Günstig und gut

Einsteiger-Smartphones: Gute Handy-Modelle für Sparfüchse

Einsteiger-Smart­phones sind günstig und leicht zu bedienen. Aber nicht nur der Preis, auch die Leis­tung der Einfach-Handys muss stimmen. Wir erklären, was auch ein Billig-Smart­phone mindes­tens beherr­schen sollte.
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Einsteiger-Smartphones gibt es bereits für wenig Geld Einsteiger-Smartphones gibt es bereits für wenig Geld
Foto: dpa
Das Smart­phone ist der Computer für unter­wegs und aus dem Alltag vieler Menschen gar nicht mehr weg­zu­denken. Ob E-Mails schreiben, Geld über­weisen, Online-Shop­ping oder mal schnell den Wetter­bericht abrufen - egal wo man gerade ist: Die mobilen Alles­könner machen es möglich. Für uner­fahrene Nutzer kann die Bedie­nung der Multi­media-Handys aller­dings schnell zur Heraus­forderung werden. Vor allem bei älteren Menschen ist die Hemm­schwelle entspre­chend hoch.

Einsteiger-Smartphones gibt es bereits für wenig Geld Einsteiger-Smartphones gibt es bereits für wenig Geld
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Seit einigen Jahren werden für Top-Smart­phones Preise von 800 bis über 1000 Euro aufge­rufen. Gute Mittel­klasse-Modelle kosten um die 250 Euro. Doch wer ein Smart­phone nur für Notfälle benö­tigt oder mit dem Mobil­telefon über­wiegen tele­foniert und nur selten einmal im Internet surft, E-Mails abruft und Messenger-Nach­richten schreibt, der muss nicht so viel Geld inves­tieren.

Wir zei­gen Ihnen, was ein Ein­steiger-Smart­phone trotz des güns­tigen Preises alles können sollte.

Einsteiger-Smart­phone, Feature-Handy oder Senioren-Smart­phone?

Senioren-Smart­phones:
Bekannte Hersteller
Wer mit seinem Mobil­telefon haupt­sächlich tele­fonieren und WhatsApp-Nach­richten versenden möchte und weniger Wert auf Spiele oder Videos legt, für den könnten Feature-Handys eine preis­werte Alter­native sein. Die billigen Mobil­telefone sind eine Mischung aus Smart­phone und Einfach-Handy mit Tastatur. Durch das Betriebs­system KaiOS, mit dem sogar WhatsApp genutzt werden kann, haben Feature-Phones (beispiels­weise von Nokia) eine kleine Renais­sance erlebt

Feature-Phones sind für das mobile Surfen im Internet geeignet sowie für einfache Multi­media-Dienste wie Musik­hören oder Fotos. Über die weiter­gehenden Funk­tionen eines Smart­phones ver­fügen die güns­tigen Geräte jedoch nicht. Meist lohnt es sich daher, ein paar Euro mehr zu inves­tieren und sich ein echtes Einsteiger-Smart­phone zu leisten.

Senioren-Smart­phones sind Mobil­tele­fone, die die spezi­ellen Bedürf­nisse von Senioren berück­sich­tigen. Auf spezi­elle Funk­tionen von Senioren-Smart­phones gehen wir weiter unten ein. Zunächst zeigen wir Ihnen aber inter­essante Einsteiger-Smart­phones zu einem Preis von bis zu 150 Euro.

Einsteiger-Smart­phones für unter 150 Euro

Kauf-Tipps: Darauf sollten Sie achten

Woran sparen die Her­steller von Billig-Smart­phones? Häufig am Mate­rial: Das Gehäuse der güns­tigen Tele­fone besteht zumeist aus Kunst­stoff anstelle von Metall und gehär­tetem Glas. Beim Kauf sollten Sie daher unbe­dingt auf eine solide Verar­beitung achten. Nehmen Sie das Gerät ruhig einmal im Laden in die Hand und ver­gleichen Sie es mit anderen Smart­phones vor Ort. Mankos wie scharfe Kanten oder ein knar­zendes Gehäuse werden beim Online-Kauf leicht über­sehen.

Nicht nur bei der Ver­ar­bei­tung, auch bei der tech­nischen Aus­stat­tung vari­ieren die güns­tigen Ein­stei­ger-Smart­phones stark. Für schnellen Daten­verkehr sollte das Handy außer WLAN den Mobil­funk­standard LTE unter­stützen. Der noch schnel­lere LTE-Nach­folger 5G ist aktuell noch Smart­phones der Mittel- und Ober­klasse vorbe­halten.

Viele der preis­werten Modelle verfügen zudem über Features wie eine Dual-SIM-Funk­tion, auch eine Kamera ist heut­zutage Stan­dard. Aller­dings sollten Nutzer von der Smart­phone-Kamera im unteren Preis­segment keine Wunder erwarten. Hier hinken die Einsteiger-Modelle den High-End-Smart­phones nach wie vor hinterher. Wer auf eine gute Kamera Wert legt, ist mit einem Mittel­klasse-Modell besser bedient als mit einem Einsteiger-Smart­phone.

Billig-Smart­phones sparen an Auflö­sung, Rechen­leis­tung und Spei­cher

Mindest-Ausstat­tung
für Einsteiger-Smart­phones
  • CPU: Quad-Core / 1,3 GHz
  • RAM: 2 GB
  • Spei­cher: 16 GB
  • Display-Pixel­dichte: 250 ppi
  • Haupt­kamera: 8 Mega­pixel
  • Front­kamera: 5 Mega­pixel
  • Netz: WLAN und LTE
Wer die multi­medialen Funk­tionen wie Filme gucken, Spielen und Surfen richtig ausreizen will, der sollte auf eine Bildschirm­diagonale von 5 Zoll und mehr achten. Auch wenn das Display eine große Diago­nale besitzt, wird die Auf­lösung bei güns­tigen Modellen aller­dings geringer als bei Mittel­klasse-Modellen sein. Kanten von Schriften und Icons werden mögli­cher­weise leicht unscharf aussehen. Anderer­seits sollte man sich die Frage stellen, ob ein höher auflösen­der Bild­schirm die zusätz­liche Inves­tition wert ist. Zum Tele­fonieren sowie E-Mails und Messenger-Nach­richten senden benö­tigt man keine hohe Bild­schirm­auflö­sung.

Zudem muss der Nutzer deut­liche Abstriche bei der System-Perfor­mance machen. Prozessor-Leis­tung und Arbeits­speicher sind geringer als bei teureren Geräten und das System entspre­chend lang­samer. Hoch­auf­lösende Videos und Spiele werden daher mögli­cher­weise nicht ruckel­frei laufen. Viele güns­tige Einsteiger-Modelle bringen zudem nur wenig internen Spei­cher mit, was die Anzahl der installier­baren Apps beschränkt. Denn selbst wenn der Spei­cher per Spei­cher­karte erwei­terbar ist, lassen sich nicht alle Apps auch dort instal­lieren.

Daher kann es sich lohnen, einige Euro mehr auf den Tisch zu legen und ein Smart­phone mit größerem internen Spei­cher zu wählen. Hat das Gerät keinen microSD-Slot, so sollte es mindes­tens 16 GB internen Spei­cher besitzen.

Senioren-Smart­phones: Einfach-Modus und Fern­wartung

LG-Easy-Home-Modus Ein Einfach-Modus erleichtert Senioren die Bedienung
Bild: LG
Gerade für Senioren können Smart­phones mit Touch­screen ohne Tasten zur Heraus­forderung werden. Um die Bedie­nung zu ver­ein­fachen, bieten viele Her­stel­ler spezi­eller Senioren-Smart­phones redu­zierte Benutzer­ober­flächen an. Im Einfach-Modus wird die Ansicht auf das Wesent­liche beschränkt. Die Menü­struktur wird stark ver­einfacht und zeigt nur noch die wich­tigsten Anwen­dungen an.

Bei Senioren-Smart­phones erin­nert der Einfach-Modus mit Tasten­feld und großen Symbolen stark an ein klas­sisches Handy. Akti­vieren lässt sich die Funk­tion im Einstel­lungs-Menü. Einige Senioren-Smart­phones verfügen zudem über eine Fern­wartung: Einem Kind, Enkel oder Freund wird darüber die Erlaubnis erteilt, aus der Ferne auf das Senioren-Smart­phone zuzu­greifen und dort wich­tige Einstel­lungen vorzu­nehmen.

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