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HTC HD7 im Test: Windows Phone 7 Handy in der Praxis

HTC HD7 glänzt mit 4,3 Zoll großem Touchscreen
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Als Mitte Oktober die ersten Smartphones mit dem Betriebssystem Windows Phone 7 vorgestellt wurden, war zumindest eines der neuen Handys keine Überraschung: Gerüchte zum HTC HD7 gab es schon Monate zuvor. Zunächst sollte das Smartphone unter dem Namen HD3 auf den Markt kommen - als Nachfolger des HTC HD2, das im vergangenen Jahr noch mit der alten Windows-Mobile-Firmware auf den Markt gekommen war.

HTC HD7HTC HD7 im Test Die beiden Smartphones ähneln sich äußerlich und zeichnen sich vor allem durch den mit 4,3 Zoll vergleichsweise großen Touchscreen aus. Bei dieser Bildschirm-Größe verwundert es nicht, dass der Hersteller mit den Geräten neben Geschäftskunden auch Multimedia-Fans als Käufer gewinnen möchte, die Video-Podcasts und andere Filme auf dem Smartphone konsumieren.

Videos bequem schauen dank Ständer auf der Rückseite

Damit die Video-Nutzung besonders leicht fällt, verfügt das HTC HD7 auf der Rückseite auch über einen aufklappbaren Ständer, so dass sich das Handy auf den Tisch stellen lässt, um Filme zu betrachten. Der Preis für das komfortable Display: Das HTC HD7 ist weder klein, noch besonders leicht. Es ist 122 mal 68 mal 11,2 Millimeter groß und bringt stolze 162 Gramm auf die Waage. Es ist sehr hochwertig verarbeitet und hinterlässt schon auf den ersten Blick einen guten Eindruck.

Das Smartphone ist über o2 mit 16 GB Speicherplatz zu bekommen. Dabei hat diese auch in unserem Test genutzte Geräte-Variante kaum Branding. Die wenigen, zusätzlich installierten Anwendungen wie beispielsweise der (ohnehin in der Praxis noch nicht nutzbare) Telmap-Navigator lassen sich auf Wunsch löschen und anstelle des o2-Layouts für das Menü lassen sich auch die Standard-Skins von Windows Phone 7 einstellen. Die ungebrandete Version des Telefons hat lediglich 8 GB Speicher an Bord, so dass es durchaus Sinn macht, die o2-Variante zu wählen, zumal diese für 480 Euro zu bekommen ist, während die netzbetreiberneutrale Version im Onlone-Handel etwas teurer ist.

Erstinstallation ähnlich wie bei allen Windows Phones

Nach dem Einlegen der SIM-Karte und der Inbetriebnahme folgt die übliche Erstinstallation, die bei allen Smartphones mit Windows Phone7 identisch ist. Dabei ist es nicht zwingend erforderlich, eine Windows-Live-ID [Link entfernt] anzugeben oder einzurichten. Nur wenn eine solche Kennung vorhanden ist, lassen sich aber alle Dienste nutzen und beispielsweise Anwendungen aus dem Windows Marketplace for Mobile nachinstallieren.

Die Netzbetreiber-Einstellungen für den mobilen Internet-Zugang werden in fast allen Fällen automatisch erkannt, so dass keine manuelle Konfiguration erforderlich ist. Wer einen exotischen Betreiber nutzt, kann den entsprechenden GPRS-Zugangspunkt im Menü "Einstellungen" unter der Rubrik "Mobilfunk" eintragen. Mobile Datenübertragungen sind über HSPA mit bis zu 7,2 MBit/s im Downstream möglich. Zusätzlich steht auch eine WLAN-Schnittstelle zur Verfügung.

Wie sich das HTC HD7 in der Praxis bewährt, welche Features im Test überzeugt haben und was uns weniger gut gefallen hat, lesen Sie auf Seite 2.

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