Umsatzeinbußen

HTC stellt sich auf hartes Weihnachtsquartal ein

HTC rechnet zum Jahresende mit deutlichen Umsatzeinbrüchen
Von dpa / Jennifer Buchholz
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Der Smartphone­hersteller HTC stellt sich nach seinem ersten Quartals­verlust auf ein weiteres hartes Viertel­jahr ein. Die nächsten zwei Monate würden die "größte Heraus­forderung" sein, sagte Ver­waltungs­rats­chefin Cher Wang in einem heute ver­öffent­lichten Interview mit dem Sender Bloomberg TV.

HTC hatte im dritten Quartal [Link entfernt] ein Minus von 2,97 Milliarden Taiwan-Dollar (gut 74 Millionen Euro) verbucht. Das war der erste Quartals­verlust des Unter­nehmens. Der Umsatz fiel im Jahres­vergleich um fast ein Drittel auf 47,05 Mil­liar­den Taiwan-Dollar (1,18 Mil­liar­den Euro).

Weiterhin Umsatzrückgang bei HTCDer einstmalige Smartphoneriese HTC hat deutlich mit dem Absatzplus seines Konkurrenten Samsung zu kämpfen.

Verluste durch bessere Kommunikation abwehren

HTC, lange Zeit eine starke Kraft im Smartphone-Geschäft, kämpft schon seit über einem Jahr mit Absatzproblemen. Auch das von Experten gelobte Flaggschiff-Modell HTC One konnte den Abwärtstrend nicht aufhalten. Zuletzt engagierte das Unternehmen "Iron Man"-Darsteller Robert Downey Jr. als Werbe-Botschafter, um Kunden anzulocken. "Wir haben wirklich die beste Technologie und das beste Produkt", beteuerte Cher Wang in dem Bloomberg-TV-Interview. "Wenn wir besser kommunizieren, werden die Ver­brau­cher das erkennen, weil sie spüren, dass unsere Geräte die besten sind."

Samsung als starke Konkurrenz

Der Anteil von HTC am Smartphone-Markt war zuletzt laut Experten auf knapp drei Prozent gefallen. Das Unternehmen setzt auf das Google-Betriebssystem Android, das zwar im Geschäft mit Computer-Handys dominiert - aber vor allem dem mit Abstand größten Hersteller Samsung die Profite bringt. Nach Bloomberg-Informationen bot Microsoft HTC bereits an, das Betriebssystem Windows Phone günstiger bekommen zu können.

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