Ultrabooks

Überblick: Intel schickt neue Generation Ultrabooks an den Start

Neue Modelle kommen in unterschiedlichsten Formen
Aus München berichtet Steffen Herget

Durch das breite Format des Satellite U840W hätte Toshiba sogar die Möglichkeit gehabt, dem 14,4-Zöller eine Tastatur mit Ziffernblock zu spendieren. Um der Multimedia-Ausrichtung Rechnung zu tragen, entschied man sich allerdings lieber für große Lautsprecher der Edel-Schmiede Harmann Kardon, die rechts und links neben der Tastatur angebracht wurden. Mit drei USB-3.0-Ports, einem HDMI-Ausgang und der Intel-Wireless-Display-Technologie ist das 1,57 Kilogramm schwere Breitbild-Ultrabook auch bei den Schnittstellen gut ausgerüstet. In wenigen Wochen soll das Toshiba Satellite auf den Markt kommen, der genaue Preis steht noch nicht fest.

Wortmann Terra Mobile: Ganz in Schwarz

Terra Mobile: Deutsches Ultrabook von Wortmann Terra Mobile: Deutsches Ultrabook von Wortmann
Bild: teltarif.de
Selbstredend dominieren die asiatischen Herstellern den Ultrabook-Markt mit weitem Abstand. Mit der Wortmann AG aus dem ostwestfälischen Hüllhorst mischt jedoch neuerdings auch ein deutscher Hersteller mit. Das Wortmann Terra Mobile Ultrabook 1450, wie das Modell mit voller Bezeichnung heißt, kommt dabei mit einem 14 Zoll großen Display mit der Standard-Auflösung von 1 366 mal 768 Pixel daher. Das komplett in Schwarz gehaltene Ultrabook lässt sich je nach Geschmack und Geldbeutel mit einer herkömmlichen Festplatte oder einer SSD ausstatten.

Bei den Schnittstellen setzt Wortmann als einer von wenigen Herstellern noch auf den betagten VGA-Anschluss. Dieser lässt sich zwar in kein ultra-flaches Gehäuse packen - das Terra Mobile ist durchgehend knapp zwei Zentimeter dick - ist aber noch immer praktisch, um das Ultrabook etwa an einen Beamer älteren Baujahrs, wie sie häufig noch in Schulen, Universitäten und Behörden eingesetzt werden, anzuschließen. Einen HDMI-Ausgang hat Wortmann zusätzlich verbaut, ebenso gibt es einen USB-3.0- und zwei USB-2.0-Ports. Die Preise für das deutsche Ultrabook von Wortmann liegen bei 699 bis 999 Euro.

Kommentar von Redakteur Steffen Herget
teltarif-Redakteur Steffen Herget Die neue Generation der Ultrabooks dürfte den Durchbruch auf dem Massenmarkt bringen. In Sachen Design, Form und Größe haben die Kunden dank der deutlich größeren Auswahl nun die Wahl, welches Ultrabook individuell am besten passt - schließlich muss es nicht bei jedem Nutzer unbedingt extrem flach, leicht und spartanisch sein. Auch die Preisspanne geht weiter auseinander und bietet für jeden Geldbeutel etwas. Die Leistung der einzelnen Geräte steht der großer Notebooks nicht allzu viel nach. Einzig der von Intel ausgelobte Weg zum Touchscreen wird von den Herstellern noch nicht wirklich mitgegangen - das ist bei dem zweifelhaften Nutzwert im Notebook-Formfaktor aber auch kein Wunder.
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