Netztest
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Netztest auf der IAANetztest auf der IAA Am Samstag öffnete die IAA PKW in Frankfurt am Main ihre Pforten für interessierte Endverbraucher, nachdem zuvor bereits Fachbesucher die Möglichkeit hatten, die Neuheiten auf dem Messegelände in der Main-Metropole in Augenschein zu nehmen. Wir haben auf der IAA am Wochenende vor allem die Mobilfunk-Versorgung in Augenschein genommen, die gerade im Umfeld von Großereignissen wie Messen oder Sportveranstaltungen oft kritisch ist.

Wir waren mit dem Apple iPhone 7 Plus und dem Samsung Galaxy S8+ Duos unterwegs und hatten Vertragskarten aus allen drei deutschen Mobilfunknetzen zur Verfügung. Dabei haben wir die Testkarten wechselweise in den beiden Smartphones eingesetzt. Telefongespräche waren stets problemlos möglich. Die Sprachqualität war in allen Netzen gut und es kam auch zu keinen Gesprächsabbrüchen, wenn wir bei laufender Verbindung die Halle gewechselt haben.

Auch der mobile Internet-Zugang konnte in den meisten Fällen überzeugen. So haben wir im Vodafone-Netz in der Halle 3.0 den Spitzenwert von 204,62 MBit/s im Downstream erreicht. Im Upstream lag der Wert bei 16,73 MBit/s und die Ansprechzeiten lagen um 18 ms. Das LTE-Signal war sehr stark, was auf eine Basisstation in der Messehalle hindeutet. Allerdings hatten wir im Freigelände - etwa zwischen der als Halle 2 fungierenden Festhalle und Halle 3 - zum Teil nur schwaches LTE-Signal von Vodafone, sodass der Datendurchsatz deutlich schlechter war.

Telekom: Mehr als 130 MBit/s

Im Telekom-Netz hatten wir keine solchen LTE-Empfangslücken im Freigelände festgestellt. Auf dem gesamten Messegelände war der Datendurchsatz gut. Den im Vodafone-Netz gemessenen Spitzenwert gab es bei unseren Tests im Telekom-Netz allerdings nicht. Bis zu 132,04 MBit/s im Downstream und 30,72 MBit/s im Upstream waren aber durchaus überzeugend. Dafür hatten wir bei der Telekom mit durchschnittlich 37 bis 41 ms die schlechtesten Ansprechzeiten.

Spitzenwert im Vodafone-NetzSpitzenwert im Vodafone-Netz Telefónica glänzte mit einer guten LTE-Versorgung innerhalb der Messehallen, während wir im Freigelände zum Teil automatisch ins UMTS-Netz "verschoben" wurden. Hier war dann auch der Datendurchsatz sehr schlecht. Zum Teil reichte es kaum zur Übermittlung von E-Mails oder Whatsapp-Nachrichten. Bei LTE-Empfang änderte sich das Bild schlagartig und wir hatten knapp 50 MBit/s im Downstream zur Verfügung. Das ist der Maximalwert, den der genutzte o2-Vertrag ermöglicht.

Mit knapp 9 MBit/s enttäuschte Telefónica aber im Vergleich zu Vodafone und Telekom im Upstream, auch wenn die Performance auch hier deutlich besser war als bei vielen DSL-Anschlüssen im Festnetz. Dafür überraschte der Münchner Mobilfunk-Netzbetreiber mit den unter dem Strich besten Pingzeiten. Mit 17 ms wurde der im Vodafone-Netz gemessene Wert noch knapp unterboten.

In einer weiteren Meldung finden Sie eine Zusammenfassung unseres allgemeinen Netztests, den wir im Frühjahr durchgeführt haben.

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