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Denon stellt neuen Netzwerk-Receiver vor

AVR-2312 streamt Audio, Video und Internetradio
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Heimvernetzung war eines der ganz großen Themen auf der diesjährigen IFA in Berlin. Immer häufiger hegen Nutzer den Wunsch, Audio- und Videodateien sowie Internetradio und -TV in möglichst allen Wohnungsräumen zu nutzen. Ein Gerät, das diese Ansprüche erfüllen kann, ist der Netzwerk-A/V-Receiver AVR-2312 von Denon, der Ende September in die Läden kommen soll.

Internetradio und Zuganz zu Online-Diensten

Denon AVR-2312 3D-Audio/Video-ReceiverDenon AVR-2312 3D-Audio/Video-Receiver Mit der Funktion AirPlay ermöglicht das Gerät etwa die Wiedergabe von Musik aus Netzdiensten wie iTunes oder direkt von Apple-Geräten wie iPad oder iPhone. Auch Fotos und Musikdateien (unterstützt werden die gängigen Formate wie MP3, WMA, WAV, AAC, FLAC und FLAC HD) können über den Receiver von DLNA-kompatiblen Medienservern gestreamt und wiedergeben werden. Der Netzwerk-Receiver hat zudem eine Internetradio-Funktion eingebaut. Neben dem Streaming von über 14 000 Internetradio-Sendern und Podcasts kann der AVR-2312 Stationen des personalisierten Online-Radios Last.FM abspielen. Ebenfalls integriert ist ein Zugang zum Musikdienst Napster und zum Bilderportal Flickr. Fast schon obligatorisch bei solchen Netzwerk-Receivern ist ein USB-Anschluss an der Gerätevorderseite zum Anschluss einer externen Festplatte, eines USB-Sticks oder sonstigen USB-Geräten.

Sieben Endstufen mit je 135 Watt Leistung

Beim Sound erfüllt das Gerät viele Wünsche von HiFi-Freaks: Hierfür sorgen die Endstufen mit je 135 Watt Leistung für bis zu sieben Lautsprecher. An Bord sind ferner sieben HDMI-Eingänge, etwa zum Anschluss von Endgeräten wie Satellitenreceiver mit 3D-Unterstützung, Dolby Pro Logic IIz für Surround-Sound sowie ein Dekoder für verlustfreie Tonformate. Dazu unterstützt der AVR-2312 die Kalibrierung mithilfe des beiliegendes Messmikrofons und Software von Audyssey. Hierüber wird laut Herstellerangaben eine noch präzisere Abstimmung des Surround-Systems auf die Raumakustik ermöglicht.

Denon setzt bei dem Audio/Video-Receiver auch auf Benutzerfreundlichkeit. Mittels des Installationsassistenten (Setup Wizard) wird das Gerät in deutscher Sprache eingerichtet. Dazu gehört auch eine Hilfestellung zum Anschluss der Lautsprecher, zur Quellenzuordnung, zur Programmierung der Fernbedienung und zur Netzwerkeinrichtung. Die Bedienung des Netzwerkreceivers kann wahlweise am Gerät oder über die mitgelieferte Fernbedienung erfolgen. Der Receiver verbraucht wenig Strom im Bereitschaftsmodus. Laut Denon liegt der Verbrauch bei 0,1 Watt im Standby und weniger als 2,3 Watt im HDMI-Bereitschafts-Stand-by (CEC) sowie weniger als 3 Watt im Netzwerk-Stand-by. Noch mehr spart der Verbraucher freilich, wenn er das Gerät nach Nutzung ganz vom Strom trennt.

Der AVR-2312 soll ab Ende September in schwarzer Ausführung für etwa 900 Euro im Fachhandel erhältlich sein. Wem das zu teuer ist, der kann auch auf das bereits im Handel befindliche Modell Denon AVR-1912 zurück greifen, das eine sehr ähnliche Ausstattung bietet und auf einige Features für fortgeschrittene Nutzer verzichtet. So bietet die 7-Kanal-Endstufe des AVR-1912 mit 125 Watt etwas weniger Leistung als AVR-2312. Daneben fehlen etwa einige speziellere Funktionen und Schnittstellen für Video-Signalverarbeitung und -Konvertierung sowie eine serielle Schnittstelle (RS-232C) und die Audyssey-Kalibrierungs-Features sind weniger umfangreich. Der AVR-1912 wird ab etwa 500 Euro in Online-Shops angeboten.

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