Kamerawunder

Huawei P30 Pro: Das Kamerawunder im Test

Huaweis neues Flaggschiff P30 Pro gilt als Kamerawunder. Doch was kann das Gerät wirklich? Der Test.
AAA
Teilen (47)

Das Huawei P30 Pro gehört zu den absoluten Top-Modellen dieses Frühjahrs. Die Quad-Kamera mit 5-fach-Teleobjektiv ist für Foto-Fans ein absoluter Leckerbissen. Auch das übrige Drumherum, wie das schlanke Design, die edlen Materialien und eine Technik, die kaum einen Wunsch offen lässt, macht aus dem Huawei P30 Pro ein begehrenswertes Stück Technik. Doch Qualität kostet Geld. Wer das Schmuckstück sein Eigen nennen will, muss mindestens 1000 Euro auf den Tisch legen. Zumindest, wenn der Händler den Empfehlungen von Huawei folgt.

Das ist sehr viel Geld. Ob das Huawei-Gerät das wert ist? Unser Test zeigt es.

Der erste Eindruck

Mit einem Display mit 6,47 Zoll Diagonale ist das P30 Pro nicht unbedingt ein kleines Smartphone, und mit 192 Gramm Gewicht gewiss auch kein leichtes. Und doch wirkt es schmal und schlank. Die elegante Optik kommt vor allem vom fast randlosen Design, das dem Display viel Raum einräumt. Weil der Fingerabdrucksensor in das Display gerutscht ist, konnte der untere Rand schmal gehalten werden: Keine 5 mm sind übrig geblieben, oben ist der Rand noch dünner.

Das Huawei P30 Pro macht sich schlank in der Hand.
Das Huawei P30 Pro macht sich schlank in der Hand.
Die Materialien Glas und Metall geben dem Gerät einen sehr wertigen Eindruck. Das Huawei ist sehr gut verarbeitet, es gibt bei dem nach IP68-zertifizieren Gerät keine Spalten und auch auf energisches Drücken gibt der Deckel nicht nach. Die leicht changierende Rückseite unseres blauen Models ist zudem ein echter Hingucker. Und im Gegensatz zu anderen Geräte in dieser Klasse wirkt sie auch nicht übermäßig stark anziehend auf Fingerabdrücke.
Aber wie heißt es doch: Wer schön sein will, muss leiden. In diesem Fall muss es eher heißen: Wer ein schickes Handy haben möchte, muss leiden. Die runden Kanten der Bildschirmabdeckung, die nach dem Vorbild der Galaxy-Edge-Modelle nach unten gebogen wurden, geben den Fingern kaum Gelegenheit zum Halt. Und weil die Fläche, die nicht auf Berührungen reagiert, praktisch auf null geschrumpft ist, sind Fehlbedienungen, wie man sie auch von der Samsung-Reihe kennt, fast unvermeidlich. Das nervt ziemlich schnell.

Die Oberfläche des Handys ist zudem so glatt, dass es schnell ins Rutschen kommt, trotz der etwas vorstehenden Kameraeinheit auf dem Rücken. Und noch ein Problem gibt es: Die Glas-Ränder sind empfindlich gegen Stöße. Ein Schutz-Cover für das teure Stück ist sicher eine gute Investition.

Display

Gegenüber etwa dem Mate 20 Pro ist die Notch deutlich geschrumpft. Das liegt vor allem daran, dass dort lediglich die Frontkamera untergebracht werden muss. Die Aufgabe des Lautsprechers übernimmt das Display, eine 3D-Gesichtserkennung fehlt. Dafür gibt es einen Fingerabdrucksensor, der mit Kamera-Technik arbeitet, und der ebenfalls unter dem Display untergebracht ist.

Die Tropfen-Notch im Display ist klein und stört nicht weiter.
Die Tropfen-Notch im Display ist klein und stört nicht weiter.
Das Display selber wirkt sehr hell. Beim Test gab es auch bei strahlendem Sonnenschein keine Probleme es abzulesen. Den subjektiven Eindruck bestätigen unsere Laborwerte. Die gemessenen 607 cd/m² sind ein durchaus guter Wert, der ziemlich exakt dem des Huawei P20 entspricht. Und auch wenn das Display nur mit FHD+ (2340 x 1080 Pixel) auflöst: Die Anzeige wirkt scharf und dank der verwendeten OLED-Technik auch sehr kontrastreich. Wer die Vorteile der Technik ausspielen möchte, kann in den Einstellungen einen Dark-Mode aufrufen, der dann helfen soll, die Energiereserven zu sparen. Eine Besonderheit: Beim P30 Pro lässt sich die Auflösung auf HD+ reduzieren, auf Wunsch auch automatisch. Auch damit soll Energie gespart werden.

Das Display des P30 Pro zeigt sich sehr blickwinkelstabil.
Das Display des P30 Pro zeigt sich sehr blickwinkelstabil.
Nicht so gut sieht es mit der Farbechtheit das es Displays aus. Zumindest, wenn man nicht an den Einstellungen spielt. Von Haus aus gibt das Display Farben nämlich in einer „lebhaften“ Einstellung wieder. Der Delta-E-Wert liegt dann aber nur bei 6,83. Zum Vergleich: Um in unserer Top-Ten mitzuspielen, braucht man derzeit einen Wert kleiner als 3,70.

Wer natürliche Farben möchte, muss in den „normalen“ Modus wechseln. Neben diesen Presets bietet das P30 Pro auch die Option, die Farbtemperatur und Farbmodus ganz individuell auf den persönlichen Geschmack hin einzustellen.

Eine Winkelabhängigkeit des Displays war kaum festzustellen. Lediglich bei sehr großen Kippwinkeln verliert das Display ein wenig an Helligkeit und Farbe. Filmfans dürfen sich freuen: Das Display kann auch HDR10-Inhalte wiedergeben. Solche Videos versprechen eine besonders hohe Dynamik.

Benutzeroberfläche, Performance, Akku und Konnektivität

Huawei verwendet für seine Geräte das hauseigene EMUI. Android-Puristen werden vermutlich nicht wirklich damit zufrieden sein, wie die Chinesen die Nutzeroberfläche organisiert haben. Aber als Ausgleich gibt es die eine oder andere nützliche Zugabe, wie etwa die App-Twin-Funktion, mit der sich beispielsweise für Facebook ein zweiter Client für eine zweite Identität einrichten lässt oder auch die Gestensteuerung.

Auch bei den Apps werden ein paar nette Tools mitgeliefert, wie etwa ein Kompass oder der Desktop-Modus. Warum aber neben dem obligatorischen Chrome auch noch ein Huawei-Browser mit dabei ist, der sich zudem nicht löschen lässt, das wissen nur die Chinesen. Brauchen tut das jedenfalls keiner, es gibt deutlich bessere Alternativen im Play Store.

Das Entsperren des Huawei ist einfach. Die Gesichtserkennung funktioniert unter normalen Umständen ordentlich und kann Gesichter auch mit Brille erkennen. Der Fingerabdrucksensor auf Kamera-Basis lässt sich zwar erstmal nur mühsam einmessen, danach erkennt er den Abdruck aber sehr sicher. Auch ohne viel Herumdrücken auf der Sensorfläche.

Performance

Als Prozessor verbaut Huawei den selbst entwickelten Octa-Core-Chip Kirin 980, der auf 8 GB Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Er liegt leistungsmäßig ein wenig über dem Snapdragon 845. Im Geekbench erreicht das neue Huawei 9885 Punkte, im Multicore und 3293 Punkte im Single Core. Das sind fast identische Werte, wie beim Mate 20 Pro und beim Honor View 20, die beide mit dem gleichen Prozessor arbeiten. Zum Vergleich: Das Google Pixel 3 mit Snapdragon 845 kommt auf 2360 beziehungsweise 8177 Punkte.

Der Prozessor verrichtet seinen Job erstklassig: Die Bedienung des P30 Pro ist extrem flüssig. Wir haben eine Runde PUBG Mobile gezockt, ohne den Prozessor damit aus der Ruhe bringen zu können. Auch nach längerem Spielen gab es keinen Einbruch in der Performance.

Das P30 Pro ist Dual-SIM fähig.
Das P30 Pro ist Dual-SIM fähig. Alternativ kann eine hauseigene Nano Memory Card eingesetzt werden.
Als Gerätespeicher stehen wahlweise 128 GB oder 256 GB zur Verfügung, die mit einer externen Speicherkarte erweitert werden können. Das funktioniert aber leider nur mit den von Huawei entwickelten NanoMemory-Karten.

Akku

Bei Stromspeicher zeigt sich Huawei spendabel. Der Akku hat eine Kapazität von 4200 mAh. Er lässt sich mit dem beiliegenden 40-Watt-Netzteil in knapp unter einer Stunde wieder aufladen. Wer eine Qi-kompatible Wireless-Ladestation sein Eigen nennt, kann das P30 Pro auch kontaktlos mit Energie versorgen. Hier beträgt die maximale Ladeleistung 15 Watt. Das Pro kann zudem auch andere Geräte wie Kopfhörer oder Smartwatches drahtlos laden (reverse charging). Allerdings ist die Ladeleistung mit 2,5 Watt gering.

Die hohe Kapazität des Akkus scheint nötig zu sein. In unserem standardisierten Test hielt das P30 Pro 9 Stunden und 40 Minuten durch. Das ist gut, aber keine Top-Leistung. Sie genügt aber, um das Smartphone über den Arbeitstag zu bringen und auch noch für den nächsten Vormittag Reserven übrig zu behalten. Wer sparsam mit den Vorräten umgeht, kommt auch noch wesentlich länger damit aus.

Konnektivität

Ein durchaus nicht ganz unwichtiger Faktor für Smartphones ist die Connectivity. Hier lässt das Huawei nichts anbrennen. LTE, WLAN ac, Bluetooth 5.0 und NFC – alles mit dabei. Ein bisschen Retro: Das P30 Pro hat auch ein Infrarot-Modul eingebaut. Es kann dazu verwendet werden, um aus dem Smartphone eine Fernbedienung für Fernseher oder Set-Top Box zu machen. Zudem ist das Smartphone auch für WLAN-Call und VoLTE vorbereitet. Bei unserem Test im Netz des österreichischen Netzbetreibers 3 funktionierte das vollkommen problemlos. Was allerdings fehlt, ist die 3,5 mm-Klinkenbuchse.

Klang

Das Huawei P30 Pro hat für das Telefonieren keinen konventionellen Lautsprecher mehr eingebaut. Stattdessen werden die Schallwellen über das Display weitergeleitet. Das funktioniert überraschend gut. Auch wenn manche Anrufer ein wenig blechern klingen, ist die Verständlichkeit sehr gut. Das gilt auch für den Freisprecher.

Leider hat das P30 Pro nur einen Mono-Lautsprecher.
Leider hat das P30 Pro nur einen Mono-Lautsprecher.
Die Musik- und Ton-Wiedergabe über den eingebauten Lautsprecher hingegen kann nicht ganz überzeugen. Sie klingt nicht schlecht, leidet aber deutlich unter der Mono-Wiedergabe. Dafür kann der Sound auf einem Hi-Fi-Kopfhörer voll überzeugen. Es macht Spaß, mit dem P30 Pro qualitativ hochwertige Musik zu hören. Das funktioniert auch über einen Bluetooth-Adapter hervorragend.

Kamera und Fazit

Die Kamera ist das Herzstück des P30 Pro. Oder sagen wir lieber die Kameras, denn die Hauptkamera des P30 Pro hat drei verschiedene Optiken: eine mit Weitwinkel (27 mm), ein Ultraweitwinkel (18 mm) und ein Tele mit 125 mm (alles Kleinbildäquivalente). Daneben gibt es noch einen LED-Blitz und einen Tiefensensor, eine sogenannte Time of Flight-Kamera.

Huawei hat es geschafft, den Kamerabuckel relativ klein zu halten, trotz des Teleobjektivs. Dieses hat Huawei nämlich liegend verbaut, das Licht gelangt über ein Prisma auf die Linsen und den dahinter liegenden Sensor. Ein optischer Stabilisator hilft gegen Verwacklungen. Der arbeitet sehr effektiv: Auch wer eher nur eilige Schnappschüsse schießt, braucht unscharfe Bilder nicht zu fürchten.

Umgeleitet: Die Telekamera (unten) bekommt ihr Bild über ein Prisma.
Umgeleitet: Die Telekamera (unten) bekommt ihr Bild über ein Prisma.
Die effektive Brennweite des Objektivs hat uns aber nicht so gut gefallen. Für Porträts würden wir eine kleinere Brennweite um die 80 mm bevorzugen, für die Tierfotografie wäre eine noch größere Brennweite ideal. Zumindest diese kann man sich aber auch beim P30 Pro zusammenbasteln. Eine Kombination aus digitalem und optischem Zoom lässt die Brennweite auf den Faktor 10 anschwellen. Wie beim Einsatz von digitalen Zooms üblich, gehen dabei aber viele Details verloren, die Aufnahmen wirken leicht unscharf. Solange die Bilder nicht stark vergrößert werden, sind die Ergebnisse aber immer noch sehr ansehnlich. Deutlich besser jedenfalls, als das, was die Konkurrenz zusammenbringt.

Gelb statt grün

Auch bei der Hauptkamera geht Huawei neue Wege. Statt des sonst üblichen Grünfilters setzen die Chinesen einen Gelbfilter ein, der mehr Licht durchlassen soll. Das nennt Huawei dann einen Superspektrum-Sensor. Diese kleine Änderung hatte zwar die komplette Neukonstruktion der Kamera zu Folge, bringt aber dafür sichtbar bessere Nachtergebnisse. Aber auch bei Tag hellt die neue Sensortechnik dunkle Bildteile deutlich auf.

Unter Laborbedingungen liefern die Kameras des P30 Pro hervorragende Ergebnisse. Unter guten Lichtbedingungen zeigen die Aufnahmen auch kleinste Details, Farbrauschen ist praktisch nicht sichtbar. Einziger Kritikpunkt: Die Elektronik softet die Kanten ab.

Für Aufnahmen im Dunklen bietet Huawei einen speziellen Nachtmodus, den man beim P30 Pro auch ohne Stativ nutzen kann. Allerdings: So richtig überzeugen kann er uns nicht. Wer genau hinsieht, erkennt ein deutliches Farbrauschen, Farbflächen bluten an den Rändern aus und es gibt auch das eine oder andere Artefakt zu sehen. Besser ist es, die Kamera ganz einfach normal zu nutzen. Die Kontraste sind weicher, die Farbwiedergabe ist natürlicher und weniger verrauscht. Kurz: Bessere Ergebnisse mit weniger Aufwand.

Die Testfotos der Hauptkamera haben für Sie im Original angehängt, damit Sie sich selbst ein Bild machen können.

Einen guten Job erledigt auch die Frontkamera. Sie löst Details sehr gut auf und bietet auch eine natürliche und zurückhaltende Wiedergabe von Farben. Das gilt auch noch, wenn die Porträts im Schummerlicht, etwa in einem Club, aufgenommen werden. Die Fotos wirken dann zwar nicht ganz so lebhaft, wie bei gutem Licht, insgesamt sind sie aber noch sehr sehenswert.

KI mit Fingerspitzengefühl

Das Huawei P30 Pro ist als Fotohandy positioniert, weswegen Aufnahmen auch im RAW-Format abgespeichert werden können. Allerdings nur die von der Hauptkamera und nur im Pro-Modus. Wer möchte, kann aber auch die KI des P30 Pro nutzen, um die Bilder aufzuhübschen. Dabei geht sie durchaus subtil zu Werke. Die Farben leuchten, ohne dabei übertrieben knallig zu wirken.

Manchmal greift die Automatik aber auch daneben. Bei Teilen unserer Testfotos stimmt der Farbabgleich überhaupt nicht mehr. Ein grauer Ikea-Sessel wird blau, eine lindgrüne Tischdecke grau. Und aus hellem Nadelholz wird plötzlich dunkles Eichenholz. Auch mit Gegenlicht kommt die Kamera bisweilen nur schlecht zurecht. Farben saufen ab, Kanten werden überstrahlt.

Eine wirklich herausragende Funktion ist der Super-Makro: Er erlaubt es, an Objekte wie Blumen so nah wie nie zuvor heranzugehen und Details aufzunehmen, die bisher für Smartphone-Kameras verborgen waren. Dabei steuert die KI auch die Tiefenschärfe und softet den Hintergrund ab.

Die Super-Makro-Funktion liefert beeindruckende Resultate.
Die Super-Makro-Funktion liefert beeindruckende Resultate.

Videokamera mit gemischten Ergebnissen

Die Videokamera eine Vielzahl von Auflösungseinstellungen: von 720p HD bis hin zu 4K UHD ist fast alles möglich. Schade nur: In 4K kann sie lediglich mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen.

Im Test hinterließ die Kamera einen durchwachsenen Eindruck. In dunklen Umgebungen bei wenig Licht zerfällt das Bild schnell in Klötzchen. Bei wechselnden Lichtverhältnissen dauert es lange, bis die Kamera wieder die richtige Einstellung gefunden hat, Schwenks gelingen unter diesen Bedingungen nur selten.

Auch beim Videodreh lassen sich die beiden Teleeinstellungen auswählen. Allerdings ist davon abzuraten. Weil offenbar der Bildstabilisator abgeschaltet ist, wackelt das Bild ziemlich. Zudem „springen“ die Motive bisweilen im Bild. Ohne Stativ geht hier nichts.

Bei gutem Licht hingegen sehen die Aufnahmen hervorragend aus. Auch der Ton kann überzeugen. Potenzielle Videofilmer sollten aber darauf achten, die Mikrofonöffnungen nicht zuzuhalten, was relativ leicht passieren kann.

Sehr nette Idee: die Funktion „unscharfer Hintergrund“. Die Kamera stellt auf ein Motiv im Vordergrund scharf und softet den Hintergrund ab. Das sieht ziemlich professionell aus, vor allem weil die Funktion bei einem Schwenk automatisch das nächste Objekt ins Visier nimmt und dieses aus der Umgebung herauslöst.

Die Bedienung der Kamera ist trotz des großen Funktionsumfangs einfach. Die Grundeinstellungen werden über eine Art virtuelles Scrollrad vorgenommen, für die Sonderfunktionen werden Buttons eingeblendet. Der Wechsel von einer Kamera zur anderen erfolgt per Tipp auf einen Schaltpunkt. Wer möchte, kann die Foto-Kamera auch per Sprachbefehl auslösen.

Fazit

Das Huawei P30 Pro ist kein sehr billiges Gerät, aber ein sehr gutes. Es ist hervorragend verarbeitet, hat ein sehr gutes Display und auch sonst praktisch alles, was gut und teuer ist. So richtig nervig sind nur die runden Kanten. Das P30 fordert Fehlbedienungen geradezu heraus.

Das wirkliche Highlight ist die Kamera. Auch wenn es noch die eine oder andere Schraube gibt, die man nachjustieren könnte: Es gibt keine Smartphone-Kamera, die so flexibel ist, wie die des Huawei P30 Pro. Von Makroaufnahmen bis hin zu Teleshots ist mit ihr praktisch alles zu machen. Die Ergebnisse sind dabei so gut, dass sie sich als echte „Immer-dabei“-Kamera empfiehlt.


teltarif.de

Gesamtwertung von teltarif.de
Huawei P30 Pro

PRO
  • Hochwertige und vielseitige Quadkamera
  • Exquisite Verarbeitung und Ausstattung
  • Gute Performance
CONTRA
  • Design macht Handhabung unnötig schwierig
  • Keine Headset-Buchse
  • Hoher Preis
Testzeitpunkt:
04/2019
Huawei P30 Pro
Testurteil
gut (1,5)
Preis/Leistung: 2,3
Bewertung aktuell: 1,8
Einzelwertung
Datenblatt
Erklärung Testverfahren
Testsiegel downloaden
Teilen (47)

Einzelwertung Huawei P30 Pro

Gesamtwertung
gut (1,5)
90 %
Preis/Leistung
2,3
  • Gehäuse / Verarbeitung 10/10
    • Material 10/10
    • Haptik 10/10
    • Verarbeitung Gehäuse 10/10
  • Display 9/10
    • Touchscreen 10/10
    • Helligkeit 10/10
    • Pixeldichte 5/10
    • Blickwinkelstabilität 9/10
    • Farbechtheit (DeltaE) 8/10
    • Kontrast 10/10
  • Leistung 9/10
    • RAM 10/10
    • Benchmark 3DMark 9/10
    • Benchmark Geekbench 9/10
    • Benchmark Geekbench Single -
    • Benchmark Geekbench Multi -
    • Benchmark Browsertest 10/10
    • Benchmark Antutu -
  • Software 10/10
    • Aktualität 10/10
    • Vorinstallierte Apps 8/10
  • Internet 10/10
    • WLAN 10/10
    • LTE 10/10
    • LTE Geschwindigkeit 10/10
    • 3G 10/10
    • Empfangsqualität 9/10
    • Dual-SIM -
  • Telefonie 9/10
    • Sprachqualität 9/10
    • Lautstärke 8/10
    • Lautsprecher (Freisprechen) 9/10
  • Schnittstellen / Sensoren 9/10
    • USB-Standard 10/10
    • NFC 10/10
    • Navigation 10/10
    • Bluetooth 10/10
    • Kopfhörerbuchse 6/10
    • Video-Out 10/10
    • Fingerabdruckscanner 10/10
    • Iris-Scanner 0/10
    • Gesichtserkennung -
  • Speicher 7/10
    • Größe 8/10
    • SD-Slot vorhanden 5/10
  • Akku 10/10
    • Laufzeit (Benchmark) 10/10
    • Wechselbar 0/10
    • Induktion 10/10
    • Schnellladen 10/10
  • Kamera 8/10
    • Hauptkamera
    • Bildqualität hell 9/10
    • Bildqualität dunkel 8/10
    • Bildstabilisator 10/10
    • Blende 0/10
    • Frontkamera
    • Bildqualität hell 9/10
    • Bildqualität dunkel 8/10
    • Kameraanzahl -
    • Video 7/10
    • Handling 9/10
Teilen (47)

Weitere Handytests bei teltarif.de