Wiko

Wiko View2 Plus und View2 Go mit Notch im Hands-On

Der französische Smartphone-Hersteller Wiko hat auf der diesjährigen IFA in Berlin mit dem View2 Plus und dem View2 Go zwei günstige Smartphone-Modelle mit Display-Einkerbung vorgestellt. Wir haben beide Modelle im Hands-On ausprobiert.
Von der IFA aus Berlin berichtet
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Auch der französische Smartphone-Hersteller Wiko hat es sich nicht nehmen lassen, ein neues Smartphone mit Notch auf der IFA 2018 in Berlin vorzustellen. Mit dem Wiko View2 und View2 Pro hat der Hersteller bereits Smartphones mit Display-Einkerbung im Portfolio. Bei den beiden Geräten fiel die Notch aber klein und kreisrund aus.

Die beiden neuen Modelle Wiko View2 Plus und Wiko View2 Go lassen mit einer breiteren Notch tiefer blicken und erinnern dabei an die Bauweise des iPhone X. Die Platzierung der Hauptkamera auf der linken Gehäuserückseite zeigt ebenfalls die Anlehnung an das Apple-Gerät.

Wir konnten auf der IFA beide Geräte kurz in Augenschein nehmen und schildern die ersten Eindrücke in einem Hands-On.

Das Wiko View2 Plus hat ein 5,93-Zoll-Display mit Notch.
Das Wiko View2 Plus hat ein 5,93-Zoll-Display mit Notch.

Wiko View2 Plus

Das Wiko View2 Plus ist als Mittelklasse-Smartphone einzustufen. Es verfügt über ein 5,93-Zoll-Display mit einem Seitenverhältnis von 19:9 und einer Auflösung in HD+. Für ein Smartphone in der Kategorie untere Mittelklasse machte die Display-Helligkeit auf den ersten Blick eine gute Figur. Mit einem Gewicht von 165 Gramm liegt es zudem angenehm leicht in der Hand.

Der Octa-Core-Prozessor Snapdragon 450 von Qualcomm taktet mit 1,8 GHz. Der Arbeitsspeicher beträgt 4 GB und die interne Speicherkapazität liegt bei 64 GB. Erweiterbar ist sie auf bis zu 256 GB per microSD-Karte. Im Hands-On reagierte das Demo-Gerät beim Switchen durch verschiedene Apps im Einstellungsmenü aber schonmal angenehm flüssig.

Die Akkukapazität schmückt sich mit einer üppigen Zahl von 4000 mAh. Das schraubt die Erwartungen angesichts nicht ganz so energiehungriger Hardware wie in der Oberklasse hoch.

Das Wiko View2 Plus unterstützt 4G LTE und die WLAN-Standards b/g/n und die Frequenz mit 2,4 GHz. Dass der aktuelle, schnellere WLAN-ac-Standard nicht unterstützt wird, ist angesichts der Smartphone-Klasse nicht weiter verwunderlich.

Die Kamera verfügt über zwei Sensoren mit 12 und 5 Megapixeln, die Frontkamera für Selfies hat einen 8-Megapixel-Sensor. Das Kamerasystem arbeitet mit einer AI-Software, wodurch unter anderem bei der Aufnahme Filter verwendet werden sollen. HDR-Aufnahmen werden auch unterstützt. Hervorzuheben ist die nur leicht herausstehende Kamera auf der Rückseite. Das Modul ist sehr flach gehalten.

Auf der Rückseite hat das Wiko View2 Plus eine Dual-Kamera und glänzt mit Chrom-Finish.
Auf der Rückseite hat das Wiko View2 Plus eine Dual-Kamera und glänzt mit Chrom-Finish.
Mittig auf der Gehäuserückseite hat das Wiko View2 Plus einen Fingerabdrucksensor, auf der Vorderseite besteht die Möglichkeit, das Gerät per Gesichtserkennung zu entsperren. Die NFC-Fähigkeit ist im Datenblatt mit "Optional" angegeben. Vermutlich ist die Integration des Features je nach Markt unterschiedlich.

Vorinstalliert ist das Betriebssystem Android 8.1 Oreo. Ob es ein Update auf Android 9 Pie geben wird, ist nicht bekannt.

Display und Auflösung sind beim Wiko View2 Go identisch.
Display und Auflösung sind beim Wiko View2 Go identisch.

Wiko View2 Go

Das Wiko View2 Go lässt sich als Einsteiger-Smartphone kategorisieren. Display-Größe und Auflösung unterscheiden sich nicht vom Wiko View2 Plus. Betriebssystem, Konnektivität und Akkukapazität sind ebenfalls identisch. Mit 163 Gramm wiegt es entsprechend 2 Gramm weniger. Im Gegensatz zum Plus-Modell hat das Wiko View2 Go einen Snapdragon 430 mit 1,4 GHz verbaut. Der Arbeitsspeicher beträgt 3 GB, die interne Speicherkapazität 32 GB, welche per microSD-Karte auf bis zu 128 GB erweiterbar ist.

Das Wiko View2 Go hat auf der Rückseite nur eine Single-Kamera.
Das Wiko View2 Go hat auf der Rückseite nur eine Single-Kamera.
Das Wiko View2 Go hat auf der Rückseite nur eine Single-Kamera mit 12 Megapixeln integriert, vorne sind es 5 Megapixel. Die AI-Features der Kamera scheinen sich auf das Dual-Kamera-System des View2 Plus zu beschränken. Einen Fingerabdrucksensor gibt es beim Go-Modell nicht, dafür aber ebenfalls die Möglichkeit, per Gesichtserkennung auf der Vorderseite zu entsperren. NFC ist im Datenblatt auch als "Optional" angegeben.
Das Wiko View2 Plus ist ab September in drei Farben verfügbar.
Das Wiko View2 Plus ist ab September in drei Farben verfügbar.

Preise und Verfügbarkeit

Das Wiko View2 Plus ist ab September in den Farben "Anthracite", "Gold" und "Supernova" zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 249 Euro erhältlich. Designtechnisch setzt Wiko hier auf ein Chrom-Finish auf der Rückseite.

Das View2 Go ist ab September in vier Farbvarianten erhältlich.
Das View2 Go ist ab September in vier Farbvarianten erhältlich.
Das Wiko View2 Go wird es ebenfalls ab September geben. Preislich liegt das in den Farben "Anthracite", "Deep Bleen", "Cherry Red" und "Supernova" erhältliche Gerät bei 159 Euro. Das rückseitige, glänzende Design bezeichnet Wiko beim View2 Go als Mirror-Finish.

Auf der Messe haben wir uns auch die Neuvorstellung des ebenfalls mit Notch ausgestatteten Axon 9 Pro des Smartphone-Herstellers ZTE angeschaut. Ein Hands-On zu dem Gerät lesen Sie hier.

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