Video-Sharing

Facebook spendiert Foto-App Instagram eine Video-Funktion

15 Sekunden Länge, 13 Filter sowie Unterstützung von iOS und Android
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Facebook spendiert Foto-App Instagram eine Video-FunktionFacebook spendiert Foto-App Instagram eine Video-Funktion Auf einem zuvor geheim­nis­um­witterten Event hat Facebook heute die neue Video-Funktion fur Instagram erstmals gezeigt. Das soziale Netzwerk etabliert damit einen Konkurrenten zu Twitter, der bei seiner Vine-App das Hochladen von sechs Sekunden langen Videos anbietet. Die Vorgabe für die Instagram-Entwickler sei gewesen, dass der Dienst genauso einfach funktioniert wie die Foto-Funktion.

Facebook will seine Nutzer nach eigenen Angaben immer mehr dabei unterstützen, relevanten Content mit anderen Nutzern zu teilen. Mittlerweile liegt laut Aussagen von Mark Zuckerberg dabei ein starker Fokus auf Instagram. Seit der Übernahme des Dienstes vor gut einem Jahr habe Facebook das Instagram-Team praktisch verdreifacht.

Instagram-Mitgründer Kevin Systrom vertrat die Meinung, dass Fotos kurze Momente für die Ewigkeit einfangen können. Instagram soll dabei helfen, sich an diese Momente zu erinnern. 16 Milliarden Fotos seien bisher über Instagram geteilt worden und diese hätten dabei eine Milliarde "Likes" erhalten. 130 Millionen Menschen nutzen Instagram monatlich. Gerade dieser große Nutzerkreis würde Instagram von anderen Communities unterscheiden.

15 Sekunden Länge, 13 Filter sowie Unterstützung von iOS und Android

Technisch funktioniert die Sache so, dass in der rechten unteren Ecke des App-Fensters ein Video-Icon erscheint. Der Nutzer kann nun ein Video mit mindestens 3 Sekunden und maximal 15 Sekunden Länge aufzeichnen. Facebook hält 15 Sekunden nach diversen Tests "für den besten Kompromiss zwischen Ausdruck der eigenen Kreativität und sinnvollen Upload-Zeiten".

Zusätzlich gibt es 13 Filter für die Videofunktion, die anders benannt sind als die bereits bekannten Foto-Filter. Außerdem kann der Nutzer das Vorschaubild auswählen, das andere Nutzer für dieses Video sehen sollen. Zur Vermeidung von Ruckel-Videos hat Facebook einen Bildstabilisator integriert. Im Instagram-Feed sehen die Videos aus wie ein Foto, beim Antippen werden sie nur einmalig abgespielt und nicht in einer Endlosschleife wie beim Twitter-Konkurrenten Vine. Der Import bestehender Videos ist noch nicht möglich, neu aufgenommene Clips können aber exportiert und auf einem Computer weiterbearbeitet werden.

Die Videofunktion soll sofort ab Erscheinen für die iOS- und Android-App bereitstehen. Selbstverständlich können Facebook-Nutzer die Clips direkt auf ihrer Timeline posten. Auch im Webbrowser sind die Videoclips abrufbar.

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