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HP Veer: Neues Smartphone ab 15. Mai in den USA erhältlich

NDrive bietet Offline-Navi-Software für Smartphones mit webOS
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Wie berichtet hat HP am Montag in den USA ein Launch Event für sein erstes neues Smartphone mit dem webOS-Betriebssystem veranstaltet. Dabei hat der Hersteller auch mitgeteilt, wann das HP Veer, so der Name des Handys, erhältlich ist. Demnach wird das Gerät ab Sonntag, 15. Mai, von AT&T in den USA verkauft.

HP Veer ab 15. Mai in den USA erhältlichHP Veer ab 15. Mai in den USA erhältlich Ursprünglich wollte auch o2 in Deutschland das HP Veer noch im Mai seinen Kunden anbieten. Der Münchner Mobilfunk-Netzbetreiber teilte aber schon vor einigen Wochen mit, die Markteinführung in Deutschland werde sich bis Juni verzögern. Preise nannte o2 noch nicht, während das HP Veer bei AT&T in den USA mit Zwei-Jahres-Vertrag für 99,99 Dollar (umgerechnet knapp 68 Euro) zu haben sein wird.

NDrive: Offline-Navigation für Palm Pre und Palm Pixi

Unterdessen hat NDrive die erste Offline-Navigations-Software für Smartphones mit dem von Palm entwickelten webOS-Betriebssystem veröffentlicht. Diese war zunächst nur mit Kartenmaterial für die USA erhältlich. Inzwischen stehen zahlreiche weitere Ausgaben - unter anderem auch für das deutschsprachige Europa - zur Verfügung.

Die Software ist mit Kartenmaterial für Deutschland, Österreich und die Schweiz für 49,99 Euro im App Catalog zu bekommen. Im Kaufpreis sind nach Angaben des Anbieters auch künftige Software-Updates enthalten. Das in der Anwendung verwendete Kartenmaterial kommt nach Angaben von NDrive von NAVTEQ.

NDrive ist bei der Smartphone-Navigation kein unbekannter Hersteller. Auch für Apples iOS, Android von Google oder das Symbian-Betriebssystem von Nokia bietet der Anbieter entsprechende Software-Lösungen an.

Neuerungen im App Catalog

NDrive-Software für webOSNDrive-Software für webOS Nicht zuletzt hat HP Änderungen am App Catalog, dem zentralen Software-Shop für webOS-Smartphones, vorgenommen. So ist jetzt das HP-Logo im Icon des AppStores zu sehen. Mobilfunk-Provider haben außerdem die Möglichkeit, ihren Kunden Carrier Billing beim Kauf von Apps anzubieten. In diesem Fall würden die anfallenden Kosten nicht über die Kreditkarte des Kunden, sondern über die Handy-Rechnung beglichen werden.

Wie auf anderen Smartphone-Plattformen stehen jetzt auch In-App-Käufe zur Verfügung. Das heißt, aus einer Anwendung heraus lassen sich gegen Zusatzgebühren weitere Features freischalten. Software-Hersteller können zudem Promo-Codes vergeben, so dass Interessenten die Möglichkeit haben, Anwendungen vergünstigt oder kostenlos zu bekommen. Die Promo-Codes stehen allerdings erst ab webOS 2.0 zur Verfügung. Besitzer des ersten Palm-Pre-Modells und des Palm Pixi Plus, die unter webOS 1.4.5 laufen und kein Update mehr erhalten, gehen demnach leer aus.

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