­netz­betreiber das origi­näre Geschäft - das Angebot an Fernseh-Inhalten steht also. DSL-Anbieter, die tradi­tionell nicht mit TV-Ange­boten in Verbin­dung gebracht werden, haben aber inzwi­schen nach­gelegt.

VDSL und VDSL-Vecto­ring ermög­lichen hohe Daten­raten auf Basis von Glas­faser, sie gehören also zur FTTX-Familie. Lösungen aus dieser Sparte gibt es auch von regio­nalen Anbie­tern, die bestimmte Gebiete dann mit beson­ders schnellem Internet versorgen. Die Zukunft gehört aber einem echten Glas­faser-Ausbau mit Glas­faser bis ins Haus.

In einem sepa­raten Ratgeber zeigen wir auf, wie Sie vorgehen können, wenn der Breit­band-Provider Ihnen nicht die verspro­chene Geschwin­digkeit liefert.