Freisprecheinrichtung

Freisprecheinrichtungen fürs Auto: Headsets und Plug-in-Geräte

Wir zeigen Ihnen, was es beim Kauf einer Freisprecheinrichtung fürs Auto in Form von Headset oder Plug-In-Gerät beachten sollten.
Von Ralf Trautmann
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Auf der vorhergehenden Seite haben wir Ihnen bereits gezeigt, worauf Sie beim Kauf einer Freisprecheinrichtung achten sollten - jetzt zeigen wir Ihnen, welche Modell-Varianten es gibt.

Die einfachste Variante ist natürlich die Nutzung eines Headsets, da hier zumindest technisch die besten Voraussetzungen für eine Nutzung als Kfz-Freisprecheinrichtung geboten sind: So lässt sich zumindest theoretisch eine sehr gut Tonqualität realisieren, da der Abstand von Mund und Mikrofon sowie Ohr und Kopfhörer aufgrund der Bauart nur minimal ist. Abhängig von der Qualität des verwendeten Mikrofons und der Hörstecker können diese Geräte jede noch so teure fest ins Auto eingebaute Freisprecheinrichtung in puncto Tonqualität ausstechen. Allerdings gibt es in der Praxis erhebliche Unterschiede. So bietet der Markt kabelgebundene wie auch auf Bluetooth, also kabelloser Technik, basierende Modelle. Aus Sicherheitsgründen empfehlen sich bei der Autofahrt Varianten mit Bluetooth-Technik sowie Handys mit Sprachsteuerung: Zwar ist eine Befestigung für das Mobiltelefon zumindest nach der Rechtsprechung nicht vorgeschrieben, ein lose im Auto liegendes Gerät lässt sich allerdings nicht nur schlechter bedienen und kann schnell Schaden nehmen, sondern ist auch ein zusätzliches Sicherheitsrisiko.

Headset: Hinsichtlich Sprachqualität nicht die beste Lösung

HeadsetHeadset
Bild: Sony Ericsson
Gegen Bluetooth- und für kabelgebundene Headsets spricht indes die Qualität der Verbindung und damit die Verständlichkeit, die bei mancher Funk-Variante sehr zu wünschen übrig lässt, und das auch bei Modellen namhafter Hersteller. Die guten Voraussetzungen hinsichtlich des Mikrofons leiden hier unter der Übertragungstechnik. Zudem ist das so genannte Pairing, also das Verbinden von Geräten via Bluetooth, zumindest für den Laien etwas gewöhnungsbedürftig. Weiterer Nachteil: Ein Bluetooth-Headset funktioniert mit eigenem Akku. Ist dieser leer, ist selbstverständlich auch kein Gespräch mehr möglich.

Waren Headsets früher recht teuer, sind heutzutage beide Modell-Typen zu erschwinglichen Preisen erhältlich. Zum Teil bieten Hersteller diese auch direkt zusammen im Paket mit einem neuen Handy. Aber auch wenn ein Headset im Lieferumfang nicht enthalten ist, kann es preiswert erworben werden: Neben den Handy-Produzenten selbst bieten viele Zubehör-Hersteller kostengünstige kompatible Geräte.

Die Auswahl einer Billigst-Variante kann allerdings Probleme bergen, denn trotz vieler guter Headsets sind auch Modelle mit geringer Qualität auf dem Markt erhältlich. Gerade für die Nutzung im Auto sollte hier nicht gespart werden, denn in Kfz ist, wie bereits erwähnt, die Realisierung einer guten Sprachqualität besonders schwierig.

Plug-in-Modelle für Kfz

Plug-in-Freisprecheinrichtung von NokiaPlug-in-Freisprecheinrichtung von Nokia
Bild: Nokia
Neben den Bluetooth-Headsets, die selbstverständlich nicht nur im Auto eingesetzt werden können, bietet der Markt auch Freisprecheinrichtungen, die speziell auf Kfz ausgerichtet sind. Hier sind zum einen so genannte Plug-in-Geräte erhältlich, die mit integriertem Lautsprecher zur Sprachausgabe sowie Mikrofon ausgestattet sind. Nur bei älteren Modellen wird noch das Mikrofon des Handys verwendet. Da dieses jedoch weit vom Autofahrer entfernt sowie keinerlei Richtwirkung hat, sind solche Geräte nicht empfehlenswert. Falls sich ein externes Mikrofon zusätzlich anschließen lässt, ist der Kauf einer solchen Ergänzung sehr zu empfehlen.

Eine solche Freisprecheinrichtung wird in der Regel über den Zigarettenanzünder im Auto - bei einigen Modellen auch über Akkus - mit Strom versorgt und ist im Gegensatz zu Headsets komfortabel über spezielle Steuerelemente, zum Beispiel für die Regulierung der Lautstärke, zu bedienen. Mittlerweile bietet der Markt eine ganze Reihe von verschiedenen Varianten mit unterschiedlichem Einbau: So werden einige Modelle einfach am Armaturenbrett des Autos befestigt, andere an der Kopfstütze montiert. In diesem Fall erfolgt die Verbindung dann per Kabel oder Bluetooth. Zudem dient der Zigarettenanzünder oft als Akku-Ladegerät.

Auf der nächsten Seite erfahren Sie, was es beim Kauf von festeingebauten Kfz-Freisprecheinrichtungen zu beachten gilt.

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