Kaufratgeber

Smartphone-Kauf: So finden Sie das passende Modell

Das rich­tige Smart­phone zu finden, ist nicht einfach. Es müssen nicht immer High-End-Modelle sein. Auch weniger gut ausge­stat­tete Smart­phones haben Poten­zial. Was Sie beim Smart­phone-Kauf beachten sollten, verrät unser Kauf­ratgeber.

5G für die Masse

Auf den voran­gegangen Seiten des Ratge­bers haben wir Smart­phones wie das Galaxy S21 Ultra, das OnePlus 9 Pro und das iPhone 12 mini erwähnt. Alle diese Premium-Modelle unter­stützten den 5G-Mobil­funk­stan­dard. Wer darauf jetzt schon Wert legt, weil er einen 5G-fähigen Tarif gewählt hat oder in einem ausge­bauten Hotspot-Gebiet wohnt, wird eines dieser teuren High-End-Modelle kaufen müssen.

Das stimmt nicht. Der neue Mobil­funk­stan­dard ist mitt­lerweile auch in der unteren Mittel­klasse ange­kommen, Smart­phones sind da deut­lich güns­tiger als Apples iPhones oder Samsungs Galaxy-S-Klasse. Beispiele sind das realme 8 5G (UVP: 199 Euro) und das Oppo A54 5G (UVP: 269 Euro). 5G-Handy unter 300 Euro: Oppo A54 5G 5G-Handy unter 300 Euro: Oppo A54 5G
Bild: Oppo
"5G" ist aber nicht gleich "5G". Die 5G-Smart­phones der ersten Gene­ration - wie Samsung Galaxy S10 5G und Huawei Mate 20X 5G - hatten folgendes Problem: Sie unter­stützen zwar 5G im Frequenz­bereich um 3500 MHz - ein Spek­trum, in dem hohe Internet-Geschwin­dig­keiten möglich sind. Die Reich­weite ist jedoch begrenzt.

Wichtig ist aber, dass Smart­phones auch die von der Telekom und Voda­fone verwen­dete DSS-Netz­kon­figu­ration unter­stützen. Die Tech­nologie erlaubt die paral­lele Verwen­dung von 5G und LTE auf Frequenzen im Bereich zwischen 700 MHz und 2100 MHz. Hier ist die Reich­weite höher, was rele­vant für dieje­nigen ist, die eben nicht in einem Groß­stadt-Hotspot leben. Ausführ­liche Tipps, die zum Kauf eines 5G-Smart­phones wichtig sind, lesen Sie in einem sepa­raten Ratgeber.

Voda­fone ist mitt­lerweile mit 5G-Stan­dalone gestartet. (Test: Echtes 5G schon heute nutzen). Die ersten Funk­masten für die 5G-Tech­nologie, die unab­hängig vom LTE-Stan­dard funk­tio­niert, sind damit also akti­viert wurden. Damit beispiels­weise das Oppo Find X3 Pro 5G-SA von Voda­fone auch nutzen kann, wurde für das Smart­phone-Modell ein Soft­ware-Update bereit­gestellt.

Fazit: Mittel­klasse wird den meisten reichen

Egal ob Android oder iOS - eine wich­tige Entscheidungs­hilfe kann neben den tech­nischen Daten der eigene indi­vidu­elle Eindruck sein. Es bietet sich an, das ins Auge gefasste Gerät vor dem Kauf im Laden - sofern möglich - einmal in die Hand zu nehmen und auszu­probieren, ob die Ober­fläche des Systems und die Verar­beitung des Gehäuses gefallen. Bei den viel­fältigen Modellen mit Android wird den meisten Nutzern ein Gerät der Einsteiger- und Mittel­klasse reichen. Mit diesen kommen sowohl Gaming-Fans als auch klas­sische Tele­fonie- und Internet-Nutzer in der Regel gut zurecht und sparen dabei im Vergleich zu den Spitzen-Geräten nicht selten noch eine ganze Stange Geld.

Die anfangs erwähnten Smart­phone-Nutzer-Gruppen nähern sich an, weil auch güns­tigere Geräte immer bessere Leis­tung erbringen und mit solider Ausstat­tung punkten können. Wer die alltäg­lichen Smart­phone-Aufgaben wie Messa­ging, Tele­fonie, Surfen und Social Media abge­deckt haben will, sollte in der Mittel­klasse nicht mit bösen Über­raschungen rechnen müssen.

Soll es nun die neueste Technik, Zusatz­fea­tures und die insge­samt besten Kame­raleis­tungen sein, für den kann sich ein Ausflug in die Ober­klasse lohnen. Erwäh­nens­wert ist der Preis­ver­fall auch gerade von Premium-Modellen. Es hat sich gezeigt, dass die Preis­emp­feh­lung des Herstel­lers nicht selten nur wenig später nicht mehr einge­halten wird. So sind unter Umständen zeitnah Erspar­nisse von mehreren hundert Euro drin.

Weiterhin hilft Ihnen unsere Smart­phone-Suche hilft Ihnen dabei, das passende Gerät zu finden. Zahl­reiche ausführ­liche Test­berichte finden Sie in unserer Daten­bank.

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