Intel: Update

Neue Patches gegen Reboot-Probleme

Spectre und Meltdown bereiten den Herstellern immer noch Kopfzerbrechen. Nach ersten Patches gibt es jetzt ein neues Update von Intel.
AAA
Teilen (4)

Bereits Ende Januar wurde die Ursache für Reboot-Probleme bei Rechnern mit Intel-Prozessoren entdeckt und eine weitere Lösung von Intel mit weiteren Updates angekündigt. Diese stehen nun bereit und werden bereits seit dieser Woche für Chips aus der Skylake-Serie verteilt.

Intel stellt neue Software-Updates bereitIntel stellt neue Software-Updates bereit Weitere Plattformen sollen in den nächsten Tage folgen, sodass dann auch betroffene Broadwell- und Haswell-Systeme mit einem Patch versehen werden können, der nicht mehr für Reboots sorgen soll. Auch für ältere Prozessoren, wie zahlreiche Atoms und damit verwandte Celeron-Prozessoren, werden Patches in Aussicht gestellt. Bis die Patches beim Kunden ankommen, kann es allerdings noch etwas dauern, da die entsprechenden Updates in den meisten Fällen über den Hardware-Hersteller an die Benutzer verteilt werden.

Das jüngste Intel-Dokument "Microcode Update Guidance" zu den Schutzmaßnahmen gegen die Sicherheitslücke Spectre Variante 2 (CVE-2017-5715) ist eindeutig: Hierin stellt Intel klar, dass der Hersteller auch an Updates für ältere Core-i- und Core-2-Prozessoren arbeitet, die vor 2013 verkauft wurden.

Intel weist zudem noch einmal darauf hin, wie wichtig es ist, diese Updates auch direkt bei Verfügbarkeit einzuspielen. Laut Intels Beobachtungen vergehe zu viel Zeit zwischen der Bereitstellung der Updates und der Installierung dieser bei den Nutzern. Generell ist es bei aller Vorsicht bei Updates notwendig, auch weitere Aktualisierungen zuzulassen, da Sicherheitslücken einem gewissen Lebenszyklus unterworfen sind. Eventuell weitere bereitgestellte Patches zur Schließung weiterer entdeckter Schwachstellen sollten daher tunlichst auch installiert werden, um das System abzusichern.

Teilen (4)

Mehr zum Thema Intel