Ratgeber

Augen auf beim Router-Kauf

Router gibt es für jeden Geschmack und auch für jeden Geldbeutel. Doch für mehr Funktionen muss der Interessent auch tiefer in die Tasche greifen. Wir zeigen, worauf man beim Router-Kauf achten muss.
Von Marleen Frontzeck-Hornke / Paol Hergert
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Diese Anschlüsse sollte ein Router haben

Jeder zeitgemäße Router muss über vernünftige LAN-Ports verfügen. Dabei sollte es sich möglichst um vier Gigabit-Schnittstellen handeln, die einen schnellen kabelgebundenen Internet-Zugang ermöglichen. Ein WAN-Port gehört ebenfalls zur Grundausstattung, wenn man einen DSL-Anschluss hat. In puncto Anschlüsse sollte die heutige Router-Generation auch einen, besser noch zwei USB-Schnittstellen haben. Im Idealfall sind es zwei USB-3.0-Ports, aber oft werden gerade im Mittelfeld oder gar Highend-Bereich Router mit einem USB-3.0- und einem USB-2.0-Anschluss angeboten. Über diese ist der Nutzer dann in der Lage, zum Beispiel Speichermedien und Drucker anzuschließen.

Router, die der Nutzer an einem DSL- oder VDSL-Anschluss verwenden möchte, müssen eine entsprechend gekennzeichnete Schnittstelle besitzen. Insbesondere bei vielen VDSL-Routern wird sogar mittlerweile standardmäßig Vectoring unterstützt. Bei Kabel-Routern muss natürlich ein entsprechender Anschluss für Internet über das Kabel am EuroDOCSIS-1.0/1.1/2.0/3.0/3.1-Kabelanschluss integriert sein. Glasfaser-Router müssen mit einem Glasfaser-Modem verbunden werden, das wiederum an die Glasfaser-Anschlussdose (Fiber) angeschlossen wird. Erste G.fast-Router sollen bald kommen.

Mit einem eingebauten USB-Port lässt sich ein Router auch als heimischer Server betreiben. Dadurch lassen sich Daten via UPnP-AV-Server im Netzwerk streamen oder man kann diese anderen Nutzern per FTP oder Samba zur Verfügung stellen. In manchen Routern ist sogar eine Festplatte eingebaut, die aber nur einen geringen Speicherplatz bietet und so keinen Server oder eine externe Festplatte ersetzen kann. Für Profis ist natürlich auch ein eSATA-Port wünschenswert, darüber lassen sich Backup-Funktionen oder DLNA verwenden. Eine WPS-Taste zum schnellen Einbinden von kabellosen Geräten ist zwar in einigen Routern integriert, allerdings kämpft Wi-Fi-Protected-Setup mit Sicherheitsproblemen. Wer das WLAN-Signal zum Beispiel nachts oder im Urlaub abschalten will, dem hilft ein physischer Ein- und Ausschalter für das WLAN-Netz direkt am Router.

Auf der folgenden Seite klären wir, was der Interessent beim Router-Kauf in puncto Sicherheit beachten sollte.

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5/10 – Bild: Netgear
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