Messe-Vorschau

4K, Smart-TV & Co.: Die Trends der IFA 2013

Smarte Techniken gehören nicht nur verkauft, sondern auch erklärt
Aus Berlin berichtet
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Im Rahmen der IFA-Preview präsentieren momentan in Berlin einige namhafte Hersteller die Trends, die uns auf der diesjährigen Messe erwarten. Unter dem Thema "smart in die Zukunft" zeigen Acer, Samsung, LG und andere Hersteller neue Techniken. Doch aktuelle Studien belegen, dass viele Anwender vor der Nutzung von Smart-TV und Co. noch zurückschrecken.

Auf der IFA-Preview: Smart in die ZukunftAuf der IFA-Preview: Smart in die Zukunft Im Rahmen der Studie "Wie smart ist der Konsument" wurden von der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationstechnik (gfu) 8 000 Teilnehmer in neun Ländern befragt, davon kamen 1 000 Teilnehmer aus Deutschland. Die Ergebnisse sind überraschend, teils ernüchternd: Verglichen mit vielen südeuropäischen Staaten liegt Deutschland bei der Vernetzung sowie bei der Nutzung "smarter" Techniken noch im hinteren Bereich.

In gut jedem dritten Haushalt in Deutschland steht nämlich immer noch ein Röhren-TV. Verglichen mit den Konsumenten in anderen Ländern geben deutsche Verbraucher zwar gerne etwas mehr Geld aus, dafür erwarten sie aber ein Produkt, das technisch zukunftssicher ist und das sie über mehrere Jahre nutzen können.

Problem in Deutschland: Der nicht angeschlossene Smart-TV

Dünne Flat-TVs haben in Deutschland - betrachtet man alle Fernseher - zwar mittlerweile mit 80 Prozent eine recht hohe Verbreitung erzielt. Verglichen mit anderen Staaten wie Spanien, Italien oder Griechenland ist diese Zahl aber ziemlich schlecht - in den genannten Ländern beträgt die Verbreitung oft zwischen 90 und 98 Prozent. Der Trend zu immer größeren Bildschirmdiagonalen ist aber auch hierzulande messbar: 69 Prozent planen bei der Neuanschaffung eines Fernsehers eine Diagonale ab 42 Zoll.

Die Nutzungsgewohnheiten beim Smart-TVDie Nutzungsgewohnheiten beim Smart-TV Immer mehr Verbraucher wissen ungefähr, was ein Smart-TV ist und planen dies bei der Neuanschaffung mit ein. Allerdings fiel in der Studie auf, dass ein beträchtlicher Teil der Nutzer einen Smart-TV zuhause hat, ohne dass dieser ans Internet angeschlossen ist. Die Analysten erklären dies mit der Altersstruktur: Die zahlungskräftige Kundschaft ab 60 Jahren kauft gerne die neueste Technik, hat aber niemanden, der die Technik erklärt. In vielen südeuropäischen Staaten ist das Durchschnittsalter deutlich geringer und die Nutzer sind daher vertrauter mit smarten Techniken zuhause. Bei der IFA gehts also nicht nur ums Verkaufen, sondern auch ums Erklären.

Ein neuer Trend auf der IFA wird auch UltraHD sein. Worum es sich dabei handelt, erfahren Sie auf der nachfolgenden Seite.

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