Einsteiger-Smartphones

Einsteiger-Smartphones - ein Leben jenseits der Boliden

Einsteiger-Smartphones sind leicht zu bedienen und günstig. Aber nicht nur der Preis, auch die Leistung der Einfach-Handys muss stimmen. Wir erklären, woran Sie beim Kauf eines Billig-Smartphones besser nicht sparen sollten.
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Einsteiger-Smartphone als Alternative zu Highend-Geräten.Einsteiger-Smartphone als Alternative Das Smartphone ist der Computer für unterwegs und aus dem Alltag vieler Menschen gar nicht mehr weg­zu­denken. Ob E-Mails schreiben, Geld überweisen, Online-Shopping oder mal schnell den Wetter­bericht abrufen - egal wo man gerade ist - die mobilen Alles­könner machen es möglich. Für unerfahrene Nutzer kann die Bedie­nung der Multi­media-Handys aller­dings schnell zur Heraus­forderung werden. Üblicher­weise werden die Mini-Computer per Touch­screen gesteuert, ein berüh­rungs­empfind­licher Bild­schirm, der im wahrsten Sinne des Wortes Finger­spitzen­gefühl verlangt.

Den Umgang mit dem Smartphone zu erlernen ist nicht ganz leicht. Selbst technisch versierten Nutzern gelingt es nicht immer, alles aus ihrem Gerät heraus­zu­holen. Vor allem bei älteren Menschen ist die Hemm­schwelle entspre­chend hoch. Wer den Einstieg dennoch wagen möchte, sollte für den Anfang ein kosten­günstiges Modell wählen, das sich leicht bedienen lässt und einen über­schau­baren Funk­tions­umfang bietet. Wir zei­gen Ihnen, was ein Ein­steiger-Smart­phone trotz niedrigem Preis alles können sollte und ob es sich lohnt, in Geräte weniger bekannter Firmen zu investieren.

Darf's auch ein bisschen billiger sein?

Was haben das Samsung Galaxy S7, das HTC 10 und das iPhone 6S gemeinsam? Richtig - ihren hohen Preis. Aber nicht jeder kann oder möchte sich das neueste, schnellste und beste Smart­phone leisten. Und gerade für Smart­phone-Neu­linge ist das auch gar nicht nötig. Häufig bieten Geräte im unteren Preis­segment durchaus vernünftige Leistung, auch wenn diese nicht mit der von High­end-Geräten vergleichbar ist.

Woran aber sparen die Her­steller von Billig-Smart­phones? Häufig am Material: Das Gehäuse der günstigen Telefone besteht zumeist aus Kunst­stoff anstelle von Metall und gehär­tetem Glas. Beim Kauf sollten Sie daher unbedingt auf eine solide Verar­beitung achten. Nehmen Sie das Gerät ruhig einmal im Laden in die Hand und ver­gleichen Sie es mit anderen Smart­phones vor Ort. Mankos wie scharfe Kanten oder ein knarzendes Gehäuse werden beim Online-Kauf leicht über­sehen.

Kauf-Tipps: Darauf sollten Sie achten

Übersicht:
Handys unter
100 Euro
200 Euro
300 Euro
400 Euro
500 Euro
Nicht nur bei der Ver­ar­bei­tung, auch bei der Aus­stat­tung vari­ieren die güns­tigen Ein­stei­ger-Smart­phones stark. Eine solide Tele­fonie-Funktion und ein Internet-Zugang sollten auf jeden Fall vorhanden sein. Für schnellen Daten­verkehr sollte das Telefon WLAN-fähig sein und möglichst den Mobil­funk­standard HSPA unter­stützen. Wer das noch schnellere LTE wünscht, muss aller­dings mit Mehr­kosten rechnen. Günstige Modelle finden Sie in unserem Überblick zu LTE-Smartphones zum kleinen Preis.

Viele der preis­werten Modelle verfügen zudem über spezielle Features wie Dual-SIM-Funktion oder eine Kamera. Aller­dings sollten Nutzer von der Handy-Kamera im unteren Preis­segment keine Wunder erwarten. Hier hinken die Einsteiger-Modelle den High-End-Smartphones deutlich hinterher. Wer auf eine gute Kamera Wert legt, ist möglicher­weise mit einem älteren, ehemaligen High-End-Modell besser bedient als mit einem neuen Smart­phone aus dem Ein­steiger-Segment.

Worauf Sie bei Billig-Smartphones außer­dem achten sollten, erfahren Sie in unserem Kauf-Ratgeber.

Billig-Smartphones sparen an Auflösung, Rechenleistung und Speicher

Microsoft Lumia 535Das Microsoft Lumia 535

Orientierungswerte
für Einsteiger-Geräte
  • CPU: 1-GHz-Dual-Core
  • RAM: 1 GB
  • Display-Pixeldichte: 250 Pixel
  • Kamera: 5 Megapixel
Wer die multimedialen Funktionen wie Filme gucken, Spielen und Surfen richtig ausreizen will, der sollte auf eine Bildschirm­diagonale von 4,5 Zoll und mehr achten. Auch wenn das Display eine große Diagonale besitzt, wird die Auf­lösung bei günstigen Modellen aller­dings gering sein. Einzelne Pixel werden sichtbar und das Lesen und Filme schauen macht weniger Spaß. Anderer­seits sollte man sich die Frage stellen, ob ein höher auflösen­der Bild­schirm die zusätz­liche Inves­tition wert ist.

Zudem muss der Nutzer deutliche Abstriche bei der System-Perfor­mance machen. Prozessor-Leistung und Arbeits­speicher sind geringer als bei teureren Geräten und das System entsprechend langsamer. Hoch­auf­lösende Videos und Spiele werden daher kaum ruckel­frei laufen. Viele günstige Einsteiger-Modelle bringen zudem nur wenig internen Speicher mit, was die Anzahl der installier­baren Apps beschränkt. Denn selbst wenn der Speicher per microSD-Speicherkarte erweiterbar ist, lassen sich nicht alle Apps auch dort installieren. Daher kann es sich lohnen, einige Euro mehr auf den Tisch zu legen und ein Smartphone mit größerem internen Speicher zu wählen. Hat das Gerät keinen microSD-Slot, so sollte es mindestens 8 GB internen Speicher besitzen.

Smartphone versus Feature-Phone

Wer mit seinem Einsteiger-Smart­phone haupt­sächlich telefonieren und im Internet surfen möchte und weniger Wert auf Spiele oder Videos legt, für den könnten Feature-Phones eine preis­werte Alter­native sein. Die billigen Mobil­telefone sehen ähnlich aus wie Smart­phones, entsprechen im Funktions­umfang jedoch eher einem klassischen Handy. Feature-Phones sind für das mobile Surfen im Internet geeignet sowie für einfache Multi­media-Dienste wie Musik­hören oder Fotos. Über die weiter­gehenden Funktionen eines Smart­phones ver­fügen die günstigen Geräte jedoch nicht. Meist lohnt es sich daher, ein paar Euro mehr zu inves­tieren und sich ein echtes Einsteiger-Smart­phone zu leisten. Diese haben den großen Vorteil, dass der Nutzer sie an seine indivi­duellen Bedürf­nisse anpassen kann, etwa über die Einstellungen des mobilen Betriebssystems oder die Installation von Apps aus einem Appstore.

Easy-Modus für Smartphone-Anfänger

LG-Easy-Home-ModusDer Easy-Home-Modus von LG Gerade für Anfänger können moderne Smart­phones schnell zur Heraus­forderung werden. Um die Bedie­nung zu ver­ein­fachen, bieten viele Her­stel­ler redu­zierte Benutzer­ober­flächen an. Im soge­nannten Easy-Modus wird die Ansicht auf das Wesent­liche beschränkt. Die Menü­struktur wird stark ver­einfacht und zeigt nur noch die wichtigsten Anwen­dungen an.

Bei LG heißt die Einfach-Ansicht "Easy Home" und erinnert mit Tasten­feld und großen Symbolen stark an ein klassisches Handy. Aktivieren lässt sich die Funktion über "Einstel­lungen", "Homescreen", "Benutzer­oberfläche wählen". Auf Samsung-Handys heißt das Feature "Ein­facher Modus" und bietet eine etwas modernere Ansicht ohne Tastatur-Optik, dafür mit extra großen bunten Symbolen. Auch Sony stellt seinen Nutzern einen Einfach-Modus zur Ver­fügung. Wird im Menü "Einstel­lungen" unter "Start­bild­schirm" die Option "Einfacher Start­bild­schirm" aus­gewählt, gelangt man zu einer reduzierten Ansicht mit drei Kurz­wahl­plätzen direkt auf dem Start-Screen.

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