CeBIT

Kabelloser Arbeits­platz: Intel will Kabel auf dem Schreib­tisch abschaffen

Der Laptop verbindet sich drahtlos mit Groß­bild­schirm oder Beamer, auch Tastatur und Maus brauchen keine Kabel mehr. Intel zeigt auf der CeBIT den von Kabel­salat befreiten Arbeits­platz. Die Szenarien auf der Messe sollen Appetit auf neue IT-Lösungen machen.
Von Rita Deutschbein mit Material von dpa
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Kabelloser Arbeitsplatz: Intel will Kabel auf dem Schreibtisch abschaffenIntel will Kabel auf dem Schreibtisch abschaffen Intel stellt auf der CeBIT in Hannover den kabellosen Arbeitsplatz der Zukunft vor. "Wir haben jetzt die Technologien, um das Szenario komplett zu verändern", sagte Christian Lamprechter, Geschäftsführer von Intel Deutschland, der dpa. Dabei sollen keine Kabel auf dem Schreibtisch mehr stören, die das Display, Maus und Tastatur mit dem Rechner verbinden müssten.

Eine kleine, schwarze Box, die von Intels Core-Chips der fünften Generation angetrieben wird, sorgt dabei für die Kommunikation. Die neue Prozessor-Reihe umfasst sowohl den Intel Core i3, den i5 und den i7 der fünften Generation, wobei alle drei Chips über zwei Kerne verfügen. Sie ermöglichen Funktionen wie 3D-Scans, Gestensteuerung und Sprachbefehle. Speziell für Unternehmen gibt es zudem neue Intel-Core-vPro-Prozessoren, die Features wie die kabellose Bildübertragung und die Verbindung mit Peripheriegeräten ermöglichen.

Zur Computermesse in Hannover erwartet Lamprechter, dass die Messe als Impulsgeber wirkt und die Branche wieder stärker in die Diskussion um Chancen und Möglichkeiten in Unternehmen durch IT-Lösungen einsteigt.

CeBIT als reine Business-Messe

Die CeBIT will in diesem Jahr weiter ihr neues Profil als reine Business-Messe schärfen. "Ich bin überzeugt, dass die Messe damit auf dem richtigen Weg ist", schätzt Lamprechter. Die CeBIT grenze sich dadurch noch besser von anderen Veranstaltungen wie dem Mobile World Congress in Barcelona ab. Mit dem Fokus auf Geschäftslösungen nutze sie zudem "gekonnt eine thematische Lücke". Das Partnerland China biete zudem auch für die deutsche IT-Wirtschaft enormes Potenzial.

Als Impulsgeber dürfte die CeBIT der Computerbranche derzeit gut zupasskommen. Die Nachfrage nach neuen Computer-Geräten habe sich zuletzt nicht so entwickelt, wie erwartet, sagte Lamprechter. Der Chiphersteller hatte erst gestern seine Umsatz-Prognose für das erste Quartal um rund eine Milliarde Dollar gesenkt. Vor allem die Nachfrage von Geschäftskunden nach neuen Computern sei bisher niedriger als angenommen. Auch der schwache Euro belaste das Geschäft, sagte Lamprechter. "Das führt zu makroökonomischen Effekten, die sich nicht ohne weiteres kompensieren lassen."

Von Trends wie Cloud Computing, neuen Sicherheitslösungen und dem Internet der Dinge, die auf der CeBIT (16. bis 20. März) im Mittelpunkt stehen werden, erhofft sich die Branche positive Impulse. Das wirtschaftliche Umfeld sei zwar von Unsicherheit geprägt, doch es gebe viele Faktoren für robustes Wachstum, vor allem im Mittelstand, sagte Lamprechter. Intel ist auf der Messe in Hannover in Halle 2, Stand B60 zu finden.

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