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Spekulationen über neues Smartphone von Palm

HP setzt für Smartphones ausschließlich auf webOS
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Im Internet sind erneut Spekulationen über neue Smartphones von Palm aufgetaucht. So ist in der Datenbank des TÜV Rheinland ein neues Gerät aufgetaucht, das für GSM/UMTS-Mobilfunknetze die Bezeichnung P102UNA trägt, während die Variante für die amerikanischen CDMA-Netze unter dem Arbeitstitel P102EWW vorbereitet wird. Technische Details zu den neuen webOS-Handys sind noch nicht bekannt.

Die beiden neuen Smartphones wurden bereits im August angemeldet und könnten im kommenden Jahr auf den Markt kommen. In den letzten beiden Jahren nutzte Palm, das jetzt zum HP-Konzern gehört, jeweils die Consumer Electronics Show (CES), die Anfang Januar in Las Vegas stattfindet, zur Vorstellung neuer Smartphones.

HP setzt auf webOS für Smartphones und Tablets

HP will auch in Zukunft bei der Produktion neuer Smartphones auf das von Palm entwickelte webOS-Betriebssystem setzen. Konkurrenten wie dem von Google entwickelten Android-System erteilte der Konzern in einem Interview mit der Financial Times eine Absage, nachdem HP ursprünglich die Markteinführung eines Android-Handys geplant hatte.

Anfang nächsten Jahres will HP mit einem PalmPad auch auf dem Tablet-Markt aktiv werden. Auch dafür will das Unternehmen das webOS-Betriebssystem nutzen, das derzeit allerdings den Nachteil einer vergleichsweise geringen Anzahl nachinstallierbarer Applikationen bietet.

webOS-Geräte nicht von weiteren Herstellern

HP teilte auch der Möglichkeit, das webOS-Betriebssystem an andere potenzielle Interessenten zu lizenzieren, eine Absage. Auch in Zukunft wird es webOS-Geräte demnach nur von HP bzw. dessen Marke Palm geben. Das Betriebssystem wurde nun auch von Palm webOS in HP webOS umbenannt und soll demnächst mit weiteren Features versehen werden.

Vorteil der Beschränkung der Firmware auf eigene Geräte: Wie Apple beim iPhone kann sich auch HP bei der Software-Entwicklung auf wenige Smartphones konzentrieren, die zudem weitgehend auf dem gleichem Firmware-Stand gehalten werden können. Auf der Android-Plattform, wo zahlreiche Hersteller mit unterschiedlichen Handys aktiv sind, müssen Kunden und Software-Entwickler dagegen damit leben, dass bis zu fünf verschiedene Betriebssystem-Varianten parallel im Markt vertreten sind.

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