Android-Update

Lollipop für Huawei Mate 7: So installieren Sie Android 5.1.1

Nach langer Warte­zeit bietet Huawei für das Ascend Mate 7 nun offiziell das Update auf Android 5.1.1 Lolli­pop und Emotion UI 3.1 an. Wir haben die neue Firmware-Version aus­probiert und verraten, wie sie sich installieren lässt und welche Neue­rungen sie bringt.
Von Rita Deutschbein
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Lange Zeit mussten Besitzer des Huawei Ascend Mate 7 auf das Lollipop-Update warten. Seitdem das Smartphone im vergangenen Jahr auf der IFA vorgestellt wurde, läuft auf ihm Android in der Version 4.4.2 Kitkat sowie Emotion UI 3.0. Bereits vor Monaten hat Huawei versprochen, ein baldiges Lollipop-Update bereit­stellen zu wollen. Nun ist es soweit - das Update steht ab sofort sogar in der aktuelleren Version 5.1.1 statt 5.0 zur Verfügung.

Lollipop für Huawei Mate 7Lollipop für Huawei Mate 7 ist da Unser Ascend Mate 7 konnte die neue Android-Version auch nach einem manuellen Suchlauf nicht finden - Over the Air (OTA) wird das Update für unser Gerät also noch nicht angeboten. Der Download und die Installation von Android 5.1.1 muss somit vorerst manuell vorgenommen werden - ein folglich etwas umständlicher Prozess.

So klappt die manuelle Installation von Android 5.1.1

Huawei Ascend Mate 7
Huawei hat das Lollipop-Update für das Mate 7 (hier im Test) im Download-Bereich seiner Webseite [Link entfernt] offiziell zur Verfügung gestellt. Gewählt werden sollte die Datei für das Modell MT7-L09 (bei dem Modell MT7-L10 handelt es sich um die Premium-Variante mit 3 GB Arbeitsspeicher und Dual-SIM, die in Deutschland regulär nicht zu haben ist). Aufgrund stark bean­spruchter Huawei-Server kann es einige Zeit dauern, bis die gesamte 1,19 GB große Datei heruntergeladen wurde.

Um die Software auf das Smartphone zu bringen, müssen Nutzer einige Schritte beachten: Zunächst sollte sichergestellt werden, dass auf dem Huawei Ascend Mate 7 eine offizielle Fimware-Version installiert ist. In unserem Fall war es die Version mit der Build-Nummer MT7-V100R001C00B145. Anschließend sollten die persönlichen Daten und Einstellungen mittels Daten-Backup gesichert werden, da diese beim Update-Vorgang verloren gehen können. Der Akku sollte einen Ladestand von 15 Prozent nicht unter­schreiten.

Mate 7: Hier finden Sie das manuell auf die Speicherkarte gezogene UpdateHier finden Sie das manuell auf die Speicherkarte gezogene Update Im nächsten Schritt muss das Smartphone ausgeschaltet und die microSD-Karte entnommen werden. Auf der Speicher­karte sollten mindesten 4 GB frei sein. Der in der Update-Datei enthaltene Ordner namens dload muss komplett auf die SD-Karte kopiert werden. In ihm befindet sich die Datei Update.app. Anschließend wird die Speicher­karte wieder ins Smartphone gelegt und das Ascend Mate 7 neu gestartet.

In den Einstellungen unter dem Menüpunkt Update­programm können Nutzer die Update-Datei über das Lokale Update anstoßen. Anschließend beginnt das Mate 7 mit der Aktuali­sierung auf die neue Firmware mit der Build-Nummer MT7-L09C900B324.

Diese Neuerungen bringt das Update auf Android 5.1.1

Mit dem Update springt das System von Android 4.4.2 Kitkat auf Android 5.1.1 Lollipop. Die Nutzer­oberfläche Emotion UI wird auf die Version 3.1 erneuert. Neben optischen Veränderungen in der Menü-Übersicht bringt die Aktuali­sierung auch diverse Fehler­behebungen mit - unter anderem für die Stagefright-Sicherheits­lücke - sowie diverse Opti­mierungen beispiels­weise in Sachen WLAN-Stabilität oder bei der Kamera. Der Shop von Huawei und Honor namens vMall ist nun ebenfalls als App auf das Mate 7 gekommen.

Meta 7: Benachrichtigungsmenü nach dem UpdateBenachrichtigungsmenü nach dem Update Die Kamera hat den neuen Modus Super-Nacht erhalten. Ebenfalls neu ist der Schnell-Zugriff auf den Modus Verschönern und Zeitraffer über dem virtuellen Auslöse-Button. Außerdem können Nutzer nun direkt vor der Foto-Aufnahme aus verschiedenen Bild-Stilen wie Antik, Nostalgie, Kindheit und Pur wählen.

Die Benach­richtigungs­leiste erscheint nach dem Update in dunklen Farben. Durch die anklickbaren Verknüpfungen müssen Anwender nun scrollen - bislang ließen sie sich ausklappen. Ebenfalls optisch angepasst ist das Einstellungs-Menü, das nun mit bunten Symbolen aufwartet. Dabei fällt auf, dass auch einige neue Funktionen wie beispiels­weise das Dual-Fenster hinzu­gekommen sind. Dieses haben wir im Test des neuen Mate S näher unter die Lupe genommen.

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