Medien-Player

Apple iPod touch: Media-Player mit iOS und WLAN

Der iPod touch von Apple ist ein Media-Player, der mehr Funk­tionen als ein klas­sischer MP3-Player bietet. Neben der Musik­wie­der­gabe können Filme abge­spielt und der Nutzer kann im Internet surfen.
Von Rita Deutschbein / Dominik Pleger

Die siebte Generation des iPod touch Die siebte Generation des iPod touch
Bild: Apple
Mit dem Apple iPod verbinden viele Nutzer vor allem einen MP3-Player - doch der iPod touch ist bedeu­tend mehr: Vom Aussehen ähnelt der iPod touch stark dem iPhone, und auch sonst gibt es viele Gemein­sam­keiten zum Kult-Handy von Apple - es handelt sich beim iPod touch um einen Media-Player, der neben der reinen Musik­wie­der­gabe auch das Abspielen von Filmen ermög­licht, das Surfen im Internet erlaubt, als mobile Spiele-Konsole genutzt werden kann und sich mit Apps aus dem Apple Apps­tore aufrüsten lässt.

Ein gravie­render Unter­schied im Vergleich zum iPhone ist der Verzicht auf die SIM-Karte und somit auch die Nutzung als klas­sisches Mobil­telefon - gesurft wird ausschließ­lich per WLAN. Auf dem iPod touch kommt das auch von iPhone und iPad bekannte iOS zum Einsatz. Die siebte Generation des iPod touch Die siebte Generation des iPod touch
Bild: Apple

iPod touch: Vom Media-Player zum Augmented-Reality-Erlebnis

Den iPod touch gibt es in bunten Farben und mit verschie­denen Spei­cher­größen. Der Media-Player wird - wie alle mobilen Geräte des kali­for­nischen Herstel­lers - über die kosten­lose Soft­ware iTunes oder direkt am Mac verwaltet. Zudem erhält der Player Zugang zu Apples haus­eigenen Multi­media-Apps wie iMovie sowie Funk­tionen wie Blue­tooth, AirPlay Audio und AirPlay Mirro­ring. Auch die Sprach­assis­tentin Siri lässt sich mit dem Apple-Player nutzen.

Der Name iPod touch leitet sich von dem Touch­screen ab, über den das Gerät bedient wird. Eine hoch­auf­lösende Kamera auf der Rück­seite, die auch Full-HD-Videos aufnimmt, eine zweite Kamera auf der Vorder­seite mit 1,2-Mega­pixel-Auflö­sung sowie ein Mikrofon, FaceTime-Unter­stüt­zung, ein Beschleu­nigungs­sensor und ein inte­griertes Gyro­skop stehen eben­falls bereit.

Der Apple iPod touch wurde im September 2007 erst­mals vorge­stellt. Im selben Jahr feierte auch das iPhone seine Premiere. Ab 2008 wurde der iPod touch zusätz­lich zur 8- und 16-GB-Ausfüh­rung auch mit 32 GB Spei­cher ange­boten. In den folgenden Jahren folgten diverse Über­arbei­tungen und eine Verschie­bung der Spei­cher-Kapa­zität auf 8, 32 und 64 GB. Der iPod touch wurde bei gleich­blei­bendem 3,5-Zoll-Display leichter und kompakter, und auch die Akku­lauf­zeit konnte auf etwa 40 Stunden verdop­pelt werden. Augmented Reality auf dem iPod touch Augmented Reality auf dem iPod touch
Bild: Apple

Die aktu­elle Genera­tion des iPod touch

Das aktu­ellste Modell des Players aus dem Jahr 2019 ist nun mit einem 4-Zoll-Display größer als die älteren Versionen und wird in den Spei­cher­vari­anten von 32 bis 256 GB ange­boten. Es ist damit auch möglich, Spiele aus dem App Store und Apple Arcade mit Augmented Reality zu zocken. Hierbei verschwimmen die Grenzen zwischen Display und realer Welt.

Wer sich ein sepa­rates Gerät für die Musik­wie­der­gabe oder die anderen Zwecke anschaffen und nicht das Smart­phone nutzen möchte, bekommt den iPod touch für 229 Euro bis 449 Euro je nach Spei­cher­größe. Man muss sich aber darüber im Klaren sein, dass es unklar ist, wie es mit dem iPod weiter­geht, und damit auch, was (Soft­ware-)Updates angeht. Schon heute verharrt der iPod touch auf iOS 13 und ist für Strea­ming-Dienste kaum geeignet.