Foto-Sharing

Instagram nun auch außerhalb der App im Browser nutzbar

Momentan nur Bildbetrachtung möglich, aber kein Foto-Upload
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Ein Vorwurf an Instagram lautete bisher, dass der beliebte Bilder-Sharing-Dienst sich zu stark auf mobile Apps konzentriere. Dem tritt der Dienst nun entgegen und erlaubt die Nutzung der Instagram-Feeds ganz klassisch über den Webbrowser.

Über ein Jahr lang war Instagram seit Oktober 2010 lediglich als App für iOS verfügbar. Im April 2012 folgte dann schließlich die Android-App. Ungefähr zur selben Zeit wurde bekannt, dass Facebook sich den erfolgreichen Dienst zum Teilen von Fotos einverleibt hat. Der nächste Entwicklungsschritt waren die Instagram-Webprofile, die im November 2012 freigeschaltet wurden. Im Dezember gab es kurzzeitig Streit um eine AGB-Änderung von Instagram, die dem Dienst den Verkauf der Nutzerfotos erlaubt hätte, was nach heftigen Protesten aber wieder rückgängig gemacht wurde.

Im Browser ebenfalls Account notwendig, kein Upload möglich

Instagram nun auch außerhalb der App im Browser nutzbarInstagram nun auch außerhalb der App im Browser nutzbar Instagram-Mitgründer Kevin Systrom beschreibt auf einem Blogeintrag die aktuellen Neuerungen. Der Instagram-Feed kann nun im Web durchsucht werden – so wie bisher auf dem Mobilgerät. Um den eigenen Fotostream oder den von Freunden im Browser zu sehen, muss sich der Nutzer zunächst auf Instagram.com einloggen.

Systrom schreibt, der Fokus bei der Entwicklung hätte bisher darauf gelegen, eine einfache App zu entwickeln, die die Nutzer zum kreativen Fotografieren mit dem Smartphone inspiriert. Der Dienst sei bisher ganz klar auf die mobile Nutzung ausgerichtet gewesen. Der Instagram-Feed soll im Web nun genauso angezeigt werden, wie der Nutzer dies von der App kennt. Der Nutzer soll wie bisher die Updates und neuen Fotos der Freunde nachverfolgen können.

Wem ein Foto gefällt, der kann dies durch einen Doppelklick aufs Bild oder einen Klick auf den "Like"-Button ausdrücken. Auch die Abgabe von Kommentaren wird möglich sein. Wer möchte, kann den Browser auch so verkleinern, dass die Ansicht wieder so aussieht wie der Bilder-Feed in der App. So kann das Instagram-Browserfenster beispielsweise im Hintergrund geöffnet bleiben, während der Nutzer am Computer andere Arbeiten ausführt.

Gegenwärtig nicht geplant sei es, dass der Nutzer über das Web-Interface Fotos in den Dienst hochladen kann. Systrom schreibt dazu: "Bei Instagram geht es darum, Fotos unterwegs in der wirklichen Welt und in Echtzeit anzufertigen." Das kleine Team, das die Webanwendung entwickelt habe, freue sich über kontruktives Feedback der Nutzergemeinde.

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