Kurz getestet

Das HTC Desire EYE im kurzen Hands-on-Test

HTC hat das Desire EYE vorgestellt. Wir hatten die Möglichkeit, das Smartphone mit der Selfie-Kamera einem Hands-on-Test zu unterziehen. Wir zeigen auf, was uns beim neuen Desire-Modell gefallen hat und wo der Hersteller bei künftigen Geräten nachbessern sollte.

Wie berichtet hat HTC mit dem Desire EYE ein neues Android-Smartphone vorgestellt, das schon in wenigen Wochen - ab November - im Handel erhältlich sein wird. Wir hatten bereits die Möglichkeit, das aktuelle Spitzenmodell der Desire-Reihe des taiwanesischen Herstellers einem kurzen Hands-on zu unterziehen. Ein ausführlicher Testbericht folgt, sobald das Smartphone im Handel erhältlich ist.

HTC Desire Eye

Anders als das HTC One (M8) ist das HTC Desire EYE nicht aus Metall, sondern aus Kunststoff gefertigt. Die Verarbeitung der beiden Geräte, die wir im kurzen Test zur Verfügung hatten, war dennoch tadellos. So vermittelt das Gerät einen hochwertigen Eindruck. Dazu trägt auch das Super-LCD-Display bei, das einen Großteil der Vorderseite des Smartphones einnimmt.

5,2-Zoll-Touchscreen und bekannte HTC-Benutzeroberfläche

HTC Desire EYE im Hands-on HTC Desire EYE im Hands-on
Foto: teltarif.de
Der Touchscreen hat eine Diagonale von 5,2 Zoll und bietet Full-HD-Auflösung. Wie schon beim HTC One (M8) verschenkt der Hersteller aber vor allem Unterhalb des Displays viel Platz. Hier würde man sich ein etwas schlankeres Design bei gleich großem Bildschirm wünschen. Die Darstellung von Fotos, Webseiten und Videos auf dem Display ist sehr gut und mit der auf dem HTC One (M8) vergleichbar.

Das HTC Desire EYE ist mit seinen 154 Gramm zwar nicht mehr wirklich leicht. Dennoch liegt das Smartphone vor allem auch wegen seiner abgerundeten Ecken gut in der Hand. Wer schon früher mit HTC-Handys zu tun hatte, kommt auch mit dem Desire EYE sofort zurecht. Dank Sense 6.0 ist die Benutzeroberfläche mit der anderer Smartphones des Herstellers vergleichbar.

Wann kommt ein Update auf Android L?

13-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz auf der Rückseite 13-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz auf der Rückseite
Foto: teltarif.de
Als Betriebssystem kommt Android 4.4.4 (KitKat) zum Einsatz. Das ist die derzeit noch aktuelle Version der Google-Firmware für mobile Geräte. Zum Zeitpunkt der Auslieferung des HTC Desire EYE im November könnte allerdings bereits Android L verfügbar sein. Hier bleibt es abzuwarten, wie schnell HTC den Nutzern des Smartphones ein Software-Update anbieten wird.

Das Smartphone funkt über GSM, UMTS und LTE und unterstützt hier Cat. 4, so dass mobile Datenverbindungen mit bis zu 150 MBit/s im Downstream möglich sind. Dazu steht Bluetooth 4.0 zur Verfügung und hier lässt sich auch der externe SIM-Zugriff aktivieren. Entsprechend vorbereitete Autotelefone beziehen so über Bluetooth lediglich die SIM-Karten-Informationen, wickeln die komplette Funktechnik aber selbst ab.

Auf Seite 2 zeigen wir Ihnen, welche besonderen Kamera-Features das HTC Desire EYE mit sich bringt und welche weitere Eigenschaft das Smartphone für Multimedia-Fans interessant erscheinen lässt.

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