Vanilla

Pures Android: HTC One Google Edition wohl im Sommer

Außerdem: Facebook empfiehlt, mit Vertrieb des HTC First zu warten

HTC One mit einem Vanilla-Android-System Gerücht: HTC One Google Edition kommt
Bild: HTC Screenshot / Montage: teltarif.de
Der taiwanesische Hersteller HTC arbeitet offenbar an einer "Google Edition" seines Flaggschiffs, dem HTC One. Wie der US-Blog geek.com berichtet, könnte HTC damit Konkurrent Samsung folgen. Der Quelle zufolge gab es schon seit einer Weile interne Diskussionen um eine sogenannte Vanilla-Version des HTC One. Diese würde dann ohne die Sense-Oberfläche und zusätzliche Software von HTC ausgeliefert werden. Den Gerüchten zufolge setzt HTC stattdessen auf eine reine Jelly-Bean-Installation (Android 4.2.2).

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HTC One mit einem Vanilla-Android-System Gerücht: HTC One Google Edition kommt
Bild: HTC Screenshot / Montage: teltarif.de
Käme die Google Edition des HTC One tatsächlich, bliebe abzuwarten, ob Kamera und Lautsprecher die gleiche Performance liefern, wie in der derzeitigen Version. Schließlich sollen die beiden Hardware-Komponenten ihre Leistung durch spezielle Software-Modifikationen erreichen. Denkbar wäre aber auch, dass HTC nur wenig spezielle Software mitliefert und sonst das System unberührt lässt.

Eine HTC-One-Google-Edition, die ohne den gleichen Klang kommt, der uns im Test beeindrucken konnte, wäre für den taiwanesischen Hersteller eher schädlich. Ob das Smartphone wie das Samsung S4 GE ebenfalls über Googles Play-Store vertrieben werden wird, ist unklar. Auch über das Startdatum ist recht wenig bekannt. Laut der Quelle scheint ein Start im Sommer aber wahrscheinlich.

Facebook-Smartphone HTC First ist anscheinend kein Verkaufsschlager

Während HTC mit dem One nach langer Zeit wieder einen Erfolg feiern konnte, scheint der Hersteller an einer anderen Front einen Rückschlag einstecken zu müssen. Das Anfang April zusammen mit Facebooks Home-Software vorgestellte HTC First scheint sich äußerst schlecht zu verkaufen. Nachdem der US-Netzbetreiber AT&T Mitte Mai bereits den Vertragspreis des First von 99 Dollar auf 99 Cent gesenkt hatte, verschieben Netzbetreiber in Großbritannien nun den Start. Auch Vorbestellungen würden annulliert werden.

Wie der Tech-Blog Engadget weiter schreibt, sei der Schritt allerdings weniger die Entscheidung der Netzbetreiber, noch eine HTC-interne gewesen. Viel eher habe Facebook selbst empfohlen, mit dem Vertrieb noch zu warten. Grund hierfür sei das eher bescheidene Feedback, das Facebook bisher in den USA zu seiner Home-Oberfläche erhalten habe. Das soziale Netzwerk will sich deshalb erst einmal darauf konzentrieren, die Software um weitere Funktionen zu erweitern.

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