Neues von Huawei

Huawei Mate Xs: Falt-Handy, Huaweis zweiter Versuch

Huaweis MWC-Keynote wurde in einen Live-Stream verwan­delt. Dort stellte der chine­sische Konzern unter anderem seine zweite Fold­able-Genera­tion vor.
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Wie viele andere Hersteller hat auch Huawei aufgrund des abge­sagten Mobile World Congress in Barce­lona seine ersten Neuheiten des Jahres in einem Live-Stream präsen­tiert. Im Fokus der Präsen­tation des chine­sischen Konzerns stand dabei das Mate Xs, die zweite Fold­able-Genera­tion nach dem Mate X. Außerdem hatte Huawei ein neues Tablet namens "MatePad Pro" und ein Note­book mit der Bezeich­nung "MateBook X Pro" im Gepäck.

Huawei Mate Xs

Foldable Huawei Mate Xs
Foldable Huawei Mate Xs
Das neue Fold­able Huawei Mate Xs unter­stützt auch den Mobil­funk­stan­dard 5G. Möglich macht das die Kirin-CPU namens "990 5G". Ausge­klappt hat das Mate Xs eine Diago­nale von 8 Zoll, zusam­menge­klappt bietet das Display immerhin noch 6,6 Zoll. Der rück­seitige Screen in zusam­menge­klappten Zustand bietet noch 6,38 Zoll.

Huawei geht nicht wie Samsung mit Galaxy Z Flip in seiner zweiten Genera­tionen einen neuen Design-Weg, sondern orien­tiert sich wie auch beim Vorgänger Mate X an einer Tablet-Smart­phone-Symbiose.

Auch das neue Fold­able ist nicht vom US-Bann geschützt. Das Mate Xs wird zwar mit Huaweis EMUI-Soft­ware auf Basis von Android 10 betrieben, Google-Dienste werden Nutzer aber auch hier vermissen. Der Nutzer muss sich auf Huawei Mobile Services (HMS) verlassen. Huawei will nach eigenen Aussagen so schnell wie möglich ein eigenes Ökosystem aufbauen und die eigene App-Gallery aufbauen. Über die App-Gallery soll es möglich sein, beispiels­weise "offi­ziell" WhatsApp und Face­book herun­terzu­laden. Das soll mit Hilfe eines externen Links passieren, der auf auf eine offi­zielle Webseite von WhatsApp und Face­book leitet.

Foldable Huawei Mate Xs
Foldable Huawei Mate Xs
Der Akku fasst 4500 mAh Kapa­zität und unter­stützt schnelles Laden mit 55 Watt Ausgangs­leis­tung. Huaweis Benut­zerober­fläche EMUI 10 bietet auf dem Mate Xs unter anderem nicht nur einen system­weiten Dark Mode, sondern auch eines "Multi-Window-Design", mit dessen Hilfe die Breite des ausge­klappten Bild­schirms mit verschieden paral­lelen Ausgaben auszu­nutzen.

Das Mate Xs wird ab März in Deutsch­land verfügbar sein und kostet mit 8 GB Arbeits­spei­cher und 512 GB internem Spei­cher 2499 Euro.

Huawei MatePad Pro 5G

Huawei Tablet mit Full-View Display
Huawei Tablet mit Full-View Display
Huawei stellte das MatePad Pro (5G) als "Worlds First Full-View-Tablet" vor. Das Tablet könnte man gut und gerne als ein Apple iPad Pro mit Punch Hole beschreiben, so groß ist die opti­sche Ähnlich­keit zwischen den beiden mobilen Compu­tern. Auch das neue Huawei-Tablet hat den Kirin-990-Prozessor an Bord. Das Tablet kommt mit 5G-Unter­stüt­zung auf den Markt.

Das Display misst in der Diago­nale 10,8 Zoll und löst maximal in QHD+ auf. Die Maße liegen bei 246 mm mal 159 mm mal 7,2 mm, das Gewicht beträgt 460 Gramm.

Das Huawei-Tablet mit insge­samt vier Laut­spre­chern unter­stützt die Verwen­dung mit einem Einga­bestift. Dieser lässt sich iPad-Pro-typisch am Gehäu­serahmen aufladen. Ein Keyboard lässt sich magne­tisch mit dem Tablet verbinden.

Huawei MatePad Pro 5G
Huawei MatePad Pro 5G
Der Akku des MatePad Pro fasst eine Kapa­zität von 7250 mAh. Beson­ders ist Wire­less Char­ging (27 Watt) und Reverse Wire­less Char­ging. Letz­tere Option ermög­licht beispiels­weise das Aufladen eines Smart­phones am Gehäu­serü­cken des Tablets. Normales Aufladen ist mit 40 Watt möglich. Head­sets lassen sich nur via Blue­tooth-Verbin­dung nutzen, eine externe Klinke gibt es nicht.

Das MatePad Pro 5G wird in vier Farben im April erscheinen, eine Vari­ante davon in Leder­optik. Es wird auch verschie­dene Versionen mit Wifi und LTE-Unter­stüt­zung geben. Die güns­tigste Vari­ante startet bei 549 Euro, die teuerste Vari­ante mit 5G kostet 949 Euro.

Huawei MateBook X Pro

MateBook X Pro
MateBook X Pro
Worlds First Full-View-Laptop. So präsen­tierte Huawei Das MateBook X Pro. In der höchsten Ausstat­tungs­vari­ante mit Intel-i7-Prozessor, 16 GB Arbeits­spei­cher und 1 TB internem Spei­cher wird das Note­book rund 2000 Euro kosten.

Daneben stellte Huawei noch güns­tigere Vari­anten der D-Serie mit 14- und 15-Zoll-Screen vor, die je nach Version zwischen 649 Euro und 949 Euro kosten.

Sony hat heute das erste Xperia-Smart­phone mit 5G-Unter­stüt­zung vorge­stellt. Details dazu lesen Sie in einer weiteren News.

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