Neue P-Serie

Huawei P40 (Pro): Vorstellung am 26. März in Paris

Huawei hat ange­kündigt, am 26. März die neue P40-Serie in Paris vorstellen zu wollen. Wie auch in den Vorjahren sind mindes­tens zwei Geräte der Ober­klasse zu erwarten.

So könnte das Huawei P40 (Pro) aussehen So könnte das Huawei P40 (Pro) aussehen
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Gestern hat Huawei in Barce­lona/Berlin offi­ziell das neue Huawei Mate Xs vorge­stellt. Die zweite Fold­able-Genera­tion verspricht wie auch die erste namens Mate X eine Symbiose aus Tablet und Smart­phone. Der chine­sische Konzern wird sich jedoch nur kurz ausruhen. In knapp vier Wochen, genauer gesagt am 26. März, ist es wieder Zeit für die neue P-Serie. Huawei wird das P40 (Pro) für den euro­päischen Markt offi­ziell in Paris vorstellen.

Huawei P40 (Pro) ohne Google-Dienste

So könnte das Huawei P40 (Pro) aussehen So könnte das Huawei P40 (Pro) aussehen
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Das immer und immer wieder im Zusam­menhang mit mobilen Geräten auf Android-Basis von Huawei zu betonen, ist mitt­lerweile Stan­dard. Das Mate 30 Pro ist das erste Huawei-Gerät, das ohne Google-Dienste in Deutsch­land verkauft wird. Auch Huaweis Tochter-Firma Honor ist von dem US-Bann nicht geschützt und stellte eben­falls gestern das Modell 9X Pro vor, das auch auf die Dienste des Such­maschi­nenbe­trei­bers verzichten muss.

Es ist also davon auszu­gehen, dass Huawei auch die kommende P-Serie ohne die Dienste anbieten muss. Im Rahmen der gest­rigen Keynote gab Huawei einen Ausblick auf die zukünf­tige Stra­tegie mit dem Unterton, dass man sich nicht auf eine mögliche Eini­gung bezüg­lich der Nutzung von Google-Diensten verlassen wolle.

Es war viel­mehr die Rede davon, ein eigenes Ökosystem aufbauen zu wollen. Der chine­sische Konzern will also verstärkt in seine eigenen mobilen Dienste, Huawei Mobile Services (HMS), inves­tieren. An der Spitze dabei steht die eigene AppGallery, die Huawei massiv ausbauen und auch für Entwickler inter­essant machen will.

Auch wenn bislang wich­tige Apps im eigenen App Store fehlen, gibt Huawei selbst Tipps zur Instal­lation. So sollen in der AppGallery selbst vertrau­enswür­dige Links plat­ziert werden, die auf externe Seite zielen, um so beispiels­weise den WhatsApp-Messenger herun­terladen zu können.

Das passt letzt­lich auch zu Googles Warnung, auf unau­tori­siertes Sideloading zu verzichten. Dann wäre Huaweis Lösung der "offi­ziellen" externen Verlin­kung also noch der elegan­tere Weg.

Google will übri­gens wieder zurück auf Huawei-Smart­phones und hat einen entspre­chenden Antrag bei der US-Regie­rung gestellt.

Huawei P40 (Pro): Das ist bekannt

Datenblätter

Abseits der fehlenden Google-Dienste wurden bereits Gerüchte über die mögliche Ausstat­tung der Flagg­schiffe gestreut. Huawei ist für seine gelun­genen Kamera-Setups im Ober­klasse-Segment bekannt. Schenkt man den angeb­lichen Pres­sebil­dern Glauben, so hat der opti­sche Aufbau der Kamera in der Gehäu­serück­seite Ähnlich­keit mit dem des Samsung Galaxy S20 und seiner Kollegen. Denkbar wäre, dass das Huawei P40 bezie­hungs­weise das Pro-Modell mit einem 13,3-fachen opti­schen Zoom arbeitet.

Huaweis aktu­elle CPU aus der eigenen Schmiede, Kirin 990, der auch den Mobil­funk­stan­dard 5G unter­stützt, arbeitet nicht nur im neuen Fold­able, sondern wird höchst­wahr­schein­lich auf für Leis­tung in der neuen P-Serie sorgen.

Wie sich der Vorgänger, P30 Pro, geschlagen hat, lesen Sie in einem ausführ­lichen Test­bericht.

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