Organisation

HTC gründet Tochterunternehmen für neue Technologien

Der taiwanische Smartphone-Hersteller strukturiert sich neu und spaltet Technik-Gadgets wie die HTC Vive in einer Tochterfirma ab.
Von Daniel Rottinger
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Während HTC bis vor einiger Zeit vor allem durch seine Smartphones bekannt war, steht das Unternehmen seit Einführung der HTC Vive auch für VR-Brillen. Durch eine Umstruk­turierung sollen die Zuständigkeiten innerhalb des Unternehmens nun besser organisiert werden.

HTC spaltet VR-Brille Vive in eigenes Unternehmen abHTC spaltet VR-Brille Vive in eigenes Unternehmen ab Der VR-Bereich soll unabhängig von dem restlichen HTC-Tagesgeschäft unter der Tochterfirma HTC VIVE TECH Corp. auftreten, die zu 100 Prozent zu HTC gehört. Bereits Ende 2015 hatte HTC durchblicken lassen, dass man den Konzern umstrukturieren möchte. Dabei sollen die Hauptgeschäftsfelder Premium-Smartphones, Virtual Reality und IoT-Produkte in voneinander getrennten Geschäftseinheiten aufgesplittet werden. Mit der Abspaltung des VR-Bereichs ist HTC nun den ersten Schritt gegangen.

HTC Vive: VR-Brille für über 950 Euro

Bei der HTC Vive handelt es sich um eine VR-Brille, die teltarif.de bereits auf der IFA 2015 antesten konnte. Nutzer können die HTC Vive in Verbindung mit einem leistungsfähigen Spiele-PC nutzten, um in die virtuelle Realität abzutauchen. Für die Verwendung wird zudem ein leerstehender Raum benötigt, der mindestens 1,5 mal 2 Meter misst, damit die Laservorrichtungen zur Standort­bestimmung des Spielers korrekt angebracht werden können. Die entsprechenden VR-Inhalte können Nutzer über die Spieleplattform Steam beziehen. Die VR-Brille wird zum Preis von knapp 960 Euro angeboten.

Aktuell finden Nutzer übrigens auf der deutschen Webseite der HTC Vive noch keinen Hinweis auf die Umstrukturierung des Unternehmens. So ist als Copyrightvermerk immer noch "2011-2016 HTC Corporation" angegeben.

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