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Offiziell: PalmPad von HP kommt Anfang 2011

iPad-Konkurrent mit webOS-Betriebssystem in Planung
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Der Elektronikkonzern HP hat nun offiziell im Rahmen der Veröffentlichung seiner Geschäftszahlen bestätigt, ein Multimedia-Tablet mit webOS-Betriebssystem zu planen. Die Marke PalmPad wurde bereits gesichert, so dass dieser Name für den Konkurrenten des iPad von Apple wahrscheinlich ist. Anfang 2011 soll das Tablet auf den Markt kommen und bereits die webOS-Version 2.0 an Bord haben. HP SlateHP Slate mit Windows 7

Parallel will HP ein Tablet mit Windows 7 als Betriebssystem einführen. Dieses soll sich allerdings ausschließlich an Geschäftskunden richten, während das webOS-Modell auf den Privatkunden-Markt zielt. Technische Details zum PalmPad sind bislang nicht genannt worden.

Es ist zu vermuten, dass die von Smartphones wie dem Palm Pre Plus und dem Palm Pixi Plus bekannte Benutzeroberfläche an den größeren Monitor eines Tablets angepasst wird, ansonsten aber ähnliche Features bekommt. So wird das PalmPad auch multitaskingfähig sein - eine Eigenschaft, die dem iPad derzeit noch fehlt. Apple will jedoch noch im Herbst das iOS4-Betriebssystem für das iPad anbieten. Damit ist Multitasking zumindest eingeschränkt - wie vom iPhone und vom iPod touch bereits seit Juni bekannt - möglich.

Wird das PalmPad konkurrenzfähig?

Spannend wird die Frage, ob das PalmPad dem iPad ernsthaft Konkurrenz machen kann. Die von Palm verkauften Smartphones mit webOS sind bislang deutlich weniger erfolgreich als ursprünglich kalkuliert wurde. So wurde unter anderem eine Preis-Aktion gestartet, so dass die Geräte in Deutschland bereits zu Preisen ab 240 Euro ohne Vertrag zu bekommen sind.

Wie das Onlineportal PreCentral [Link entfernt] berichtet, gibt es inzwischen auch neue Pläne für eine Office-Software für die webOS-Plattform. So soll QuickOffice möglicherweise parallel zur Veröffentlichung von webOS 2.0 angeboten werden. Schneller geht es mit der Veröffentlichung der von o2 angekündigten kostenlosen Telmap-Navigationssoftware. Diese befindet sich bereits im Zulassungsverfahren für den App Catalog, so dass das Tool in Kürze verfügbar sein sollte.

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