3D-Gesichtserkennung

Huawei P11 mit Alternativen zu Face ID und Animoji?

Das Huawei P11 soll nicht nur mit einem neuen Design, sondern auch mit 3D-Gesichtserkennung daherkommen. Entsprechende Verfahren, die Face ID und Animoji ähneln, hat der Hersteller bereits ausgetüftelt.
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Apples 3D-Gesichtserkennung des iPhone X ist zwar umstritten, scheint allerdings einen neuen Branchentrend loszutreten. Das Huawei P11 soll laut einem neuen Bericht mit einem Kameramodul daherkommen, welches mit Face ID konkurriert. Bereits bei der Vorstellung des Honor 7X Anfang Dezember präsentierte der chinesische Hersteller ein entsprechendes Produkt. Dieses wurde als externes Zubehör vorgestellt, doch das Huawei P11 soll die entsprechende Technik namens „Point Cloud Depth Camera“ bereits verbaut haben.

Kommt das Huawei P11 mit 3D-Gesichtserkennung?

Das externe Modul "Point Cloud Depth Camera im Einsatz"Das externe Modul "Point Cloud Depth Camera im Einsatz" Die italienische Technik-Webseite Notebook Italia (via xda-developers) verfügt über gute Kontakte zur Mobilfunkbranche. Nun hat der Blog von seinen Quellen nähere Details zum kommenden Huawei-Oberklassemodell P11 erfahren. So soll das Highend-Smartphone eine Kerbe im Display haben, die an das iPhone X erinnert und wie jenes Konkurrenzprodukt ebenfalls eine 3D-Gesichtserkennung in diesem Segment beherbergen. Dass Huawei ein Face-ID-ähnliches Konzept bereits realisiert hat, wissen wir spätestens seit der Enthüllung des Honor 7X am 5. Dezember. Allzu griffig mutet der Produktname „Point Cloud Depth Camera“ zwar nicht an, es zählt aber, was dahinter steckt. Eine Grafik veranschaulicht übersichtlich die verbauten Komponenten des Moduls. Zwei RGB-LEDs, eine Infrarotkamera, eine RGB-Kamera, ein Umgebungslichtsensor und ein Oberflächenemitter (VCSEL) arbeiten für die Huawei-Lösung zusammen.

Auch Animoji sind möglich

Point Cloud Depth Camera im EinsatzPoint Cloud Depth Camera im Einsatz Gegen Ende der London-Präsentation zeigte der Hersteller nicht nur seine Interpretation der 3D-Gesichtserkennung, sondern auch die Anwendung bei Animationen. Apples Animojis ermöglichen es bekanntermaßen iPhone-X-Nutzern, ihre eigene Mimik auf Comicfiguren zu übertragen. Eine Funktion, die auch mit Huaweis „Point Cloud Depth Camera“ geboten wird. Notebook Italia konnte die externe USB-C-Sensorleiste bereits antesten. Huawei zog sogar einen Vergleich zur Konkurrenz und beteuerte, dass seine Methode sicherer und akkurater als jene von Apple sei. Höchstwahrscheinlich wird das chinesische Highend-Smartphone die Alternativ-Techniken zu Face ID und Animojis bereits an Bord haben und kein ansteckbares Zubehör benötigen. Die Vorstellung des Huawei P11 wird im ersten Quartal 2018 erwartet. Das Erscheinungsbild des Handys soll sich Gerüchten zufolge deutlich von seinen Vorgängern unterscheiden.

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