Kaufratgeber

Smartphone-Kauf: So finden Sie das passende Modell

Das rich­tige Smart­phone zu finden, ist nicht einfach. Es müssen nicht immer High-End-Modelle sein. Auch weniger gut ausge­stat­tete Smart­phones haben Poten­zial. Was Sie beim Smart­phone-Kauf beachten sollten, verrät unser Kauf­ratgeber.

Die Auswahl an Smart­phones auf dem Markt ist beinahe so groß wie die unter­schied­lichen Bedürf­nisse der Nutzer. Den rich­tigen Begleiter für den Alltag zu finden, ist daher nicht gerade einfach.

Wir wollen Ihnen bei der Wahl des passenden Smart­phones helfen und haben daher wich­tige Krite­rien zusammen­getragen, die die Kauf­entscheidung erleich­tern können.

Erste Frage: Nutzer-Typ und System-Wahl

Oberklasse-Handys sind stark, aber die Mittelklasse wird immer stärker Oberklasse-Handys sind stark, aber die Mittelklasse wird immer stärker
Bild: teltarif.de
Smart­phone-Nutzer lassen sich grob in drei Gruppen einteilen:

  • Es gibt zum einen dieje­nigen, die immer das neueste Modell haben wollen, wobei es voll­kommen egal ist, ob alle Funk­tionen und tech­nischen High­lights wirk­lich benö­tigt werden. Das Smart­phone ist Pres­tige-Objekt und der Preis Neben­sache.
  • Die zweite Nutzer-Gruppe macht sich hingegen Gedanken darüber, was sie von ihrem Smart­phone erwartet. Vor dem Kauf wird über­legt, welches Betriebs­system und welche Größe der neue Begleiter haben und viel­leicht sogar, von welchem Hersteller das Smart­phone stammen soll.
  • Die dritte Gruppe will ein möglichst güns­tiges Gerät und ist bereit, dafür Abstriche in Kauf zu nehmen.
Ist die Frage des Betriebs­systems geklärt, erleich­tert das die weitere Geräte-Suche bereits unge­mein. Am popu­lärsten sind die Systeme von Apple und Google - iOS in der aktu­ellsten Version iOS 15.x und Android in der neuesten Version Android 12.

Apple iOS: Langer Hersteller-Support

Das iPhone 13 mini mit 5,4-Zoll-Display Das iPhone 13 mini mit 5,4-Zoll-Display
Bild: teltarif.de
Entscheiden sich Käufer für Apples iOS, stehen ledig­lich die verschie­denen iPhone-Modelle zur Wahl. Die neuesten sind die Modelle der iPhone-13-Serie aus iPhone 13, iPhone 13 Pro, iPhone 13 Pro Max und iPhone 13 mini.

Während das iPhone SE (2022) im Retro-Kleid des iPhone 8 auch noch zu haben ist und in der Basis-Version mit 64 GB rund 520 Euro kostet, geht es bei den anderen Modellen mit teil­weise deut­lich über 1000 Euro schon teurer zur Sache.

iPhones zeichnen sich in der Regel durch ein gutes Zusam­menspiel zwischen Hard­ware und Soft­ware aus. Gerät und Soft­ware stammen aus einer Hand, weshalb auch ältere Modelle schnell mit Updates versorgt werden können, beispiels­weise über vier oder fünf Jahre. Auch wenn die Geräte nicht günstig sind, so beein­flussen gute Update-Prognosen das Preis-Leis­tungs­ver­hältnis positiv.

Android: Nahezu unend­liche Auswahl an Smart­phones

OnePlus 10 Pro OnePlus 10 Pro
Bild: teltarif.de
So vergleichs­weise über­sicht­lich die Auswahl an iOS-Smart­phones ist, so unüber­sicht­lich ist sie bei der Konkur­renz, die mit Googles Android läuft. Viele Hersteller wie Google mit den Pixel-Smart­phones (z.B. Pixel 6) sowie Samsung (z.B. Galaxy S22), Huawei (z.B. Huawei P50 Pro), Xiaomi (z.B. Xiaomi 12), Oppo (z.B. Find X5 Pro) oder OnePlus (z.B. OnePlus 10 Pro) setzen auf das System von Google.

Die Schwie­rigkeit dabei ist, dass einige Hersteller dem Gerät eine eigene Ober­fläche verpassen. Updates auf neue Versionen können dadurch mitunter viel Zeit in Anspruch nehmen oder für ältere oder einfache Smart­phones voll­kommen ausbleiben.

Wer sich für ein neues Android-Smart­phone inter­essiert, sollte die Update-Prognosen der Hersteller im Auge halten. Die Trans­parenz, mit der die Hersteller mitt­lerweile ihre Soft­ware-Politik betreiben, hat sich in den vergan­genen rund drei Jahren deut­lich verbes­sert.

Ein Beispiel dafür ist Samsung. Der Konzern aus Südkorea verspricht vielen Modellen lange Updates, unter anderem bis zu fünf Jahre Sicher­heits­updates. Es kann sich also vor dem Kauf lohnen, einen Blick darauf zu werfen und mit der Wahl einer Vorgänger- statt der neuesten Gene­ration unter Umständen Geld zu sparen, weil das Modell auch noch ausrei­chend lange eine Update-Unter­stüt­zung erhält.

Schauen wir uns zunächst die Hard­ware an und verglei­chen die verschie­denen Prozessor-Vari­anten. Außerdem gehen wir auf die Unter­schiede von Einsteiger- und Mittel­klasse-Handys ein.

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