Von Achtganggetriebe bis Katze

Huawei auf der IFA: Acht-Kern-Smartphone mit LTE Cat.6 & Fingerabdruck-Sensor

Eine Zahl, ein Fingerabdruck, ein Achtganggetriebe und sechs Katzen - mit diesen Abbildungen teasert Huawei sein neues Smartphone an, das auf der IFA in Berlin vorgestellt wird. Welche Hinweise uns die Darstellungen geben, lesen Sie in der Meldung.
Von Rita Deutschbein
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Huawei auf der IFA: Acht-Kern-Smartphone mit LTE Cat.6 und Fingerabdruck-Sensor angeteasertHinweis auf die "7" im Namen des neuen Smartphones Heute in genau zwei Wochen wird Huawei seine große Pressekonferenz auf der IFA in Berlin abhalten. Der chinesische Hersteller kündigte bereits an, dass unter anderem neue LTE-Smartphone vorgestellt werden sollen. Unsere ausländischen Kollegen von GSMArena haben nun eine Einladung zum IFA-Event erhalten, die mit grafischen Spielereien mögliche Features des neuen High-End-Modells von Huawei andeuten.

Die Einladung zeigt zum einen die Zahl "7", es wird daher vermutet, dass es sich bei dem neuen Gerät entweder um das Huawei Ascend Mate 7 oder das Ascend D7 handeln könnte. Aber auch ein Nachfolger des erst im Juni vorgestellten Honor 6 ist denkbar. Die Mate-Reihe von Huawei umfasst bislang zwei Geräte - das Ascend Mate und das Mate 2. Allerdings ist es nicht ungewöhnlich, dass der Hersteller bei der Namensgebung seiner Smartphones einige Zahlen überspringt. So kam nach dem Huawei Ascend P2 beispielsweise direkt das Ascend P6 auf den Markt, gefolgt vom aktuellen Ascend P7.

Während sich die Mate-Reihe durch ihre Größe gepaart mit High-End-Technik auszeichnet, fällt die D-Reihe kleiner aus - jedoch nicht weniger leistungsstark. Huawei gab selbst an, dass das "D" im Namen des Ascend D quad für "Diamond" steht und eine Produktfamilie leistungsfähiger Smartphones bezeichnet. Egal zu welcher Reihe das auf der IFA erwartete neue Mitglied also gehören wird, es scheint vielversprechend zu sein.

Fingerabdruck, Autoschaltung und Katzen: Rätselraten in Bildern

Huawei auf der IFA: Acht-Kern-Smartphone mit LTE Cat.6 und Fingerabdruck-Sensor angeteasertDas Ratespiel per Einladung Auf eine Ausstattung der Oberklasse deuten auch die weiteren auf der Einladung zu sehenden Teaser-Bilder hin. Selbsterklärend ist der Fingerabdruck-Sensor, mit dem sich das kommende Smartphone vermutlich entsperren lässt. Abzuwarten bleibt dabei, ob der Sensor abseits des Entsperrens noch weitere Funktionen ermöglichen wird, beispielsweise das Anlegen privater Ordner sowie mehrerer Nutzer-Profile.

Weiterhin zu sehen ist ein Achtganggetriebe, das aller Wahrscheinlichkeit nach auf einen Octa-Core-Prozessor hindeutet. Denkbar wäre der Einsatz des Huawei-eignen Chips Kirin 920, der eine ähnliche Leistung wie der Snapdragon 801 von Qualcomm bieten soll. Der Prozessor setzt sich aus vier Cortex-A15-Kernen, die bis 2,0 GHz beschleunigt werden können, sowie vier Cortex-A7-Kernen mit 1,6 GHz zusammen. Die Grafikeinheit bildet eine Mali T628, die die QHD-Auflösung 2 560 mal 1 600 Pixel unterstützt. Auch ein LTE-Modem mit Cat.6 ist im Chip integriert, für Datenübertragungen mit bis zu 300 MBit/s via Mobilfunk.

Auf LTE Cat.6 deuten auch die sechs Katzen hin, die auf der Einladung zu sehen sind. Katze bedeutet in englisch cat. Auffallend ist auch, dass die Katzen sehr gebogen dargestellt wurden. Ob dies auf ein mögliches gebogenes Design des Smartphones hindeuten soll, bleibt abzuwarten. Geräte mit gebogenem Display haben bislang nur LG mit dem G Flex und Samsung mit dem Galaxy Round herausgebracht.

Die letzte Abbildung ist gleichzeitig eine Rechenaufgabe. Ein Gerät wird in seiner Breite sowie in der Tiefe angedeutet, zusammen mit der Gleichung 83:100. Das Ergebnis könnte zum einen einen Hinweis auf die Dicke des kommenden Handys geben - nämlich 8,3 Millimeter, was für ein Smartphone recht viel ist. Zum anderen könnte es das Verhältnis des Bildschirms zum Gehäuse angeben. Immer mehr Hersteller werben mit zusehend randloser werdenden Bildschirmen, das heißt, die Displaydiagonalen werden größer, während die Gehäusemaße kleiner werden bzw. nicht verändert werden. Beim LG G3 beträgt das Verhältnis Display zur Handyfläche beispielsweise 75,8 Prozent, beim neuen Huawei Modell könnte die Rechnung auf ein Verhältnis von 83 Prozent hindeuten.

Bislang sind unsere Annahmen nur Vermutungen, die zutreffen könnten, oder eben nicht. Mehr werden wir in zwei Wochen wissen. teltarif.de ist auf der Pressekonferenz von Huawei live vor Ort und wird über die wichtigen Neuerungen berichten.

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