Quartett statt Quintett

Huawei P40 (Pro) Spezifikationen: Quad- anstatt Penta-Kamera

Kommenden Donnerstag erbli­cken Huawei P40 und P40 Pro das Licht der Welt, was jene zu bieten haben, teilte nun ein Bran­chen­kenner mit. Der Hersteller verfolgt einen anderen Ansatz als Samsung.
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Am 26. März wird Huawei das P40 und das P40 Pro vorstellen – Über­raschungen dürfte es aber kaum noch geben. Erneut wurden Spezi­fika­tionen des Flagg­schiff-Duos kommu­niziert. Den Angaben zufolge setzt Huawei mehr auf Soft­ware-Kniffe, anstatt mit irrsinnig hohen Zahlen bei Mega­pixeln und Zoom zu jonglieren. So soll es anstatt der zuvor vermu­teten 52-Mega­pixel-Haupt­kamera einen 50-Mega­pixel-Sensor mit 50-fach Zoom geben. Samsungs Galaxy S20 Ultra hat 108 Mega­pixel mit 100-fach Zoom. Der Bild­schirm des P40 wird mit 6,1 Zoll, jener des P40 Pro mit 6,58 Zoll ange­geben.

Geleaktes Pressefoto des Huawei P40 Pro
Geleaktes Pressefoto des Huawei P40 Pro

Tipp­geber verrät Details zum Huawei P40

Datenblätter

Ishan Agarwal hat sich in Insi­derkreisen einen Namen durch seine zuver­lässigen Leaks gemacht, jetzt versorgt er Smart­phone-Lieb­haber mit weiteren Neuig­keiten. Dem Portal 91mobiles ließ er Infor­mationen rund um das Huawei P40 und das Huawei P40 Pro zukommen. Widmen wir uns zuerst der teureren Ausgabe. Das Huawei P40 Pro hat ein Ultra Vision getauftes Quad-Kamera-Setup, das in Koope­ration mit Leica entstand. Die Weit­winkel-Einheit löst mit 50 Mega­pixel auf, der Mix aus Ultra­weit­winkel- und Video-Objektiv mit 40 Mega­pixel und das Peri­skop-Objektiv mit 12 Mega­pixel. Außerdem gibt es noch ein 3D-ToF-Modul. Zuvor hieß es aus der Gerüch­teküche noch, dass das P40 Pro über eine Penta-Kamera verfügt. Von dem Tele­objektiv mit drei­fachem opti­schen Zoom ist keine Rede mehr. Statt­dessen soll die SuperSensing Zoom genannte Tech­nologie eine Vergrö­ßerung um den Faktor 50 ermög­lichen.

Weitere Spezi­fika­tionen des Huawei P40 Pro

Weitere Ansichten des Huawei P40 Pro
Weitere Ansichten des Huawei P40 Pro
Die Huawei XD Fusion Engine soll die Fotos der Quad-Kamera aufwerten. Selfie-Fans können auf ein Gespann bestehend aus 32 Mega­pixel (Weit­winkel) und einem Tiefen­sensor zurück­greifen. Die Anzei­gefläche des P40 Pro misst 6,58 Zoll, die Inhalte werden von dem Chip­satz Kirin 990 berechnet. Jener ermög­licht auch eine 5G-Konnek­tivität. Beim draht­losen Aufladen lässt das Smart­phone die Muskeln spielen und gewährt mögli­cher­weise 40 W. Denselben Wert erhalten User auch kabel­gebunden. Agarwal merkt jedoch an, dass das finale Produkt auch Wire­less  Char­ging mit 27 W haben könnte. Der Akku des Huawei P40 Pro weist eine Kapa­zität von 4200 mAh auf.

Was steckt in der Non-Pro-Ausgabe?

Beim regu­lären P40 müssen Konsu­menten zugunsten eines nied­rigeren Preises ein paar Abstriche hinnehmen. So gibt es beispiels­weise nur drei anstatt vier Kameras an der Rück­seite. Das 50-Mega­pixel-Modul bleibt erhalten, zu ihm gesellen sich 16 Mega­pixel (Ultra­weit­winkel) und 8 Mega­pixel (Tele­objektiv). Der Zoom des Huawei P40 ist auf 30-fach (digital) begrenzt. Auf den Tiefen­sensor für Selfies müssen Sie verzichten. Das Display lässt eben­falls Federn und hält nur noch 6,1 Zoll parat. Synchron dazu wurde die Akku­kapa­zität auf 3800 mAh redu­ziert. Das Aufladen soll mit 40 W (kabel­gebunden) und 27 W (drahtlos) erfolgen. Sowohl Huawei P40 als auch P40 Pro kommen aufgrund des US-Handels­embargos ohne Google-Apps und mit Huawei Mobile Services daher.

Inzwi­schen hat Huawei die P40-Serie offi­ziell vorge­stellt.

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